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Echtzeit | Beitrag vom 12.11.2016

Menschen als LeihobjektMiet' mich!

Moderation: Martin Böttcher

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Eine junge Frau umarmt einen älteren, weißhaarigen Mann im schwarzen Anzug und deutet einen Kuss an. (imago/Westend61)
Einen Sugar Daddy zu finden, ist heute ganz einfach - dafür gibt es inzwischen zahlreiche Apps. (imago/Westend61)

Keine Lust, alleine spazieren zu gehen? Kein Problem! Im Internet lässt sich eine Begleitung problemlos mieten. Genauso wie Freunde, People Walker oder Sugar Daddys. Wir erklären, wie das funktioniert.

Autos, Hotelzimmer, Fahrräder – diese Dinge können wir mieten. Das ist uns klar und sorgt auch nicht für skeptische Blicke. Wie sieht es aber mit Menschen aus?! Sie sind eigentlich keine klassischen Mietobjekte. Eigentlich! Denn es gibt sehr wohl Menschen, die sich mieten lassen: zum Spazierengehen, als Freund, sogar Mietjuden gibt es. Wie das funktioniert und vor allem, was das soll, deckt diese Ausgabe der Echtzeit auf.

Rent a Friend
Sich einmal einen Freund mieten, um so etwas zu machen wie Schwarzlicht-Minigolf. Das war der Wunsch unserer Reporterin Salwa Houmsi. Das Portal "rent-a-friend" hat es möglich gemacht, so richtig leicht war das aber alles nicht.
Interview mit Salwa Houmsi

People Walker
Hundeausführer gibt es in Los Angeles schon so viele, dachte sich Chuck McCarthy, und man muss als Dog Walker auch noch die Haufen der Vierbeiner einsammeln. Das passte dem Amerikaner so gar nicht in den Kram. So beschloss er, Menschen spazieren zu führen und hat damit offensichtlich ins Schwarze getroffen. Katharina Wilhelm berichtet aus L.A.
Von Katharina Wilhelm

Rent a Jew
Till Beckmann besucht uns im Studio, weil wir ihn gemietet haben. Denn Till Beckmann ist ein Mietjude. Hört sich schrecklich an? Das soll so. Provokant, um Ohren und vor allem Augen zu öffnen. Die Initiative "Rent A Jew" möchte zeigen, wie vielseitig und lebendig das Judentum in Deutschland ist.
Interview mit Till Beckmann

Sugar Daddy Apps
Sugar Baby sucht Sugar Daddy, damit sie sich ihr Studium oder generell das Leben finanzieren kann. Der Sugar Daddy bezahlt und bekommt ein bisschen Spaß. Ein alter Hut aber in den 2.0-Zeiten so unkompliziert wie nie zuvor. Denn es gibt inzwischen Sugar Daddy Apps. Interessante Entwicklung, die was genau über unsere Gesellschaft aussagt? Lydia Herms mit ihrem eigenen, polemischen Blick darauf.
Von Lydia Herms

Fazit

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