Mehr als ein Viertel der britischen Musiker hat seit dem Brexit alle Auftritte in der EU verloren

    Publikum sitzt vor einer Bühne mit leeren Orchesterstühlen.
    Tourneen in die EU lohnen sich für britische Orchester nicht mehr. © picture alliance / Caro / Baertels
    Mehr als ein Viertel der Musikerinnen und Musiker aus Großbritannien hat seit dem Brexit 2020 keine Auftritte mehr in der Europäischen Union. Das berichtet der „Guardian“ und beruft sich auf eine Studie von „European Movement UK“. Das ist eine überparteiliche Kampagnengruppe, die sich für engere Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU einsetzt. Als Grund nennt die Studie, dass sich Tourneen in die EU nicht mehr lohnen. Das liegt den Angaben zufolge an gestiegenen Zöllen und wegfallenden Fördermitteln. Außerdem gibt es für britische Musikschaffende in jedem EU-Land unterschiedliche Visaregeln.