"Megalopolis"-Flop: Coppola muss Privatinsel verkaufen

    Der US-amerikanische Regisseur Francis Ford Coppola steht auf dem roten Teppich und zeigt in Richtung Kamera. Er trägt Smoking mit Fliege.
    Mit 85 Jahren wollte es Francis Ford Coppola nochmal wissen. Der Regisseur der "Pate"-Trilogie premiert seinen Film "Megalopolis" auf den Filmfestspielen in Cannes. © ABACAPRESS / IMAGO / Castel Franck / ABACA
    Weil sein Film "Megalopolis" ein Flop war, steckt der Regisseur Francis Ford Coppola noch immer in Finanznöten. Nachdem er bereits eine seltene Uhr verkauft hat, trennt er sich nun von seiner Privatinsel im mittelamerikanischen Belize. Das berichtet die französische Zeitung "Le Figaro". "Megalopolis" kam 2024 mit einem Budget von 120 Millionen Dollar in die Kinos. Für den heute 86jährigen Coppola war es ein Herzensprojekt, an dem er sein halbes Leben lang gearbeitet hatte. Probleme bei der Finnazierung verzögerten den Film über Jahre, schließlich bezahlte er ihn aus eigener Tasche. Trotz eines Staraufgebots fiel "Megalopolis" beim Publikum und bei der Kritik durch. Francis Ford Copploa ist einer der berühmtesten und erfolgreichens US-Regisseure. Im Laufe seiner Karriere hatte er Meilensteie der Kinogeschichte wie die Reihe "Der Pate" und "Apocalypse Now" gedreht.