Max Ophüls Preis für besten Spielfim geht an "Gropiusstadt Supernova"

In Saarbrücken sind beim Max Ophüls Preis die Leistungen des deutschsprachigen Fimnachwuchses geehrt worden. Als bester Spielfilm wurde der Thriller "Gropiusstadt Supernova" von Regisseur Ben Voit mit dem 36.000 Euro dotierten Hauptpreis ausgezeichnet. Die Jury erklärte, mit großer filmischer Intensität entstehe ein Sog, der einen mit existenziellen Entscheidungen konfrontiere. Der Film spielt an Silvester in der gleichnamigen Berliner Plattenbausiedlung. Der Preis für die beste Regie ging an Magdalena Chmielewska für ihren Film "Teresas Körper". Der dokumentarisch angelegte Spielfilm handelt vom Umgang mit den Schmerzen ihrer Mutter. Autor und Regisseur Ali Tamim wurde der Preis für das beste Drehbuch verliehen. Sein Film "Noah" wurde zudem als gesellschaftlich relevanter Film geehrt. Den Preis der ökumenischen Jury und den Publikumspreis erhielten Milena Aboyan und Constantin Hatz für "Wovon sollen wir träumen". Das nach dem in Saarbrücken geborenen Filmregisseur Max Ophüls (1902-1957) benannte Filmfestival zeichnet besondere Leistungen der deutschsprachigen Nachwuchsfilmschaffenden aus. Bei der 47. Ausgabe des Festival wurden insgesamt 146 Filme gezeigt.