Masha Gessen erhält Hannah-Arendt-Preis 2023

    Porträt der russisch-amerikanischen Journalistin Masha Gessen als sie 2019 zu Gast auf der Leipziger Buchmesse war.
    Masha Gessen war 2019 zu Gast auf der Leipziger Buchmesse. © picture alliance / ZB / Jan Woitas
    Den diesjährigen Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken erhält Masha Gessen. Gessen gehört der Jury zufolge zu den mutigsten Chronistinnen und Chronisten der Zeit, wie es in einer Mitteilung heißt. Gessens Bücher, Essays und Präsenz öffneten neue Sichtweisen, die hälfen, eine Welt im beschleunigten Wandel zu verstehen, teilte der Trägerverein des Preises mit. Gessen, 1967 in Moskau geboren, schreibt über politische Strömungen und Konflikte in der US-amerikanischen und in der russischen Gesellschaft. Gessen lebt in New York City in den Vereinigten Staaten. Der Hannah-Arendt-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Vergeben wird der Preis von einem Trägerverein, der Bremer Regierung und den Heinrich-Böll-Stiftungen in Berlin und Bremen. Die Preisverleihung ist für den 15. Dezember im Bremer Rathaus angekündigt.