Maori-Heiligtum kehrt nach 250 Jahren nach Neuseeland zurück

    Schnitzereien im Maori Stil
    Schnitzereien im Maori Stil (Symbolbild) © Imago / imagebroker
    Die Universität Tübingen gibt ein geschnitztes Ahnenbild an die Maori-Gemeinschaft in Neuseeland zurück. Das dort als Heiligtum verehrte Holzkunstwerk sei derzeit noch in einer Ausstellung zu sehen, wie die Universität mitteilte. Es werde vermutlich im März nach Neuseeland gebracht. 2024 hatte die neuseeländische Regierung ein formales Restitutionsbegehren gestellt. Das Bild ist einen Meter hoch und 33 Zentimeter breit. Es zeigt eine stehende Figur. Ornamente umspielen Zunge, Gesicht und Körper. Der britische Seefahrer James Cook brachte es 1771 nach London. Von dort gelangte es über Umwege in die Ethnologische Sammlung der Universität Tübingen.