Maibaum wird in vielen Gemeinden aufgestellt

    Mehrere Männer richten mit Muskelkraft und der Hilfe von Stangen vor strahlend blauem Himmel den Maibaum auf. Im Hintergrund ist die örtliche Kirche zu sehen.
    Im bayerischen Taufkirchen stellen Mitglieder des Burschenvereins den 33 Meter hohen Maibaum auf. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand
    An vielen Orten in Deutschland haben zahlreiche Menschen den Maibaum-Brauch gefeiert. Traditionell wird dabei mit Muskelkraft an einem zentralen Ort ein Baumstamm aufgestellt. Meist ist er angestrichen und mit bunten Bändern und Girlanden geschmückt. Das Brauchtum, dessen Herkunft nicht eindeutig geklärt ist, markiert den Frühlingsanfang und den Beginn des Monats Mai, der für Wachstum und Fruchtbarkeit steht. Zur Tradition gehört mancherorts auch der Maibaum-Klau. Dabei wird versucht, Stämme aus Nachgemeinden zu entwenden. Die Stämme werden deshalb von Heimat- oder Burschenvereinen vor dem Aufstellen oft Tag und Nacht bewacht.