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Einstand | Beitrag vom 18.05.2020

Maia Cabeza (Violine): Folk RootsWerke von Leoš Janáček und George Enescu

Moderation: Carola Malter

CD Cover mit Porträt der jungen Geigerin Maia Cabeza auf einer Graphik des Hauses. (GENUIN / deutschlandradio)
Die neue CD ist mit Hilfe unserer Aufnahmetechnik entstanden. (GENUIN / deutschlandradio)

„Folk Roots“ ist die zweite CD der jungen Geigerin Maia Cabeza. Die kanadisch-amerikanische Geigerin hat Werke von Komponisten aus dem Osten und Südosten Europas eingespielt, für die die Musiktraditionen ihrer Heimat ein Leben lang Inspirationsquell waren.

"Der Komponist Belá Bartók ist ein Maßstab", sagte der Dirigent und Komponist Peter Eötvös, "nicht nur als Künstler, sondern auch in seiner moralischen Haltung. Er war ein Weltbürger, vergleichbar mit einem Welt-Baum, dessen Wurzeln in seiner Heimat stehen, dessen Äste aber die ganze Erde bedecken." (vgl. Interview mit Wolfgang Schaubler; UE Musik Salon)

Bartóks Musik als Wegbegleiter

Für die kanadisch-amerikanische Geigerin Maia Cabeza ist Bartók ein Komponist, der sie schon seit ihrer Kindheit begleitet, fasziniert und nicht mehr loslässt.
Für ihre zweite CD-Produktion, die sie als Preisträgerin des Internationalen Bach-Wettbewerbes Leipzig 2018, aufnehmen durfte, war der ungarische Komponist und dessen 2. Rhaspody für Violine und Klavier dann auch folgerichtig Ausgangspunkt ihrer musikalischen Suche nach Werken, die stark von den Musiktraditionen ihrer Schöpfer geprägt sind. Mit den "Airs dans le genre roumain" von George Enescu und der "Sonate für Violine und Klavier" von Leoš Janáček stellt der Einstand zwei Beispiele einer außergewöhnlichen CD vor.

Breitgefächerte Ausbildung

Die Geigerin Maia Cabeza wurde 1992 geboren. Nach ihren Studien am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Ida Kavafian und Joseph Silverstein sowie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Antja Weithaas erfreut sich die junge Geigerin einer sehr vielseitigen musikalischen Karriere als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin. Sie ist Konzertmeisterin des Aurora Orchestras, Mitglied im Chamber Orchestra of Europe und der Kammerakademie Potsdam.
2013 gewann Maia Cabeza den 1. Preis des Internationalen Violinwettbewerbes Leopold Mozart in Augsburg. 2018 erhielt sie den 2. Preis des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes Leipzig.

Klavierpartner

Zoltán Fejérvári ist  einer der faszinierendsten Pianisten einer neue Generation ungarischer Musiker. Er ist 1. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbe Montréal 2017 und erhielt 2016 das prestigeträchtige Stipendium der Borletti-Buitoni-Stiftung. Als Solist konzertierte er in renommierten Konzerthäusern in Europa und den Vereinigten Staaten. Regelmäßig ist der Pianist auch als Kammermusiker unterwegs. Zoltán Fejérváris Aufnahme von Liszts "Malédiction" mit der Budapest Chamber Symphony wurde 2013 mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet. 

"Folk Roots"
Deutschlandfunk Kultur/ Genuin (2019)

George Enescu
Airs dans le genre roumain (1926)
Moderato – Molto rubato
Allegro giusto
Andante
Allegro giocoso

Maia Cabeza, Violine

Leoš Janáček
Sonate für Violine und Klavier (1922)
Con moto
Ballada. Con moto
Allegretto
Adagio

Maia Cabeza, Violine
Zoltán Fejérvári, Klavier

Konzert

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