Macron will Gefahren von Videospielen und KI auf Jugendliche untersuchen

Der französische Präsident Emmanuel Macron lässt die Gefahren von Videospielen und künstlicher Intelligenz für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wissenschaftlich untersuchen. Wie die Zeitung "Le Figaro" berichtet, schließt er auch ein Verbot von bestimmten Videospielen nicht aus. Die Untersuchung werde etwa zwei Monate dauern, so dass man "im Mai oder Juni" mehr wisse. Außerdem sollen Spezialisten für Suchterkrankungen untersuchen, wie KI-Agenten und Chatboxen funktionieren und ob sie Störungen und Abhängigkeiten hervorrufen. Auch hier geht es darum, möglicherweise Regeln vorzuschlagen, die bis zu Verboten reichen können. Macron betonte, dass KI-Agenten in Chats menschliches Verhalten und Empathie imitierten, was "zu Auswüchsen führen" und die Isolation bestimmter Jugendlicher verstärken könne. Dafür gebe es derzeit keinerlei Regulierung.