Louvre-Mitarbeiter protestieren mit Streik gegen Arbeitsbedingungen

Die Beschäftigten des Louvre-Museums in Paris sind aus Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen in einen eintägigen Streik getreten. Die Gewerkschaft CFDT teilte mit, eine Mehrheit der 400 Mitarbeitenden habe am Montagmorgen für einen eintägigen Streik gestimmt. Das meistbesuchte Museum der Welt öffnete nicht wie geplant. Auf der Website des Museums wurde mitgeteilt, dass der Louvre vorübergehend geschlossen sei. Die Angestellten beklagten, dass Massenandrang und Personalmangel die Sicherheit und die Arbeitsbedingungen in dem Museum untergraben, das jedes Jahr Millionen Besucher empfängt. Der Louvre hat noch mit den Folgen des Juwelendiebstahls im Oktober zu kämpfen, bei dem die Täter am helllichten Tag mit Hilfe eines Lastenaufzugs durch ein Fenster eindrangen und Schmuckstücke im Wert von 88 Millionen Euro entwendeten. Im November kündigte das Museum außerdem die vorübergehende Schließung einiger Büros und einer öffentlichen Galerie aufgrund beschädigter Bodenbalken an.