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Konzert / Archiv | Beitrag vom 06.07.2019

Live vom 29. Rudolstadt-Festival 2019Eine Sommernacht mit Roots-, Folk- und Weltmusik

Moderation: Carsten Beyer

Nachtaufnahme eines Konzerts in Rudolstadt, im Vordergrund ist das Puiblikum zu sehen, im Hintergrund die hell erleuchtete Bühne mit Musikern.  (Matthias Kimpel)
Konzert mit der kolumbianischen Salsa-Band La-33 beim Rudolstadt-Festival 2019. (Matthias Kimpel)

Das größte Weltmusik-Festival Deutschlands im thüringischen Rudolstadt verpasst? Wir haben für Sie eine vierstündige Sondersendung mit Musik und Interviews. Unter anderem mit der kolumbianischen Salsa-Band La-33 und der Sängerin Alice Phoebe Lou.

Es war ein langes Wochenende, das am ersten Juli-Wochenende, vom 4. bis zum 9. Juli 2019, als Deutschlands größtes Festival für Folk, Lied und Weltmusik zum 29. Mal über die 20 Bühnen ging. Mehr als 300 Konzerte mit Musik aus aller Welt – kann man das überhaupt im Radio abbilden? Man kann! Jedenfalls haben wir es versucht – und das seit vielen Jahren.

Zu hören sind in dieser Reihenfolg: SiBa,  "Sing The Truth"  – Eröffnungskonzert in Ausschnitten, Stilbruch (Live aus unserem mobilen Studio), BraAgas  (Live aus der Stadtkirche),  Rudi Zapf & Zapf’n Streich, Herbert Pixner ProjektLa-33, Hamid Motebassem & Orchester, Lüül & Band, Alice Phoebe Lou (Live aus dem Heine-Park), Luedji Luna (Live aus dem Heine-Park) und Gaizca Project

Länderschwerpunkt aus dem Fernen Osten

Dabei stand in diesem Jahr der Iran besonders im Fokus – ein Land, das mehr zu bieten hat als politische Konflikte und die religiöse Engstirnigkeit seiner Mullahs: Zehn Ensembles – aus dem Land selbst und aus der Diaspora – haben die reiche persische Tradition und die aktuelle Musikszene des Landes repräsentiert.

Festivalleiter Bernhard Hanneken zum Länderschwerpunkt des Jahres im Gespräch mit Mascha Drost:

Unter anderem traten die Sängerin Mahdieh Mohammadkhani und ihr Kollege Vahid Taj auf, zwei der bekanntesten Stimmen der traditionellen Musik im Iran, sowie der Setar-Virtuose Hamid Motebassem. Sein Orchesterwerk "Pardis", uraufgeführt 2012 in London, war auf der Heidecksburg zu hören, interpretiert von einem iranischen Ensemble und den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt unter ihrem Dirigenten Oliver Weder.

Vielfalt in vier Tagen

Zu den Highlights in Rudolstadt gehörten in diesem Jahr aber auch das 40. Euroradio Folk Festival mit Folkbands aus ganz Europa, die traditionelle Bourrée*) als Tanz des Jahres, und die Verleihung des Folk und Weltmusikpreises Ruth an den Münchner Hackbrett-Spieler und Kabarettisten Rudi Zapf.

Der Musiker mit Akkordeon, Harfe und Hackbrett im Porträt. (Rudi Zapf / Rudi Zapf)Der Münchner Hackbrett-Spieler und Kabarettisten Rudi Zapf ist diesjähriger Träger des Folk und Weltmusikpreises Ruth. (Rudi Zapf / Rudi Zapf)

Er erhielt die Auszeichnung für eine von ihm geprägte neue Volksmusik, die Klänge aus aller Welt integriert.

Ulrike Zoeller stellt den Musiker vor:

Und Rudolstadt bott wie immer die Gelegenheit, bekannte und unbekannte Musiker zu treffen: Das Publikum freute sich unter anderem auf Stars wie Angélique Kidjo, Lizz Wright, Seun Kuti, Ólafur Arnalds und die Cowboy Junkies, aber auch auf schräge Straßenmusiker aus der ganzen Welt.

Die Band bei einem Konzert auf bunt beleuchteter Bühne. (BraAgas / BraAgas)BraAgas sind beim Festival mit dabei. (BraAgas / BraAgas)

Folgende Konzerte werden demnächst auf unserem Sendeplatz "In Concert" immer montags zu hören sein:

15.07.2019, 20.03 Uhr: "Sing the truth", das Eröffnungskonzert

12.08.2019, 20.03 Uhr: Cowboy Junkies

09.09.2019, 20.03 Uhr: The Cat Empire

04.11.2019, 20.02 Uhr: Inna de Yard

*) Anmerkung der Redaktion: An dieser Stelle haben wir einen Fehler korrigiert.

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