LGBTQ+-Pop-up-Theater in ehemaliger Kirche in Sydney droht das Aus

    Panoramaansicht von Segelbooten und Yachten, die vor der Skyline der Innenstadt von Sydney vor Anker liegen
    Das 150 Jahre alte Gebäude befindet sich im Herzen des zentralen Geschäftsviertels von Australiens Hauptstadt. © imago images / Avalon.red / Rafael Ben Ari
    Eine entweihte Kirche in Sydney, die kürzlich in einen LGBTQ+-Veranstaltungsort umgewandelt wurde, hat ihre geplanten Aufführungen absagen müssen. Wie der "Guardian" berichtet, wurden die Veranstalter von ihrem Vermieter angewiesen, den "anstößigen Geschäftsbetrieb" einzustellen, nachdem religiöse Gruppen bei der Eröffnungsfeier protestiert hatten. Das "Divine Playhouse" wurde am vergangenen Mittwoch mit dem Ziel eröffnet, Künstlern einen sicheren und inklusiven Raum zum Arbeiten und zur Begegnung mit dem Publikum zu bieten, so der Veranstalter. Das 150 Jahre alte Gebäude im Herzen von Sydney ist seit seiner Entweihung in den 1930er Jahren keine Kirche mehr. Später wurde es zu einer Schule und einem Theater umfunktioniert. Am Mittwochabend hatten sich an der Kirche etwa 70 Gegner der Kulturstätte versammelt. Sie forderten die Regierung von New South Wales auf, einen Zuschuss in Höhe von umgerechnet über 60.000 Euro zurückzuziehen, den das „Divine Playhouse“ von der staatlichen Kunstförderagentur „Create NSW“ erhalten hatte.