Leipzig bekommt ein "Haus der Festivals"

    Das Logo der Leipziger Jazztage 2024 an einem schwarzen Samtvorhang
    Die Leipziger Jazztage werden einer der Nutzer im neuen "Haus der Festivals" © Jazzfest Leipzig / Simon Chmel
    Mehrere Leipziger Kulturfestivals und Akteure der freien Szene werden künftig unter einem Dach arbeiten. Dazu wird ein denkmalgeschütztes Gebäude zum "Haus des Festivals" umgebaut. Dafür hat die Stadt jetzt den Baustart festgelegt: Ab dem kommenden Jahr sollen Büroräume entstehen, aber auch ein Jazzclub und eine ganzjährig betriebene Spielstätte. Genutzt werden soll das Haus von den Leipziger Jazztagen, dem Tanz- und Theaterfestival euro-scene, dem "Literarischen Herbst" und dem Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Die Baukosten sollen bei etwas mehr als 17 Millionen Euro liegen; ein Teil davon kommt vom Bund. Kulturstaatsminister Weimar hatte in diesem Jahr insgesamt acht Kulturbauten im ganzen Land Förderung zugesagt - er nennt das "Kulturbauten-Offensive" und freute sich bei der Bekanntgabe über vermehrte Investitionen in die Kultur.