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Sein und Streit | Beitrag vom 30.12.2018

Lebenskunst-Philosoph Wilhelm SchmidÜber die Kunst des Neuanfangs

Moderation: Christian Möller

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Büroangestellter umgeben von Papierstapeln. (imago / stock&people)
Im Netz der Verpflichtungen - wie noch mal neu beginnen? (imago / stock&people)

Endlich den verhassten Job aufgeben, endlich die unglückliche Beziehung beenden, endlich mehr Sport treiben – auch wenn es viele gute Gründe zur Veränderung gibt, fällt uns das Neubeginnen oft schwer. Wie kann ein Neuanfang trotzdem gelingen?

Und jährlich grüßt das Murmeltier – denn wenn es um die guten Vorsätze fürs neue Jahr geht, muss man sich oft eingestehen, dass sich seit dem letzten Silvester nicht viel getan hat. Weshalb tun wir uns häufig so schwer, dem eigenen Wunsch nach Veränderung auch Taten folgen zu lassen? Sind ein starker Wille und guter Mut Gaben der Natur, oder ist alles eine Frage der Übung? Und was braucht es, damit kleinere, aber auch größere Neuanfänge gelingen können? Wir sprechen mit dem bekannten Lebenskunst-Philosophen Wilhelm Schmid über die Kunst des Neubeginnens.

Philosophischer Kommentar: Ein Lob der Denkpause

Ständig sollen wir unsere Stimme erheben – gegen Populisten, für die Rettung der Wale und gegen Umweltverschmutzung. Reden wird völlig überschätzt, meint Arnd Pollmann. Was heute wirklich Not tut, ist ein Lob der Stille.

Flaschenpost von Nietzsche: Chaos im Herzen

Zu Silvester entkorken wir eine besondere Flaschenpost – sie enthält nämlich einen tanzenden Stern. Der Philosoph Andreas Urs Sommer interpretiert für uns die berühmte Nietzsche-Sentenz: "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können."

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(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 10.09.2018)

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