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Weltzeit | Beitrag vom 02.04.2019

Leben in Moldau Aus der Sackgasse hilft nur Optimismus

Von Thielko Grieß

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Junge Aktivisten bringen die moldauische Protestbewegung mit Samba-Rythmen in Schwung. (Deutschlandradio / Andrea Rehmsmeier                                                      )
Junge Aktivisten bringen die moldauische Protestbewegung mit Samba-Rythmen in Schwung. (Deutschlandradio / Andrea Rehmsmeier )

Moldau ist eines der korruptesten Länder Europas. Deshalb verlassen es die Bürger in Scharen. Die, die bleiben, können nicht weg. Oder sie waren weg und kehrten zurück: Weil sie im eigenen Land leben und versuchen wollen, es zu verbessern.

Alina steigt einige Stufen einer Betontreppe in den Weinkeller hinunter. Bloß ist dies kein traditionelles, gemauertes Gewölbe mit niedrigen Decken, in denen edle Flaschen lagern würden, sondern eine hohe Halle. Hier wird Traubensaft in meterhohen zylindrischen Metalltanks vergoren.

Genau danach riecht es auch. Diese Tanks sind ein Herzstück der Weinkellerei "Vinuri de Comrat". Für die Technik hier ist unter anderem Galina zuständig, eine Frau um die 50 Jahre. Ihr Arbeitstag endet gleich, und sie unternimmt einen letzten Rundgang.

"Wir haben hier Weinreben wie Cabernet und Muscat. Außerdem betreiben wir in einem anderen Ort Plantagen mit Avignon, Saperavi und Aligoté. Darüber hinaus bauen wir bei uns auch Riesling an."

Der einstige Obstgarten der Sowjetunion

Das Unternehmen bezeichnet sich als älteste Weinkellerei im Süden Moldaus. Comrat ist die Hauptstadt des autonomen Gebiets Gagausien. Dessen Landschaft ist hügelig, das Klima mild – die Gegend profitiert von ihrer Nähe zum Schwarzen Meer. Die "Vinuri de Comrat" lockt in den wärmeren Jahreszeiten auch Touristen an, die auf dem Firmengelände Wein verkosten und campen können.

"Hier befindet sich unser Museum. Das Motto unserer Weinkellerei sind Zeilen Maxim Gorkis: ‚Wein ist vor allem Sonne. Es sollen die Menschen leben, die Wein keltern und durch ihn die Kraft der Sonne in die Seelen der Menschen hinein bringen.‘"

Weinfässer Ausschnitt (Deutschlandradio / Thielko Grieß)Wein ist ein wichtiges Exportgut - Im Herzen einer der ältesten Weinkellereien im Süden Moldaus. (Deutschlandradio / Thielko Grieß)

Moldau galt in der Sowjetunion als deren Obstgarten – und die Wirtschaft des osteuropäischen Landes zwischen Rumänien und der Ukraine ist bis heute stark in der Landwirtschaft. Wein ist ein wichtiges Exportgut, erklärt Galina.

"Heute haben wir Wein abgefüllt, den wir nach Polen und nach Russland exportieren. Wir machen eine Ladung Wein für China fertig. Ein Fahrzeug hat uns heute in Richtung Baltikum verlassen. Und morgen verladen wir wieder Wein für Polen."

Die Weinkellerei ist ein erfolgreiches Unternehmen. Nach der Ära des Sozialismus  wurde es privatisiert und hat heute etwa 150 Mitarbeiter, sagt Galina. Damit ist es in der Stadt einer der größeren Arbeitgeber.

"Das Unternehmen wächst. Wenn wir nicht durch Politiker gestört werden, wachsen wir noch mehr."

Der Wein ist ein Politikum

Wer sich in Moldau mit Wein beschäftigt, findet sich sofort mittendrin in der Politik, sofort geht es um die Lage des Landes zwischen der Europäischen Union und den Gegenden, die Russlands Führung als ihre Interessenssphäre betrachtet. Wann immer Chişinău näher an die EU heranrückte, reagierte Moskau gereizt und übte Druck aus. So verbot es zuletzt 2013 die Einfuhr von Wein aus Moldau.

Aber: Russland differenziert genau, wo es seine Hebel ansetzt. Das zeigte sich, als die Keltereien der Region um Comrat schon bald wieder nach Russland exportieren durften. Grund war wohl, dass Gagausien als Moskau zugewandt gilt. Loyalität sollte also belohnt werden. In anderen Landesteilen Moldaus, wo mehr Rumänisch und weniger Russisch gesprochen wird, ist vielen Menschen die EU näher.

Ein Blumenbeet vor einer strahlend gelben Kirche im russischen Stil. (imago/imagebroker/Michael Runkel)Die Fußgängerzone vor der russisch-orthodoxen Kirche im Zentrum der Stadt Comrat in Gagausien im Osten Moldaus. (imago/imagebroker/Michael Runkel)

Das Zentrum Comrats ist ein großes Rechteck, so groß wie mehrere Fußballfelder, mit einer strahlend farbigen orthodoxen Kirche in seiner Mitte. Die Gagausen haben eine orthodoxe Tradition und sprechen eine Sprache, die dem Türkischen ähnlich ist. Die Gegend geriet Anfang des 19. Jahrhunderts unter die Herrschaft des Russischen Zarenreichs, nach dessen Siegen gegen das Osmanische Reich.

Eine Straße, die gleichzeitig auch Parkplatz, Taxi- und Bushaltestelle ist, umgibt das Rechteck. Eingeschossige Läden für Lebensmittel, Sportwetten, Handys und Kleidung warten auf Kundschaft. Vor einem kleinen Café, dessen Verkäuferin löslichen Kaffee in kleinen Pappbechern ausschenkt, stehen zum Schutz gegen Nieselregen drei Männer unter einem Sonnenschirm. 

Sehnsucht nach einem "starken Anführer"

Ich gehe auf sie zu und frage, ob sie mit mir über ihre Stadt und die Region Gagausien sprechen möchten. "Dazu brauchst du ein Glas Wein und Zeit bis morgen früh. Dann erklären wir dir das", sagt der eine, der größte von ihnen. Schon nach einer Minute ist klar: Sie stehen hier nicht zum Vergnügen. Sie sind arbeitslos, schlagen die Zeit tot und wollen sich gern Luft machen. Ihre Namen erfahre ich nicht, weil sie anonym bleiben wollen. Die Männer sind zwischen 26 und 29 Jahren alt. Einer, ein stämmiger, wird gleich sehr deutlich:

"Gagausien und Moldau sind einfach fürn Arsch. Es ist ein kleines Land, das nur aus Korruption besteht. Kurz gesagt: Etwas anderes gibt es nicht."

Korrupt seien alle Politiker, ob in Gagusien oder in Moldau insgesamt. Die Männer machen da keine Unterschiede zwischen den Parteien. Moldau, sagen sie einmütig, bräuchte einen starken Anführer wie den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Oder wie Wladimir Putin. Die würden durchgreifen.

Der russische Präsident Putin und der moldauische Staatschef Dodon in Moskau (17.1.17) (dpa picture alliance / Alexei Druzhinin/Sputnik)In Wladimir Putin - hier neben dem moldauischen Staatschef Dodon im Januar 2017 in Moskau - sehen viele frustrierte Moldauer ein politisches Vorbild. (dpa picture alliance / Alexei Druzhinin/Sputnik)

"Putin hat einfach und hart gesagt, ihm ist es egal, ob es um Abgeordnete oder sonst wen geht: Gefängnis heißt Gefängnis. Das heißt: Gerichtsverfahren und Kontrolle. Alle werden gleich behandelt, nicht der eine mehr, der andere weniger. In der Sowjetunion haben alle 90 Rubel Lohn bekommen, und alle haben gut gelebt. Heute aber verdienen die einen 1.000 Lei, fuck, die anderen aber 100.000 Lei."

So jemand wie Putin bekäme es auch auf die Reihe, in dieser Gegend wieder Unternehmen anzusiedeln, sind sich die Männer sicher. Was die Firmen herstellen sollen, außer Obst und Gemüse, wissen sie allerdings auch nicht. Aber Hauptsache, es gibt mehr Arbeit. Denn wenn sie hier mal Gelegenheitsjobs finden, seien die Tage lang und die Löhne niedrig.

"Man sagt, in Moldau sterben die Leute vom Alkohol, aber das stimmt nicht. Die Leute sterben von zwölfstündigen Arbeitstagen. Dann schläft man nur fünf Stunden, weil man noch im Haushalt zu tun hat. Wegen der niedrigen Löhne, wegen des Stresses, das bringt die Leute um, nicht wegen des Alkohols. Der hilft ihnen nur, sich ein bisschen zu entspannen."

Arbeit gibt es nur in Russland und Europa

Der kleine Stämmige sagt, er habe es mal versucht, im Ausland zu arbeiten, auf dem Bau im russischen Sotschi. Da war das Gehalt zwar besser, aber irgendwann seien ihm seine Papiere weggenommen worden – damit er für weniger Geld arbeitet. Ich frage ihn, ob er stattdessen nach Europa wolle? Er zögert einige Momente lang mit seiner Antwort. Und dann sagt er:

"Na ja, die Löhne sind dort gut, aber es gibt viel Dreck: Menschen, die ihre Körper verkaufen. Unsere junge Generation sieht das, verstehst du? Sie wird später mit unseren eigenen Traditionen nichts mehr anfangen können. Sie werden nur so leben: Sie wachen auf, rauchen Gras, ficken und legen sich wieder schlafen. Nur darum geht es. Prostitution – das ist Europa."

Dass es so sei, habe er im Internet gelesen.

Ein riesiges Wahlkampfplakat hängt an der Wand eines Wohnhauses in Chisinau, das den Parlamentskandidaten der Republik Moldau Ilan Șor darstellt. Chisinau 13. Februar 2019. (AFP/ Daniel Michailescu)Ein riesiges Wahlkampfplakat hängt an der Wand eines Wohnhauses in Chişinău, das den Parlamentskandidaten der Republik Moldau Ilan Șor darstellt. (AFP/ Daniel Michailescu)

Anders als diese drei Männer im Zentrum Comrats entscheiden sich viele Moldauerinnen und Moldauer, das Land in Scharen zu verlassen. Eine Statistik zählt 40.000 Wegzüge jährlich, das sind mehr als 100 täglich. Moldau hat nur noch auf dem Papier rund dreieinhalb Millionen Einwohner, tatsächlich sind es wohl nur noch etwa zweieinhalb Millionen.

Die Abstimmung mit den Füßen über die Situation im Land hat verheerende Folgen für die Sozialstruktur: Viele Kinder werden von ihren Großeltern aufgezogen, weil die Eltern im Ausland arbeiten, Dörfer entleeren sich, als erstes verlassen die Jungen und Ideenreichen ihre Heimat. Während meiner Recherchen treffe ich kaum jemanden, dessen Familie sich nicht über mehrere Länder verteilt, wobei die weitaus meisten nach Europa ausgewandert sind, nicht nach Russland.

Politologen arbeiten als Taxifahrer

In einer ganz anderen Region, im Zentrum des Landes, gerate ich durch Zufall an Cristian. Er ist 26 Jahre alt und würde mit seinem Bart und seiner Art in einem beliebigen Hipster-Café nicht weiter auffallen.

Aber: Der studierte Politologe fährt Taxi. Im vergangenen Jahr war er sechs Monate lang im Ausland, hat Pakete ausgefahren – in Deutschland. Er habe sein Glück auch in Moldau selbst mal versucht, wollte sich in der Landwirtschaft ausprobieren, weil er ja selbst gesehen habe, wie viele Betriebe brachliegen.

Aber: Kredite seien nur mit sehr hohen Zinsen zu erhalten, und außerdem habe er Bestechung zahlen müssen. Regierung und Behörden interessierten sich kaum dafür, dass kleine Unternehmen Erfolg hätten.

Eine Milliarde US-Dollar aus Banken verschwunden

"Bei uns ist alles möglich. Wie ich gesagt habe: Moldau ist ein Land der Wunder", meint er sarkastisch und erwähnt den Bankenskandal, über den im Land praktisch jeder Bescheid weiß. 2014 ist aus drei moldauischen Geldinstituten etwa eine Milliarde US-Dollar verschwunden.

Die bis zur Wahl vor wenigen Wochen regierende Demokratische Partei hat kaum ernsthafte Anstalten unternommen, diese Verbrechen wirklich aufzuklären. Dabei trägt nach Meinung vieler Fachleute der junge und steinreiche Geschäftsmann Ilan Șor mindestens eine Mitverantwortung. Er ist bis heute nur in erster Instanz verurteilt, doch die Berufung läuft und läuft, weil die gehorsame Justiz sie immer weiter verzögert. Șor durfte nun zur Wahl kandidieren, wurde tatsächlich Abgeordneter und genießt Immunität.

Cristian sagt, früher habe er sich sogar politisch engagiert, auf Veränderung gehofft. Aber dann habe er gesehen, wie die Amtspersonen vor allem an sich und ihre Bereicherung denken. Nun will er wieder weg. Aber nicht sofort, denn eine junge Frau hält ihn noch zurück: "In diesem Jahr heirate ich, im Spätsommer. Deshalb bin ich zurückgekommen."

Die jungen Alternativen protestieren

Viele sind es nicht, die jung sind, aber ihr Land noch nicht aufgegeben haben. In der moldauischen Hauptstadt Chişinău gibt es ein paar Gruppen, wo sie sich versammeln. Eine von ihnen heißt "Occupy Guguță", eine lose Gruppierung von einigen Dutzend jungen Moldauerinnen und Moldauern. Die Anfänge ihrer Bewegung liegen darin, dass sie ein Bauprojekt verhindern wollten, was ihnen gelang. Nachdem dann die Wahl eines europäisch, liberal gesinnten Bürgermeisters in Chişinău im vergangenen Sommer aus fadenscheinigen Gründen nicht anerkannt worden war, hatten sie tagelang protestiert.

Constanţa Dohotaru, runde Hornbrille und bis vor kurzem noch bunte Haare, sitzt auf einem Hocker im hinteren Raum eines Cafés im Zentrum Chişinăus, dessen Vintage-Einrichtung ein Statement ist: Hier trifft sich die alternative, junge Szene der Stadt.    

"Ich denke, es ist sehr wichtig, dass wir die Kultur des Protests fördern, die aus Moldau verschwunden ist. Und die Kultur des Wählens. Selbst wenn du deine Stimme ungültig machst, egal, aber du solltest hingehen. Weil in den vergangenen Jahren die Leute nicht mehr protestieren und immer weniger wählen gehen. Die Wahlbeteiligung sinkt jedes Jahr, jedes Mal."

Misstrauen gegen alle, die Politik machen

Also haben die Aktivisten vor der Wahl Zeitungen verteilt, die sie ihren Worten zufolge per Crowdfunding finanziert haben. Darin haben sie vor allem davon abgeraten, die bis dahin regierenden Demokraten zu wählen, ebenso wenig empfahlen sie die Sozialisten oder die Partei des Geschäftsmanns Ilan Șor. Zwar gelten die Sympathien der meisten Mitglieder von Occupy Guguță dem liberalen Bündnis ACUM, das Europa zugewandt ist und als halbwegs redlich gilt, aber einig seien sich die Aktivisten politisch längst nicht, sagen sie. Zu groß ist ihr Misstrauen gegen praktisch alle, die in Moldau Politik betreiben.

Richtungswahl: Eine junge Frau verteilt Moldau- und EU-Wimpel an Autofahrer im Stadtzentrum von Chisinau.  (dpa / picture alliance / Thomas Körbel)Richtungswahl: Eine junge Frau verteilt Moldau- und EU-Wimpel an Autofahrer im Stadtzentrum von Chişinău. (dpa / picture alliance / Thomas Körbel)

"Wir nennen uns ‚Permanenter Protest‘, wollen so etwas sein wie der Wächter der Demokratie und zwar jederzeit und immer. Weil, selbst wenn sich die Machtverhältnisse ändern, was ja in den vergangenen 20 Jahren ein paar Mal geschehen ist, haben wir ja erlebt, dass sich nichts ändert. Es wird immer nur schlechter."

Constanţas Mitstreiter Catalina und Cristian nicken bei ihren Worten. Vertreten sie eine neue Generation, die Moldau irgendwann zu weniger Misere und mehr Wohlstand verhelfen könnte? Das zu beantworten ist noch viel zu früh, denn zurzeit sind die Seilschaften der anderen viel zu mächtig, zumal sie sich vom Wahlergebnis gerade erst bestätigt sehen können: Die Sozialisten haben die meisten Sitze bekommen, dahinter liegen mit wenig Abstand die Demokratische Partei und das liberale Bündnis ACUM; auch Ilan Sor ist mit sieben Abgeordneten im Parlament vertreten. Viel Aufbruch erwartet kaum jemand von diesen Verhältnissen.

Doch die 29-jährige Constanţa hat für sich eine Entscheidung getroffen.

"Ich bin vor zwei Jahren nach Moldau zurückgekehrt, nachdem ich das Land nach der Schule verlassen und sieben Jahre lang im Ausland studiert und gearbeitet hatte. Wir wissen sehr gut, dass wir uns jederzeit auf einen Job bewerben und gehen könnten. Aber wir wollen einfach in unserem eigenen Land leben und versuchen, es zu verbessern. Uns ist klar, dass es ein langer Weg ist, weshalb wir uns keine Illusionen machen. Wir gehen Schritt für Schritt vor."

Welches ihr Ziel genau ist, vermögen die Aktivisten nicht zu sagen. Aber vielleicht ist es das, diese optimistische Offenheit, die ihnen Kraft gibt. Davon, so viel steht fest, werden sie viel brauchen. Denn die Sackgasse, in der Moldau steckt, ist tief.


Welche Parteien im neu gewählten Parlament wofür stehen, welche Rolle die Medien spielen und wie sich das Vakuum auf die Beziehungen zu EU und Russland auswirkt – das hat Margarete Wohlan von Denis Cenusa erfahren, einem Politikwissenschaftler aus Moldau, der auch als Redakteur bei der unabhängigen moldauischen Nachrichten-Agentur IPN arbeitet. Hören Sie hier das Gespräch in voller Länge:

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