Laut einer Studie zeigt die Generation Z eine problematische Social-Media-Nutzung

Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 28 Jahren zeigen ein sehr problematisches Verhalten bei der Nutzung von Social Media. Das zeigt eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts YouGov und der Macromedia University. Demnach hat sich in der Gen Z das Risiko für eine krankhafte Nutzung der Sozialen Medien innerhalb eines Jahres verdoppelt - von 25 auf 51 Prozent. Besonders deutlich ist der Anstieg bei jungen Männern: 58 Prozent zeigen demnach problematische oder suchthafte Nutzungsmuster. Bei den jungen Frauen sind es 40 Prozent. In der Gesamtbevölkerung fällt der Geschlechterunterschied laut Studie deutlich geringer aus. Die Forschenden warnen aber davor, aus den Ergebnissen eine Sucht-Diagnose für jeden zweiten jungen Erwachsenen abzuleiten. Die Untersuchung beruht demnach auf zwei Querschnittsbefragungen und erlaubt deswegen noch keine Aussage über einen langfristigen Trend oder dessen Ursachen.