Länder im Kriegszustand dürfen nicht mehr ESC-Gastgeber sein

    Fahnen mit Werbung für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor der Wiener Stadthalle
    Fahnen mit Werbung für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor der Wiener Stadthalle © picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
    Der Eurovision Song Contest lockt jedes Jahr Zehntausende Fans in die jeweilige Gastgeberstadt. Damit sich die Besucher dort sicher fühlen, soll das Event künftig nur noch in Ländern mit stabiler Sicherheitslage stattfinden. Das legt das neue Regelwerk der Europäischen Rundfunkunion fest. Bewaffnete Konflikte oder eine heikle geopolitische Lage werden darin als Ausschlusskriterium bezeichnet. Die Organisation nennt zwar kein konkretes Land. Allerdings belegte Israel beim diesjährigen ESC in Wien Platz zwei. Beim Gewinn des Song-Contests wäre Israel - den bisherigen Regeln folgend - automatisch das nächste Gastgeberland gewesen. Das Land Israel befindet sich derzeit im Krieg mit dem Iran und kämpft im Gazastreifen gegen die Hamas. Mehrere Länder hatten wegen der Teilnahme Israels den Wettbewerb boykottiert.