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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 02.02.2016

Kunsthistorikerin Bénédicte SavoyWas ist das Handfeste in der Kunstgeschichte?

Bénédicte Savoy im Gespräch mit Susanne Führer

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Bénédicte Savoy (Deutschlandradio / M. Hucht)
Bénédicte Savoy (Deutschlandradio / M. Hucht)

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy betreibt Kunstgeschichte als Kulturgeschichte. Sie beschäftigte sich mit dem Streit um die Nofretete und mit NS-Propaganda in Berliner Museen. Was ist ihr Zugang zu solchen Themen? Wie entdeckt sie immer wieder Neues in alten Archiven?

Am Beginn der wissenschaftlichen Karriere von Bénédicte Savoy stand der Raub. Die Promotion der Kunsthistorikerin behandelte den französischen Kunstraub in Deutschland während der napoleonischen Besatzung. Sie erforschte den Streit um die Nofretete, entdeckte NS-Propaganda-Filme über die Berliner Museen, kuratierte eine Pariser Ausstellung über die Brüder Humboldt.

Aktuell erkundet Bénédicte Savoy, die an der TU Berlin den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Moderne innehat, warum tausende Deutsche um 1800 in Paris lebten, obwohl sie es dort ganz schrecklich fanden. Bénédicte Savoy betreibt Kunstgeschichte als Kulturgeschichte, und das mit großem Erfolg: Zu ihren vielen Auszeichnungen kommt in diesem Jahr der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis hinzu.

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