Kunst-Installation am Brandenburger Tor erinnert an Mauerbau vor 65 Jahren

    Das Foto zeigt den Bau der Berliner Mauer 1961.
    Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 war Deutschland endgültig geteilt. Der letzte offene Übergang zwischen Ost- und Westdeutschland wurde durch den Mauerbau geschlossen. © picture-alliance | akg-images
    Eine Kunst-Installation am Brandenburger Tor erinnert ab dieser Woche an die Berliner Mauer - 65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus. Das Kunstwerk ist 30 Meter lang und fast drei Meter hoch. Je nach Standpunkt der Betrachter soll die Installation transparent oder undurchdringlich wirken. Die landeseigene Berliner Kulturprojekte GmbH will auf diese Weise die Monstrosität des einstigen Grenzwalls zeigen, aber auch daran erinnern, dass er die Stadt nicht dauerhaft spalten konnte. Begleitend zu der Installation wird am Brandenburger Tor eine Foto-Ausstellung gezeigt, die den Alltag im geteilten Berlin dokumentiert. In der Nacht auf den 13. August 1961 hatte die DDR-Führung den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin gegeben. Die rund 155 Kilometer lange Mauer zerschnitt die Stadt mehr als 28 Jahre lang.