Kulturstaatsminister Weimer würdigt verstorbene Holocaust-Überlebende Irene Butter

    Die 95-jährige Irene Butter, Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende, zu Gast in der NDR Talk Show
    Die 95-jährige Irene Butter, Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende © IMAGO / Stephan Wallocha
    Kulturstaatsminister Weimer hat die verstorbene Holocaust-Überlebende Irene Butter gewürdigt. Er erklärte in Berlin, mit Irene Butter verliere man eine beeindruckende Stimme der Erinnerung und eine unermüdliche Kämpferin für den Frieden. Sie habe sich jahrzehntelang für Aufklärung, Frieden und Verständigung eingesetzt. Weimer betonte, ihr Mut, ihre Stimme zu erheben und ihre persönliche Geschichte als Jüdin zu erzählen, sei von unschätzbarem Wert gewesen. Irene Butter starb im Alter von 95 Jahren in den Vereinigten Staaten. Sie wurde 1930 als Irene Hasenberg in Berlin geboren. 1937 floh ihre jüdische Familie vor den Nazis nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der Deutschen in die Niederlande kam sie ins Konzentrationslager Bergen-Belsen. Über einen Gefangenenaustausch gelangte sie 1945 in die USA. Die Wirtschaftswissenschaftlerin berichtete jahrzehntelang Schülerinnen und Schülern von ihrer Lebensgeschichte. 2024 wurde Irene Butter dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.