Kulturstaatsminister Weimer will weniger Krimis im ÖRR

    Eine Mitarbeiterin hält eine Filmklappe vor einer Kamera am Set des neuen NDR-Tatort "Paranoia" vor dem Hotel Fraser Suites. Der Krimi soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 in der ARD ausgestrahlt werden.
    Noch werden neue Folgen für die beliebte tatort-Krimi-Serie in der ARD gedreht. © picture alliance / dpa / Marcus Brandt
    Kulturstaatsminister Weimer drängt auf Änderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und hat seine Vorstellung dazu noch weiter ausgeführt. In einem Interview mit dem Evangelischen Presse-Dienst sprach sich der parteilose Politiker für eine Konzentration des Auftrags der Sender aus. Das heißt für ihn: Qualitätsjournalismus, Bildung, Information und Kultur sollen im Vordergrund stehen - und weniger - Zitat - "seichte Serien, Krimis und Sport". Außerdem verteidigte Weimer die Bezeichnung des Rundfunkbeitrags als "Zwangsbeitrag". Dieser erfüllt für ihn zwar einen wichtigen Zweck; die Zahlung ist jedoch gesetzlich verpflichtend. Daher plädiert er nach seinen Worten nicht für eine Abschaffung, sondern für eine Schärfung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.