Kulturstaatsminister Weimer sieht die Erinnerungspolitik in Gefahr

    Medien- und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer © Georg Wendt/dpa
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht bei einer Koalition aus Linken, SPD und Grünen in Berlin die Erinnerungspolitik in Gefahr. Eine solche Regierung würde den erinnerungspolitischen Konsens der Demokraten in doppelter Hinsicht verraten, wie Weimer der "Bild"-Zeitung sagte. Aus seiner Sicht öffnet die Linkspartei dem Antisemitismus "Tür und Tor". Zum anderen untergräbt sie seiner Ansicht nach die Aufarbeitung des SED-Unrechts in der DDR. Der Kulturstaatsminister ist für die Förderung von Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der NS-Herrschaft zuständig - und in Zusammenarbeit mit Gedenkstätten und Institutionen auch für die Erinnerung an das Unrecht in der DDR.