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Freitag, 15.11.2019
 
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Kulturpresseschau

14.11.2019

Aus den FeuilletonsVenedigs mediale Katastophe

Ein Mann steht in Venedig bis zur Hüfte im Hochwasser. (imago images / Independent Photo Agency Int.)

Die "taz" prangert an, dass die Überschwemmung in Venedig zur "medialen Kulisse" herabgestuft werde. Es würden weder die richtigen Bilder gezeigt noch der Verursacher genannt - nämlich die neoliberale Politik, die die Lagune zerstört habe.

13.11.2019
Besucher lesen die Kommentare auf den Zettelchen, die an der Stelle befestigt sind, an der das Gemälde "Hylas und die Nymphen" (1896) von John William Waterhouse in der Manchester Art Gallery ausgestellt war. (Britta Schultejans/dpa)

Aus den FeuilletonsKunstfreiheit oder Demokratie?

Die "Zeit" widmet sich den Protesten derer, die sich nicht in Museen repräsentiert fühlen. Und das Hamburger Blatt wundert sich über das Verhalten der Institutionen: Kunstwerke würden zu schnell aus Ausstellungen verbannt und die Freiheit der Kunst nicht verteidigt.

12.11.2019
Der Siegerentwurf für ein Museum der Moderne in Berlin der Schweizer Architekten von Herzog & de Meuron, wird am 17.11.2016 bei der Eröffnung einer Ausstellung im Kulturforum in Berlin präsentiert. (Ralf Hirschberger/dpa)

Aus den FeuilletonsArchitektur an den Rand gedrängt

Es sei ein Fehler, das "Museum der Moderne" in Berlin nach dem Willen von Monika Grütters am Kulturforum zu bauen, schreibt die "FAZ". Die neue Staatsbibliothek würde an Bedeutung verlieren und zudem führe die wasserreiche Lage zu hohen Baukosten.

11.11.2019
Das Männerballett "Männerchor Einigkeit Finsterwalde" tanzt während der 2. Ostdeutschen Meisterschaften der Männerballette. (Robert Schlesinger/dpa)

Aus den FeuilletonsAus für das Männerballett?

Olaf Scholz plant, Vereinen, die Frauen ohne triftigen Grund ausschließen, die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Die "taz" ist begeistert und hofft so, "toxische, eingeschränkte Männlichkeit" einzudämmen. Das könnte weitreichende Folgen haben.

10.11.2019
Der Nobelpreisträger für Literatur, der Ägypter Nagib Machfus, am 20. Oktober 1988 in seinem Lieblingscafé "Ali Baba" am Tahrir-Platz in Kairo. (dpa - Bildarchiv / AFP)

Aus den FeuilletonsDie Welt des Nagib Machfus

Nagib Machfus ist der einzige arabischsprachige Literatur-Nobelpreisträger. Nach einem islamistisch motivierten Attentat musste er mit 83 Jahren neu schreiben lernen. Die NZZ widmet sich dem neu eröffneten Museum für den vor 13 Jahren verstorbenen Ägypter.

09.11.2019
Ein durchnässter Mann steht auf der Berliner Mauer, reckt die Arme in die Höhe und wird dabei vom Strahl eines Wasserwerfers getroffen. (Picture Alliance / dpa)

Aus den FeuilletonsNorbert war wohl Stiefel putzen

Vor 30 Jahren brachten die Bürgerinnen und Bürger der DDR die Mauer zum Einsturz. Wer dieses Weltereignis erlebt hat, weiß bis heute, wo er am 9. November 1989 war. Die Feuilletons sind voll mit Erinnerungen an diese Zeit – traurigen wie schönen.

08.11.2019
In einer Bibliothek sind auf einem Schild über einem Bücherregal die Worte Religion und Philosophie zu lesen. (Deutzmann / Eibner / imago-images)

Aus den FeuilletonsNeue Ideengeschichte von Habermas

Jürgen Habermas erzählt in seinem neuen Werk die Geschichte der Philosophie. Wie auch die Religion habe sie der "sozialen Integration von Gesellschaften" gedient, schreibt die "FAZ", allerdings ohne sich zu einer Buchempfehlung durchringen zu können.

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