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Mittwoch, 19.09.2018
 
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Kulturpresseschau

18.09.2018

Aus den FeuilletonsSind wir alle Rassisten?

Die Robe eines Ku-Klux-Klan-Mitglieds, dahinter das Gesicht eines Schwarzen in einer Ausstellung in Washington. (AFP / Karin Zeitvogel)

Die NZZ beschäftigt sich mit Rassismus und stempelt uns alle zu Rassisten ab. Ganz so dicke kommt es am Ende zwar nicht, aber dass die neuen rechten Bewegungen daran arbeiten, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben, wird schon festgestellt.

17.09.2018
Das Bild zeigt Polizisten, die im Hambacher Forst eine Demonstrantin festnehmen. (dpa/Christophe Gateau)

Aus den FeuilletonsRWE könnte enden wie Macbeth

Der Streit um den Hambacher Forst nimmt shakespearesche Ausmaße an, schreibt die "Welt". Der Philosoph Bazon Brock sieht in der Eskalation im Wald sogar viele Parallelen zum Drama "Macbeth": Es gehe um Macht und Herrschaftspläne.

16.09.201815.09.2018
Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, nach der Sondersitzung des Innenausschusses im Bundestag.  (dpa-Bildfunk / Bernd von Jutrczenka)

Aus den FeuilletonsLüge, Täuschung und die Macht der Vergebung

Verfassungsschutzpräsident Maaßen ist wegen seiner Aussagen zu den Vorfällen in Chemnitz Ziel von Spott in der "Zeit" und in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die "Welt" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" warnen derweil vor "Sachsen-Bashing".

14.09.2018
Eine rote, türkische Fahne mit dem Halbmond und dem Stern hängt während der Fußball-EM 2016 in Berlin an einem Haus neben der deutschen Flagge in Schwarz-Rot-Gold (picture alliance / Wolfram Steinberg)

Aus den Feuilletons"Sie sprechen aber gut deutsch!"

Die "Süddeutsche Zeitung" kritisiert die Vorstellung von einer eindeutigen deutschen Identität als überholt und mahnt zu mehr Differenzierung. Außerdem könnten Migranten potentiell Qualitäten mitbringen, die aus der Migration selbst entstehen.

13.09.2018
Der Sänger Daniel Küblböck auf einer Party (dpa / Jens Kalaene)

Aus den FeuilletonsLobrede auf einen Vermissten

Die "Taz" verhilft dem vermissten Daniel Küblböck zu einer Art Nachglanz. Das Blatt holt dabei weit aus, nennt ihn einen "Freak" der zum "Fremdschämen einlud" - um ihn dann als Meister der "Kunst der Authentizität in eigener Sache" zu feiern.

12.09.2018
November 2018
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