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Donnerstag, 15.11.2018
 
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Kulturpresseschau

14.11.2018

Aus den FeuilletonsVerzerrte Weltsicht

In einer Reihe liegen deutsche Zeitungen (vorne die Berliner Morgenpost, der Tagesspiegel und die Welt). Daneben kopfüber eine Reihe ausländischer Blätter.  (Jens Kalaene/dpa)

Populärwissenschaftler Steven Pinker hinterfragt in der "NZZ" die Rolle der Medien: "Wenn ich eine Zeitung lese oder eine News-Website besuche, muss ich zum Schluss kommen: Diese Welt ist ein Jammertal. Nur, das stimmt nicht", schreibt er.

13.11.2018
Der Schriftsteller Uwe Tellkamp (picture alliance / dpa-Zentralbild / Sebastian Kahnert)

Aus den FeuilletonsTellkamp beklagt "Kulturdiktatur"

Der Schriftsteller Uwe Tellkamp attackiert Medien und Kulturbranche, berichtet die "Welt". Er wirft ihnen vor, keinen Widerspruch zu ertragen - und reagiert damit auf Kulturinstitutionen, die sich zu einem Bündnis gegen Rechts zusammengeschlossen hatten.

12.11.2018
Der Historiker Michael Wolffsohn bei einer Lesung aus seinem Buch "Deutschjüdische Glückskinder" im Jüdischen Museum Berlin (imago stock&people / Uwe Steinert)

Aus den FeuilletonsAbseits der Rituale des deutschen Großgedenkens

„Hass auf ‚die‘ Juden war das Band zwischen Nazismus und Islam(ismus)“, schreibt Michael Wolffsohn in der "FAZ" über die durchaus gemeinsame deutsch-muslimische Geschichte. Er erinnert an ein Kapitel, das kaum Beachtung fand in den Erinnerungen an den 9. November fand.

11.11.201810.11.201809.11.201808.11.2018
Im Vordergrund verschwommene Büsche, im Hintergrund der Wahlkampfbus von Thorsten Schäfer-Gümbel. (picture alliance / Frank Rumpenhorst / dpa)

Aus den FeuilletonsDer Schnee von übermorgen

Mit dem Slogan "Zukunft jetzt machen" ist der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel zur Landtagswahl angetreten. Kommen wir da noch mit, fragt die "FAZ". Schließlich sei doch in der Gegenwart noch einiges zu erledigen.

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Fazit

Jonathan Meese in MünchenDie Odyssee des Meese
12.11.2018, Bayern, München: Jonathan Meese, Maler und Aktionskünstler, spiegelt sich bei einem Interviewtermin in dem noch geschlossenen Ausstellungsraum der Ausstellung "Die Irrfahrten des Meese" in einem Schaukasten. Die Ausstellung in der Neuen Pinakothek, zeigt Werke aus 25 Jahren und startet am 14.11.2018 (picture alliance / dpa / Lino Mirgeler)

Zehn Jahre hat Aktionskünstler Jonathan Meese in keinem Museum ausgestellt. Er selbst bezeichnet sich als "Prophet der Diktatur der Kunst", für seine Hitlergrüße musste er sich immer wieder vor Gericht verantworten. Meese bleibt ein radikaler Verfechter der künstlerischen Freiheit.Mehr

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