Seit 23:05 Uhr Fazit

Montag, 06.04.2020
 
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Kulturpresseschau

05.04.2020

Aus den FeuilletonsTipps fürs Pandemie-Styling

Eine Frau mit einer schwarzen Gesichtsmaske. Darauf in weiß Klammern. (Unsplash / Flavio Gasperini)

Selbstgenähte "Mama-Maske", die „Antifa-Montur“, die „selbst in Corona-Zeiten“ aneckt und die Design-Maske für 600 Euro: Die „taz“ liefert sarkastische Tipps fürs Pandemie-Styling - "gerade noch zur rechten Zeit", schreibt die Zeitung.

04.04.2020
Ein Mann und eine Frau umarmen sich an der Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen. Das Paar ist durch einen Grenzzaun getrennt und kann sich nur so treffen. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

Aus den FeuilletonsBedürfnis nach Berührung

Laut "Tagesspiegel" befinden wir uns in Isolationshaft: Ausgerechnet Beziehungsentzug gelte derzeit als sozial. Das Ende eines Rückzugsorts vermeldet die "Süddeutsche": Draußen die Arena, drinnen das Heim, das sei in Corona-Zeiten vorbei.

03.04.2020
Ein Globus aus Draht zeigt den afrikanischen Kontinent (imago images / Greatstock)

Aus den FeuilletonsReise zum inneren Kontinent

Trost in trostlosen Zeiten versucht die "Welt" zu verbreiten: Viele große Denker hätten viel Zeit alleine in ihren Zimmern verbracht, das könne kein Zufall sein. Es folgt ein Aufruf zur Entdeckung der inneren Kontinente.

02.04.202001.04.2020
Eine zerrissene EU-Fahne flattert im Wind. (Rupert Oberhäuser / imago-images)

Aus den FeuilletonsEuropäische Zerreißprobe

"Die Zeit" veröffentlicht eine Forderung europäischer Intellektueller nach einem EU-weiten Coronafonds. Darin heißt es: Wenn der Norden dem Süden nicht finanziell unter die Arme greife, verliere er nicht nur sich selbst, sondern ganz Europa.

31.03.2020
Filmausschnitt des Akira Kurosawa Films "Das Schloss im Spinnwenwald" von 1957 mit Darsteller Toshiro Mifune (imago images )

Aus den FeuilletonsErinnerungen an japanische Filmkunst

Die "Welt" beschäftigt sich anlässlich des 100. Geburtstags des Schauspielers Toshiro Mifune mit dem japanischen Film. Die Dramaturgie des Vorenthaltens von Regisseur Akira Kurosawa im Zusammenspiel mit Mifune sei unübertroffen.

30.03.2020
Die polnische Autorin Olga Tokarczuk steht an einem Bücherregal.  (dpa / picuture alliance / Friso Gentsch)

Aus den FeuilletonsAufatmen in der Quarantäne

Für die polnische Literatur-Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk ist die Coronakrise auch eine Chance auf einen anderen, gebremsten Rhythmus des Lebens, schreibt sie in der "FAZ". Dies erinnere an die Kindheit, in der sie Zeit verschwenden durfte.

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Fazit

Atelierbesuch bei Jenny MichelKunst aus Staub und Spinnweben
Schaukästen mit fein säuberlich rubrizierten Wollmäusen. (Galerie Gillian Morris)

Das derzeit ständig präsente Bild des Coronavirus dient als Beleg für eine Macht, die für unser Auge unsichtbar ist. Die Künstlerin Jenny Michel beschäftigt sich seit Jahren mit kleinsten Teilchen: Staub, Spinnweben und elektromagnetische Felder im Raum.Mehr

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