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Montag, 20.09.2021
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 29. Juli 2021

Berliner Aktionskünstler Ben Wagin gestorben

Der Berliner Aktionskünstler Ben Wagin ist tot. Der Initiator des sogenannten "Parlaments der Bäume" sei gestern im Alter von 91 Jahren gestorben, teilte der Baumpatenverein mit. Wagin hatte mit dem Verein seit vielen Jahren eng zusammengearbeitet, unter anderem bei seinen zahlreichen Baumpflanzaktionen und Kunstprojekten. Seit Mitte der 60-er Jahre hatte er in vielen europäischen Staaten Tausende Apfel- und Ginkgobäume gepflanzt. Fast immer waren die Pflanzungen eine Mischung aus Kunstaktion und politischer Performance. Bekannt wurde er vor allem durch den Mahn- und Gedenkort "Parlament der Bäume" im Berliner Regierungsviertel.

Wertvolle Glasobjekte wieder im Kunstpalast Düsseldorf

Mehr als 20 Jahre nach einem Diebstahl aus einem Düsseldorfer Kunstmuseum sind sechs wertvolle Glasobjekte wieder an den Kunstpalast zurückgegeben worden. Wegen der Pandemie habe sich die Übergabe der Gläser und ihre Rückkehr in die Heimat verzögert, teilte der Kunstpalast mit. Die italienische Polizei hatte die wertvollen Kunstobjekte im vergangenen Jahr bei einem arrangierten Treffen mit einem deutschen Paar in der Nähe von Turin sichergestellt und Anfang Juli 2021 an die deutsche Botschaft in Rom übergeben. Seit Freitag befinden sich die historischen Krüge, Gläser und Becher mit Verzierungen wieder im Museum. Eine Kunstspedition habe die wertvollen Objekte angeliefert. Sie waren Anfang Februar 2000 aus dem Glasmuseum Hentrich gestohlen worden. Laut Homepage des Kunstpalasts werden seit dem damaligen Diebstahl noch sechs weitere Objekte vermisst.

Italienischer Schriftsteller Roberto Calasso gestorben

Der italienische Schriftsteller und Verleger Roberto Calasso ist im Alter von 80 Jahren in Mailand gestorben. Vor knapp zwei Monaten hatte der Essayist und Kulturphilosoph seinen 80. Geburtstag gefeiert. Calasso war Geschäftsführer des italienischen Literaturverlags Adelphi Edizioni. Er beschäftigte sich unter anderem in Essays und Büchern mit den Werken von Charles Baudelaire und Friedrich Nietzsche. Für seine Nietzsche-Edition erhielt er 1989 den Preis Premio Internazionale Federico Nietzsche. 2008 bekam er den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung. Calassos Bücher und Texte wurden in viele europäische Sprachen übersetzt. Italiens Kulturminister Dario Franceschini sprach vom Verlust einer Säule des italienischen Verlagswesens und bezeichnete Calasso als "außergewöhnlichen Intellektuellen".

BGH nennt Facebook-AGB zu Löschungen unwirksam

Der Bundesgerichtshof hat die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook zur Löschung von Beiträgen und zur Sperrung von Nutzern für unwirksam erklärt. Der Dritte Zivilsenat des BGH begründete dies heute in Karlsruhe mit fehlenden Anhörungsrechten der betroffenen Nutzer. Zwar dürfe Facebook bei Verstößen gegen die eigenen Plattform-Regeln in Deutschland grundsätzlich weiterhin Beiträge löschen und Nutzerinnen und Nutzer sperren. Die Betroffenen sind künftig aber zwingend vor einer drohenden Sperrung zu informieren und müssen die Möglichkeit bekommen, sich zu erklären. Über die Entfernung eines Beitrags muss zumindest nachträglich informiert werden. Die Entscheidung bezieht sich auf die weltweit geltenden "Gemeinschaftsstandards", mit denen Facebook zum Beispiel diskriminierende oder anstößige Inhalte verhindern will. Nicht alle Äußerungen, die Facebook verbietet, sind nach deutschem Recht strafbar.

Leipziger Medienpreis an belarussische Journalistinnen

Der Leipziger Preis für die Freiheit der Medien geht in diesem Jahr an die belarussischen TV-Journalistinnen Katerina Bachwalowa und Daria Tschulzowa. Die beiden Frauen sitzen derzeit in ihrem Heimatland in Haft, teilte die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig mit. Bachwalowa und Tschulzowa arbeiteten für den Sender Belsat TV, der aus Polen betrieben werde. Sie würden dafür geehrt, dass sie mit ihrer Arbeit "der Stimme einer freien Berichterstattung in einem autokratischen Regime Gehör verschafften und dafür nun – wie so viele andere – unter den Repressionen des Regimes leiden müssen." Die Medienstiftung verlange mit allem Nachdruck die Freilassung der 27- und 24-Jährigen. Der Preis wird normalerweise am 8. Oktober in Leipzig verliehen. In welcher Form die Auszeichnung in diesem Jahr übergeben werden kann, ist unklar.

Wissenschafts-Netzwerk gegen illegalen Kunsthandel

Bund und Länder wollen verstärkt gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern vorgehen. Zur Unterstützung von Bundes- und Landesbehörden gibt es nun ein wissenschaftliches "Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - Nexud", wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Kulturstiftung der Länder mitteilten. In einer Pilotphase von zunächst drei Jahren stehen in dem Netzwerk Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche dem Zoll, dem Bundeskriminalamt oder den Landeskriminalämtern für Sachverständigengutachten zur Verfügung. Den Behörden werde damit ein systematisierter Zugriff auf eine breitgefächerte, wissenschaftliche Expertise ermöglicht, um antikes oder archäologisches Kulturgut zügig als solches verifizieren zu können, hieß es. So könne schneller über die Aufnahme von Ermittlungsverfahren oder über die Sicherstellung fraglicher Objekte entschieden werden.

Dirigentin Joana Mallwitz hört in Nürnberg auf

Die von der Kritik gefeierte Dirigentin Joana Mallwitz wird ihren Vertrag als Generalmusikdirektorin in Nürnberg nicht verlängern. Sie wird das Staatstheater nach Ende der Spielzeit 2022/23 verlassen. Nach 18 Jahren in festen Positionen an Opernhäusern werde es Zeit für einen Fokuswechsel, teilte Mallwitz mit. Die "Nürnberger Nachrichten" hatten zuerst darüber berichtet. "Eine Rolle dabei spielt, dass sich im Herbst meine familiäre Situation ändern wird, worüber wir uns sehr freuen, die Grundvoraussetzungen aber werden für mich andere sein", erläuterte Mallwitz. Die 35-Jährige erwartet im Herbst ihr erstes Kind. Vorher wird sie im August noch Mozarts Oper "Così fan tutte" bei den Salzburger Festspielen dirigieren - im vergangenen Jahr hatte sie dort als erste Frau in der 100-jährigen Geschichte des Klassikfestivals einen großen Premierenzyklus geleitet. Ein weiterer Grund für die Entscheidung, Nürnberg zu verlassen, sei auch das Aus für den Bau eines neuen Konzerthauses in der Stadt aufgrund der wegen der Corona-Krise klammen Haushaltslage, erklärte Mallwitz.

Nachlass von Widerstandskämpferin Senesh digitalisiert

Israels Nationalbibliothek hat zum 100. Geburtstag der jüdischen Widerstandskämpferin und Dichterin Hannah Senesh (1921-1944) deren Nachlass digitalisiert. Darunter befinden sich Dutzende bislang unveröffentlichte Notizen, Tagebücher, Zeichnungen und Fotos sowie persönliche Dokumente der im Alter von 23 Jahren hingerichteten Nationalheldin, wie die Bibliothek mitteilte. Ende 2020 war ihr literarischer Nachlass mit zahlreichen Gedichten und einem Tagebuch an die Nationalbibliothek gegangen. Senesh war im Zweiten Weltkrieg als Mitglied einer britischen Fallschirmspringer-Einheit über dem damaligen Jugoslawien abgesprungen. Beim Versuch, ungarischen Juden zu helfen, wurde sie verhaftet, danach gefoltert und hingerichtet. Ihre zahlreichen, teilweise vertonten Gedichte hätten sie zu einer "Ikone der modernen jüdischen, israelischen und zionistischen Kultur" gemacht, so die Bibliothek.

Tunesiens Präsident setzt Fernseh-Chef ab

Der tunesische Präsident Kais Saied hat den Leiter des nationalen Fernsehens Mohamed Lassaad Dahech per Dekret abgesetzt. Das berichtet die amtliche tunesische Nachrichtenagentur TAP. Am Montag hatte die Polizei schon die Büros des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera gestürmt. Die Organisation Amnesty International sprach von einem besorgniserregenden Präzedenzfall. Präsident Saied hatte am Sonntag den Ministerpräsidenten abgesetzt, die Regierungsgeschäfte übernommen und die Arbeit des Parlaments ausgesetzt. Deutschlands Bundesregierung zeigte sich besorgt und mahnte die Wahrung der Freiheitsrechte an.

G20-Kulturministertreffen in Rom

Am Donnerstag und Freitag tagen die Kulturministerinnen und -minister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer über notwendige Schutzmaßnahmen für Kulturgüter weltweit. Die G20-Politiker treffen sich zwei Tage lang in Rom mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler Organisationen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem allgemeine Kulturförderung und der Schutz von Kulturstätten vor Klimaveränderungen. Zudem geht es um die Möglichkeiten des Ausbaus der Digitalisierung. Thema werden auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kultursektor sein. Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik, hat zum Auftakt eine Garantie für die Freiheit der Künste gefordert. Diese seien ein Lebenselixier von Demokratien. Die Garantie werde etwa durch sichere Arbeitsbedingungen geschaffen oder indem man die wirtschaftliche Existenz von Künstlern unterstütze.

Merengue-Star Johnny Ventura gestorben

Der dominikanische Musiker Johnny Ventura ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Ventura hat in seiner 60-jährigen Karriere sechs Latin Grammys gewonnen. Staatspräsident Luis Abinader rief eine dreitägige Staatstrauer aus und kündigte militärische Ehren für den Künstler an. Das Kulturministerium schrieb auf Twitter: "Sein Erbe wird für immer in seinen Liedern und der dominikanischen Kultur weiterleben". Venturas Band El Combo Show gilt als eine der bedeutendsten Musikgruppen in der Geschichte der Dominikanischen Republik und prägte in vielen lateinamerikanischen Ländern den Stil des Merengue. Später wurde Ventura neben seiner musikalischen Karriere auch politisch aktiv. Er wurde zum Abgeordneten gewählt und war von 1998 bis 2002 Bürgermeister von Santo Domingo, der Hauptstadt des Karibikstaates.

Sloterdijk: Über Aussteigerprogramme für Querdenker nachdenken

Kritikern von Corona-Maßnahmen sollte aus Sicht des Philosophen Peter Sloterdijk bei der Abkehr von ihren Positionen geholfen werden. "Ich glaube, man muss heute über Aussteigerprogramme für Anhänger der Querdenker und anderer Regressionssysteme nachdenken", sagte der 74-Jährige in der August-Ausgabe des in Hamburg erscheinenden Magazins "Brand eins". Sloterdijk, auch als Kritiker staatlicher Einschränkungen bekannt, bezeichnete "die sogenannten Querdenker" als "Figuren wie aus dem Spätmittelalter, die den Weg in die Moderne und damit zu naturwissenschaftlicher Evidenz und zum Staatsbürgertum innerlich nicht mitgegangen sind. Das hat im Verwechseln der eigenen Wünsche mit der Welt etwas Kleinkindliches." Aus Sicht von Sloterdijk gibt es "sektenähnliche Meinungsgenossenschaften" in solchen Gruppen. "Man macht miteinander euphorische Erfahrungen in der Annahme des gemeinsamen privilegierten Zugangs zur Wahrheit", sagte der in Berlin lebende Denker. "Es gibt für den Selbstgenuss nichts Schöneres als solche Räusche des Irrsinns."

USA geben Irak tausende Artefakte zurück

Die USA geben dem Irak tausende in den vergangenen Jahrzehnten geplünderte archäologische Ausgrabungsstücke zurück. Vorangegangen sind monatelange Verhandlungen der irakischen Behörden mit dem US-Justizministerium. Die antiken Stätten im Irak waren seit dem Sturz von Machthaber Saddam Hussein nach einer US-geführten Invasion 2003 massiv geplündert und beschädigt worden, häufig von organisierten Banden - aber auch von Einwohnern, die mit dem Verkauf des Diebesguts ihr Überleben sicherten. Allein aus dem irakischen Nationalmuseum in Bagdad wurden rund 15.000 Artefakte gestohlen. Viele der antiken Stücke landeten bei Händlern in Europa oder den USA. Unter den Stücken befindet sich eine 3500 Jahre alte Tontafel mit einem Auszug aus dem Gilgamesch-Epos, die zeitweise im Washingtoner Bibel-Museum ausgestellt war. Die Tafel war 2019 gemeinsam mit weiteren Kulturschätzen in dem Museum sowie beim Unternehmen des Museums-Gründers beschlagnahmt worden.

Aufnahme von "SchUM" ins Welterbe als Lernchance begreifen

Die Ernennung der sogenannten "SchUM"-Stätten in Speyer, Worms und Mainz zum Welterbe ist für den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, die Chance für einen neuen Lernprozess über die Geschichte des Judentums in Deutschland. "Es ist ein wichtiges Signal, dass die Wiege des aschkenasischen Judentums in der Entscheidung des Welterbekomitees gewürdigt wurde", sagte Klein dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die Unesco hatte die "SchUM"-Stätten am Dienstag zum Weltkulturerbe erklärt. Sie sind das erste jüdische Welterbe in Deutschland. Bestandteil sind die alten Friedhöfe in Mainz und Worms, die Wormser Synagoge und der Speyerer Judenhof mit seinem mittelalterlichen Ritualbad. Im Mittelalter hatten sich die Juden aus den drei Städten am Rhein zum Bund der "SchUM"-Gemeinden zusammengeschlossen, der seinen Namen von den Anfangsbuchstaben der hebräischen Städtenamen von Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza) erhalten hatte. Die Gemeinden gelten als Wiege der mitteleuropäischen jüdischen Kultur.

ZZ-Top-Bassist Dusty Hill ist tot

Dusty Hill, Bassist der Rockband ZZ Top, ist tot. "Wir sind traurig über die heutige Nachricht, dass unser Kumpel Dusty Hill zu Hause in Houston,Texas, im Schlaf gestorben ist", teilten die weiteren Bandmitglieder Billy Gibbons und Frank Beard auf der Webseite von ZZ Top mit. Nähere Informationen gab es zunächst nicht.
ZZ Top wurden im Sommer 1969 in Houston/Texas gegründet. Der kommerzielle Durchbruch gelang 1973 mit "Tres Hombres". Das dritte Studioalbum gilt heute als Klassiker. Sechs Alben veröffentlichen Gibbons, Hill und Beard allein in den 70ern. In Deutschland gaben sie damals vereinzelte Auftritte, in den USA absolvierten sie von 1976 bis 1977 die riesige "World Wide Texas Tour" mit fast 100 Konzerten.

Sanierung der Stuttgarter Staatsoper rückt näher

Der Stuttgarter Gemeinderat hat den Weg frei gemacht für eine umfangreiche und kostspielige Sanierung der Staatsoper in der Hauptstadt Baden-Württembergs. Bewilligt wurden zunächst nur die Planungskosten in Höhe von 13,5 Millionen Euro, zu denen das Land die gleiche Summe beisteuert. Außerdem entschied sich das Plenum dafür, den Bau der notwendigen Interimsspielstätte vorzubereiten und das Kulissenlager im Standort Bad Canstatt zu erweitern. Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats ist somit eine Vorentscheidung, aber kein Baubeschluss. Stadt und Land teilen sich als Träger des größten Dreispartenhauses der Welt die Kosten für das Gesamtpaket aus Sanierung, Erweiterung und Modernisierung. Nach einer ersten detaillierten und im November 2019 veröffentlichten Schätzung könnte das Vorhaben mehr als eine Milliarde Euro kosten.

Ab Herbst eine App zu Stolpersteinen in NRW

In Nordrhein-Westfalen wird eine multimediale App Informationen zu den sogenannten Stolpersteinen liefern, die an die Geschichte von in der Schoah ermordeten Juden erinnern. Durch die App solle der Lebens- und Leidensweg dieser Menschen nachvollziehbar gemacht werden, teilte am Mittwoch der WDR in Köln mit, der die Anwendung entwickelt hat. Sie soll im Herbst veröffentlicht werden. Die App wird den Angaben zufolge über die Geschichte hinter jedem Stolperstein informieren. Dazu gehörten biografische Angaben sowie historische Fotos, Videos und Tonaufnahmen. Zugleich werde es die Möglichkeit geben, einzelne Messingtafeln gezielt zu finden. Allein in NRW gibt es rund 14.000 Stolpersteine. Sie sind mit den Namen und Lebensdaten von NS-Opfern versehen und werden meist vor den Wohnhäusern deportierter Juden in Form von Messingtafeln im Bürgersteig verlegt. Der Künstler Gunter Demnig hatte diese Form des Gedenkens initiiert. Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

UNESCO: Klimawandel bedroht Welterbestätten

Die UNESCO hat vor einer Bedrohung der Welterbestätten durch den Klimawandel gewarnt und zum gemeinsamen Handeln aufgerufen. Nicht nur am bedrohten Great Barrier Reef vor der Küste Australiens oder beim Hochwasser in Venedig ließen sich die Gefahren sehen, sondern auch bei der Flutkatastrophe in Deutschland, sagte die Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission, Maria Böhmer, am Mittwoch im chinesischen Fuzhou der Nachrichtenagentur dpa.
Die Risiken durch den Klimawandel seien groß und könnten dazu führen, dass manche einzigartige Kultur- und Naturstätten für immer verschwinden. Böhmer betonte: "Ich bin der Überzeugung, es muss schneller, umfassender und verbindlicher gehandelt werden. Wir müssen sehen, dass eine weltweite Transformation notwendig ist." Sie betonte, es sei wichtig gewesen, dass der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos) bei der Einschreibung des Niedergermanischen Limes als Welterbe darauf gedrungen habe, dass man dort den Hochwasser- und Überschwemmungsschutz überprüfe.

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