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Kulturnachrichten

Sonntag, 20. Juni 2021

Tribeca-Filmfestival in New York beendet

Mit einer großen Veranstaltung in der Radio City Music Hall ist in New York das Tribeca-Filmfestival zu Ende gegangen. Es hatte im letzten Jahr corona-bedingt nur online stattgefunden. Zum 20. Geburtstag stand das von Schauspieler Robert de Niro mitbegründete Festival auch als Symbol für die kulturelle Wiederöffnung der Stadt. Bei der Schlussveranstaltung feierte die Dokumentation "Untitled" des US-Schauspielers Dave Chappelle über Comedy in Zeiten von Corona und soziale Unruhen in den USA ihre Weltpremiere. Zuschauer in der ausverkauften Radio City Music Hall mussten komplett gegen Corona geimpft sein.

Preise beim Bundesfestival Film verliehen

Beim 34. Bundesfestival Film sind am Samstag in Wuppertal die Preisträger bekannt gegeben worden. Insgesamt wurden 29 Preise an junge und ältere Hobbyfilmemacher vergeben, wie das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum mitteilte. Die Filme aus der Endrunde des in diesem Jahr nur online veranstalteten Wettbewerbs sind bis zum 26. Juni im Internet zu sehen. Die Auszeichnungen in den verschiedenen Kategorien und Altersgruppen sind mit insgesamt 21.000 Euro dotiert. Die Teilnehmer der Wettbewerbe Jugendfilmpreis und Generationenfilmpreis waren zwischen vier und 95 Jahre alt. Der Publikumspreis ging an die Produktion "Ein Ozean". Darin schildert ein erwachsener Mann erlittenen Missbrauch. "Eine absolut bemerkenswerte dokumentarische Leistung", kommentierte die Jury das 20-minütige Werk einer Gruppe von 22 bis 25 Jahre alten Filmemachern aus Berlin und Potsdam.

Sotheby's verschiebt Literatur-Auktion

Das Auktionshaus Sotheby's hat eine Auktion von britischer Originalliteratur verschoben, damit Institutionen wie die British Library Zeit haben, 15 Millionen Pfund aufzubringen. Das soll verhindern, dass die Werke an einen Privatsammler gehen, wie die BBC meldet. Zur Versteigerung stehen unter anderem rare handgeschriebene Gedichte von Emily Brontë, Werke des schottischen Dichters Robert Burns und Erstausgaben von Jane Austen. Die Sammlung war kürzlich nach mehr als 100 Jahren aufgetaucht. Die Institutionen, darunter auch die Brontë Society und das Jane Austen's House, zeigten sich dankbar für den Aufschub der Versteigerung und versuchen nun mit öffentlichen Geldern und Spendenaufrufen die nötige Summe zusammenzubekommen.

Führungskräfte von Hongkonger Zeitung vor Gericht

Der Chefredakteur der Hongkonger Zeitung "Apple Daily" und der Geschäftsführer der Muttergesellschaft Next Digital sind erstmals vor Gericht erschienen. Ihnen wird vorgeworfen, in Absprache mit dem Ausland die nationale Sicherheit gefährdet zu haben. Gegen drei weitere mit ihnen am Donnerstag verhaftete Führungskräfte der Zeitung gab es noch keine Anklage. Sie wurden gegen Kaution freigelassen. Die Polizei begründet ihr Vorgehen mit mehr als 30 Artikeln, in denen zu internationalen Sanktionen gegen Hongkong und China aufgerufen worden sei. Viele betrachten dies als Angriff auf die Pressefreiheit - erstmals unter dem Deckmantel des umstrittenen Sicherheitsgesetzes. "Apple Daily" gilt als lautstarker Verteidiger von Bürgerrechten in Hongkong, das bei der Übergabe von Großbritannien an China größere Freiheiten zugestanden bekommen hat als die übrigen Teile der Volksrepublik. Zeitungsgründer Jimmy Lay sitzt derzeit eine 20-monatige Gefängnisstrafe ab. Er wurde wegen seiner Rolle bei ungenehmigten Versammlungen verurteilt.

Lloyd Webber lehnt Musicalstart als Pilotprojekt ab

Der britische Komponist Andrew Lloyd Webber hat das Angebot von Premierminister Boris Johnson abgelehnt, sein neues Musical "Cinderella" als Teil eines Pilotversuchs vor einem vollbesetzen Theater zu spielen. Das berichtet die BBC. Lloyd Webber begründete seine Entscheidung damit, dass die Theaterbranche unterbewertet und zweitrangig behandelt worden sei und das Angebot nicht auch für andere Theaterveranstaltungen gelte. Johnson hatte vorher erklärt, dass er in Verhandlungen mit dem Komponisten stünde. Nachdem der 73jährige die Teilnahme am Pilotprojekt abgelehnt hat, erklärte Lloyd Webber, dass sein Musical nächste Woche mit 50 Prozent Auslastung starten werde - im aktuell erlaubten gesetzlichen Rahmen.

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