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Kulturnachrichten

Donnerstag, 1. September 2016

Deutsch-kubanisches Kulturabkommen droht zu scheitern

Kubanische Regierung lehnt Goethe-Institut in Havanna ab

Das geplante Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kuba droht nach Angaben des CSU-Politikers Bernd Fabritius zu scheitern. Entgegen früherer Zusagen wolle die kubanische Regierung nun doch kein Goethe-Institut in Havanna zulassen, sagte der Vorsitzende des Unterausschusses für Auswärtige Kulturpolitik Deutschlandradio Kultur. Ein entkerntes Abkommen werde es aber nicht geben, so Fabritius. "Entweder unterzeichnen wir ein Abkommen, in dem selbstverständlich auch ein Kulturinstitut zugelassen wird, oder wir machen kein Abkommen", sagte er. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) war im Sommer vergangenen Jahres nach Kuba gereist. Beim Gegenbesuch seines kubanischen Kollegen Bruno Rodriguez Parilla im Mai verkündete Steinmeier, das Kulturabkommen könne voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das Auswärtige Amt wollte sich laut Deutschlandradio zu den laufenden Verhandlungen nicht äußern.

Gericht untersagt Versandgebühr für Online-Tickets

Landgericht Bremen gibt Verbraucherschützern Recht

Onlineportale für Veranstaltungstickets dürfen nur Versandgebühren verlangen, wenn dafür tatsächlich Kosten entstehen. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf mitteilte, erklärte das Landgericht Bremen Versandgebühren für unzulässig, wenn Kunden sich die Tickets selbst ausdrucken. Laut Verbraucherzentrale unterlag damit der Marktführer Eventim. Kunden können sich die Karten zuschicken lassen oder auch direkt selbst ausdrucken. Neben der üblichen Bearbeitungs- und Vorverkaufsgebühr verlangte Eventim für den Selbstausdruck eine "Servicegebühr" von 2,50 Euro. Überhöhte Versandgebühren im Fall der Welttournee 2015 von AC/DC müsse Eventim zurückerstatten. Wegen ähnlicher Praktiken mahnte die Verbraucherzentrale NRW auch andere Internetportale ab.

Grütters für Kauf der Thomas-Mann-Villa

Das Haus in Kalifornien solle nicht an einen privaten Investor gehen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters macht sich einem Medienbericht zufolge für den Kauf der ehemaligen Thomas-Mann-Villa in Kalifornien durch den Bund stark. Der "Südwest Presse" in Ulm sagte Grütters, sie würde es "sehr begrüßen, wenn sich das Auswärtige Amt dazu entschließen könnte, das Haus für Deutschland zu erwerben". Grütters unterstützt damit eine Petition mit bereits mehr als 1000 Unterschriften. Darunter sind viele Autoren, Verleger und Künstler, an der Spitze Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller. Sie wollen verhindern, dass das Haus im kalifornischen Pacific Palisades an einen privaten Investor verkauft und möglicherweise abgerissen wird. Die Familie Mann hatte nach der Emigration aus Nazi-Deutschland in dem Haus am San Remo Drive von 1942 an gelebt. Literaturnobelpreisträger Thomas Mann schrieb in Pacific Palisades an seinem Alterswerk "Doktor Faustus".

Buchpreisbindung für E-Books

Heute ist sie in Kraft getreten

Die Buchpreisbindung gilt ab dem 1. September auch für E-Books. "Dies entspricht dem veränderten Leseverhalten der Bürger und stärkt das Kulturgut Buch in seiner Vielfältigkeit und überragenden Bedeutung für unsere Gesellschaft", erklärte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel heute. Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels sind im vergangenen Jahr etwa neun Prozent mehr elektronische Bücher verkauft worden als im Vorjahr. Der Anteil der E-Books am Büchermarkt lag 2015 bei 4,5 Prozent. Das Buchpreisbindungsgesetz verpflichtet Verlage dazu, für ihre Neuerscheinungen verbindliche Ladenpreise festzusetzen. Dadurch zahlt der Kunde für ein Buch überall denselben Preis - ganz gleich, ob er es nun in einer kleinen Sortimentsbuchhandlung, einem Buchkaufhaus oder über das Internet kauft.

Fund als neue Raubsaurier-Spezies bestätigt

Das "Monster von Minden" lebte Millionen Jahre vor dem Tyrannosaurus

Forscher haben den "Monster von Minden" genannten Raubsaurier als bislang unbekannte Art identifiziert. Das teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe heute mit. Versteinerte Knochen der Echse waren vor 18 Jahren im Wiehengebirge an der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gefunden worden. Das Tier gilt als eines der größten Raubsaurier, die jemals in Deutschland gefunden wurden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das "Monster von Minden" vor etwa 163 Millionen Jahren eine Insel im damals von Meer bedeckten Mitteleuropa bewohnte. Der Saurier war den Angaben zufolge zwischen acht und zehn Metern lang, kräftig gebaut und mehr als zwei Tonnen schwer - obwohl er noch nicht ausgewachsen war. Die Überreste des nun Wiehenvenator albati getauften Tieres bilden zwar kein vollständiges Skelett, sind aber sehr gut erhalten.

Nach Erdbeben Bergungsaktion für Grabtuch von Arquata

Reliquie ist Abbild des Turiner Grabtuchs

Nach dem verheerenden Erdbeben im Mittelitalien hat das italienische Kulturministerium mit der Suche nach dem Grabtuch von Arquata begonnen - einer originalgetreuen Kopie des Turiner Grabtuchs. Sie liegt in der Kirche San Francesco di Borgo im italienischen Arquata del Tronto, mitten in der roten Zone des Erdbebens. Feuerwehrleute suchen mit speziell ausgebildeten "Kultur-Carabinieri" und Restauratoren nach dem Tuch, das als authentisches Abbild des Turiner Grabtuchs gilt. Viele Gläubige sehen im norditalienischen Original den Stoff, in dem Jesus von Nazareth nach seiner Kreuzigung bestattet wurde.

Medien-Schiedsgericht wird in Leipzig gegründet

Einrichtung soll noch bis Jahresende Arbeit aufnehmen

Streitfälle zwischen Medienunternehmen können bald vor einem eigenen Schlichtungsgremium beigelegt werden. Das "Deutsche Medienschiedsgericht" werde voraussichtlich noch vor Ende diesen Jahres seine Arbeit aufnehmen, gab der Trägerverein in Leipzig bekannt. Die Einrichtung wird auf dem Mediencampus der Messestadt angesiedelt. Die Initiative zur Gründung kam den Angaben zufolge von der Sächsischen Staatskanzlei. Im jetzt gegründeten Trägerverein engagieren sich zudem der MDR und das ZDF sowie Verbände und Unternehmen der Medienbrache wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber. Die Einrichtung soll sich vor allem über die Kostenbeiträge der rechtssuchenden Parteien finanzieren.

Neuer Chefredakteur beim "Kölner Stadt-Anzeiger"

Carsten Fiedler kommt vom Kölner "Express"

Der 46-Jährige Carsten Fiedler wird zum 1. Januar neuer Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers". Der derzeitige Chefredakteur Peter Pauls (63) wird Chefautor. Fiedler war bisher Chef der Kölner Boulevardzeitung "Express". Sein Nachfolger soll später bekanntgegeben werden. In den vergangenen drei Jahren habe Fiedler die Boulevardzeitung zu einer Marke weiterentwickelt, die mit ihren digitalen Angeboten die stärkste deutsche Regionalnachrichtenseite geworden sei. Mit Fiedler werde man nun den "Kölner Stadt-Anzeiger" auch digital konsequent weiterentwickeln, kündigte Philipp M. Froben, Geschäftsführer des Medienhauses DuMont Rheinland, an.

Britischer Künstler gestaltet ARD-Teletext

Dan Farrimond erster "Artist in Residence"

Der britische Künstler Dan Farrimond gestaltet vier Wochen lang Teletext-Kunst für die ARD. Farrimond sei als erster "Artist in Residence" für den Videotext ausgewählt worden, teilte der Senderverbund mit. Er werde im September die Zuschauerinnen und Zuschauer täglich mit neuen Kunstwerken überraschen. Das Werk des Briten umfasse Tausende von Teletext-Bildern. In den vergangenen vier Jahren hatte die ARD jeweils im Sommer ein Teletext-Kunstfestival veranstaltet.
2014 war Farrimond Preisträger des Festivals. Im September werden seine Arbeiten auch im Teletext des Kulturkanals Arte zu sehen sein.

Musikkultur Rheinsberg hat neuen Geschäftsführer

Neuer Leiter war Verbandschef der brandenburgischen Musikschulen

Thomas Falk ist neuer Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH. Der in Eberswalde geborene 50-Jährige hat zuvor seit 1991 den Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs geleitet, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heißt. Der bisherige Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg, René Serge Mund, sei auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Die Musikkultur Rheinsberg führt die die Geschäfte der Oper Schloss Rheinsberg sowie der Bundes- und Landesmusikakademie.

Sasa Stanisic erhält Rheingau-Literatur-Preis 2016

Jury ehrt "Meisterstück eines Sprachvirtuosen"

Der Rheingau-Literatur-Preis 2016 geht an den Schriftsteller Sasa Stanisic für seinen Erzählband "Fallensteller". Der 1978 im bosnischen Visegrad geborene und in Hamburg lebende Autor habe das "Meisterstück eines Sprachvirtuosen" geliefert, so die Jury in Oestrich-Winkel. Der Preis mit 11.111 Euro und 111 Flaschen Rheingauer Weins wird zum Abschluss des Rheingau-Literatur-Festivals am 25. September auf Burg Schwarzenstein bei Geisenheim verliehen. Der Rheingau-Literatur-Preis wird in diesem Jahr zum 23. Mal vergeben. Das Preisgeld kommt vom hessischen Kunstministerium, dem Rheingau-Musik- Festival und dem Sponsor Hotel Burg Schwarzenstein, das auch den Wein zur Verfügung stellt.

Neuer Film von Wim Wenders feiert Premiere in Venedig

"Die schönen Tage von Aranjuez" - 3D-Beziehungsdrama nach einer Vorlage von Peter Handke

In Venedig sind am Mittwochabend die 73. Filmfestspiele eröffnet worden. Bis zum 10. September konkurrieren 20 Filme um den "Goldenen Löwen". Deutschland ist in diesem Jahr mit dem neuen Film von Wim Wenders im Wettbewerb vertreten. "Die schönen Tage von Aranjuez" basiert auf einem Theaterstück des österreichischen Autors Peter Handke, mit dem Wenders seit Jahren befreundet ist. Unter anderem arbeiteten die beiden auch beim Wenders-Film "Der Himmel über Berlin" zusammen. Wenders' neues Werk erzählt von einem Mann und einer Frau, die sich über ihre unterschiedlichen Wahrnehmungen und Vorstellungen vom Leben unterhalten. Die weibliche Hauptrolle spielt Sophie Semin, die Ehefrau von Peter Handke. Nach "Every Thing Will Be Fine" (2015) drehte Wenders erneut im 3D-Format und erstmals auf Französisch. Mit "Der Stand der Dinge" hatte der deutsche Filmemacher bereits 1982 den "Goldenen Löwen" gewonnen.

Bestseller-Verfilmung "Fucking Berlin" nur als DVD

Geschichte einer Berliner Sexarbeiterin richtet sich laut Lizenzgeber "an sehr junge Zielgruppe"

"Fucking Berlin", die Geschichte einer Berliner Mathematik-Studentin, die ihren Lebensunterhalt als Sexarbeiterin verdient, sollte ursprünglich am 8. September auf die Leinwand kommen - jetzt soll es den Film aber nur auf DVD geben. Die Veröffentlichung ist für den 11. Oktober geplant. Es handele sich um ein Werk, das sich keinem Genre zuordnen lasse, sagte eine Sprecherin des Lizenzgebers EuroVideo in München. Da sich der Film "an einer sehr jungen Zielgruppe" orientiere, habe man sich für einen DVD-Start entschieden, der mit einer "mobilen Kinotour" unterstützt werden solle. "Wir wollen einen Eventcharakter schaffen", ergänzte die Sprecherin. Noch im Juni war der Film als "einer der wildesten deutschen Filme des Jahres" angekündigt und Pressevertretern als Preview gezeigt worden. Er basiert auf dem gleichnamigen, autobiografischen Roman von Sonia Rossi, der 2008 erschien und zum Bestseller wurde. Darin geht es um die Mathestudentin Sonja, die erst als Internet-Stripperin und schließlich als Prostituierte arbeitet.

Festival Pop-Kultur in Neukölln gestartet

Veranstaltung fördert junge Künstler

Vergangenes Jahr war Premiere im Club Berghain, dieses Mal lockt das Festival Pop-Kultur Musikfreunde nach Neukölln. Zur Eröffnung am Mittwoch warb Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), die Offenheit und Internationalität zu erhalten. "Das macht Berlin so einmalig" sagte Müller. Drei Tage lang sind 80 Künstler und Künstlerinnen zu Gast. Auf dem Programm stehen Konzerte, Diskussionen, Filmpremieren und DJ-Sets. 250 junge internationale und Berliner Musiker nehmen an Workshops teil. Das Festival wird vom Musicboard des Senats organisiert. Es soll dazu beitragen, Berlin als Musikhauptstadt und Popkulturmetropole international zu behaupten und Netzwerke zu stärken. Zu den Schauplätzen gehören Clubs wie das Schwuz und die Konzerthalle Huxley's. Musikalisch reicht die Spanne von der türkischen Sängerin Selda Bagcan bis zu Show Me The Body, einer Punk-Neuentdeckung aus New York.

Anti-AfD-Song erreicht bei Facebook Netzhit

Ironische Wahlempfehlung: "Wähl die AfD!"

Die Berliner Band Jennifer Rostock hat mit einem Song gegen die AfD einen Netzhit gelandet. Bei Facebook klickten bis Mittwoch 4,4 Millionen Menschen auf ein Video, das die Band in Wohnzimmer-Kulisse aufnahm. Sängerin Jennifer Weist (29) warnt in dem Lied davor, bei den anstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin für die rechtspopulistische Partei zu stimmen. "Bist du alleinerziehend und willst nicht, dass der Staat dich unterstützt, dann wähl die AfD", heißt es darin. Oder auch: "Drei Kinder pro Familie, Mann im Job und Frau am Herd, das will die AfD". Der Refrain: "Aber nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber." Jennifer Weist kommt von der Ostsee-Halbinsel Usedom.

Gerhardt Finkh bleibt Chef des Von der Heydt-Museums

Erfolgreicher Ausstellungsmacher sorgt für Kontinuität

Gerhard Finckh wird auch nach seinem 65. Geburtstag das renommierte Wuppertaler Von der Heydt-Museum leiten. Sein Vertrag ist bis 2019 verlängert worden. Finckh ist seit 2006 Direktor und international bestens vernetzt. Er hat das Haus mit großen Ausstellungen zu den französischen Impressionisten zu einem Publikumsmagneten gemacht. Allein die Schau zu Claude Monet lockte rund 300 000 Besucher ins bergische Wuppertal. Mehrfach wurden die Präsentationen Finckhs zum Impressionismus und auch zur Avantgarde des 20. Jahrhunderts von Kritikern zur "Ausstellung des Jahres" gewählt. Unterstützt wird das Museum im verschuldeten Wuppertal durch große Mäzene und Sponsoren. Das Von der Heydt-Museum verfügt über eine Sammlung von Spitzenwerken des Impressionismus und der Malerei des 20. Jahrhunderts.

ZDF plant Online-Kulturplattform

Bündelung kultureller Inhalte

Das ZDF plant eine Online-Kulturplattform. Chefredakteur Peter Frey und Programmdirektor Norbert Himmler kündigten das Projekt bei einem Produzententag an. Ziel des Portals sei es, die Kultur-Inhalte aus dem Hauptprogramm, den Digitalkanälen, von arte, 3sat, Kika an einem Ort zu bündeln und somit leichter zugänglich zu machen. Eigene Inhalte sollen für das noch namenlose Portal nicht produziert werden, lediglich bestehende Kulturformate werden neu zusammengestellt. Ein Starttermin wurde noch nicht genannt.

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Kompressor

70 Jahre FSK Was Kinder sehen dürfen
Ein Filmausschnitt aus "Gier nach Liebe" (1955), mit dem "zu" tiefen Dekolletee von Brigit Bardot und der dazugehörigen Zurückweisung der FSK (Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Aufgenommen am 10.09.2011 im Deutschen Filmhaus in Wiesbaden. Das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden zeigte vom 20. September bis zum 31. Oktober 2011 unter dem Motto "Die erotischen 50er" Filmplakate, Ausschnitte und Werbematerial von "Skandalfilmen" aus den 50er Jahren. Viele der Filme lösten zum Teil politische Debatten über Erotik und Moral aus.  (dpa / Fredrik von Erichsen)

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die Altersempfehlungen für Filme vergibt, feiert Geburtstag. Als erstes prüfte die FSK vor genau 70 Jahren den Film "Intimitäten". Wie der Prüfalltag heute aussieht, berichtet die Gutachterin Annette Lohse.Mehr

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