Seit 03:05 Uhr Tonart

Samstag, 07.12.2019
 
Seit 03:05 Uhr Tonart

Kulturnachrichten

Mittwoch, 17. September 2014

Bühnenverein gegen Navracsics als EU-Kulturkommissar

Ungarischer Außenminister soll verhindert werden

Tibor Navracsics gehört der regierenden Fidesz-Partei an. Diese stehe für Einschränkungen der Pressefreiheit und Entlassungen von unbequemen Theater-Intendanten, sagte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Klaus Zehelein. Er forderte das EU-Parlament auf, die Wahl Navracsics zu verhindern. Der 48jährige soll auf Vorschlag von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Ressort Bildung, Kultur, Jugend und Bürgerschaft übernehmen.
Das Parlament soll am 22. Oktober über die neue Kommission abstimmen. Vorher werden die designierten Kommissare in den Fachausschüssen angehört. Auch der Deutsche Kulturrat hatte massive Bedenken gegen die Ernennung von Navracsics zum EU-Kommissar geäußert.

Generalintendant Bücker verlässt Dessau

Resignation nach monatelangem Finanzstreit

Bücker werde sich bei der Neuausschreibung seiner Stelle nicht erneut bewerben, teilte das Anhaltische Theater in Dessau mit. Es sei ganz klar, dass man ihn dort nicht haben wolle, erklärte Bücker gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung. Er werde sich nach fünf erfolgreichen Jahren nicht auf ein Verfahren einlassen, in dem er keine Chance habe. Die Stadt hatte die Stelle neu ausgeschrieben und erklärt, dass Bücker sich auch bewerben könne. Der Theaterregisseur gilt als einer der härtesten Kritiker von Einsparungen an den Theatern des Landes.

Neue Internetversion "Lebendiges Museum" freigeschaltet

Datenbank über 200 Jahre deutsche Geschichte

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die neue Version des "Lebendigen Museums Online" (LeMO) freigeschaltet.
Die Datenbank ermögliche eine virtuelle Zeitreise durch die deutsche Geschichte bis zur Gegenwart, sagte die CDU-Politkerin bei der Präsentation im Berliner Tränenpalast.
Die Datenbank ging 1998 erstmals online. Inzwischen wird sie von rund 700 000 Menschen im Monat genutzt. Beteiligt sind das Deutsche Historische Museum, das Haus der Geschichte und das Bundesarchiv.

Heino Ferch spielt "Metropolis"-Schöpfer Fritz Lang

Film-Biographie kommt 2016 in die Kinos

Dann jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 40. Mal. Regisseur Gordian Maugg will Lang als genialen Filmkünstler zeigen, aber auch als Besessenen und Getriebenen, der in seinen Filmen Ängste und Abgründe offenbare. Er wird vom 51jährigen Schauspieler Heino Ferch verkörpert. Die Dreharbeiten über den Schöpfer von Kinoklassikern wie "Metropolis" und "M" starteten jetzt in Düsseldorf, wie die Filmagentur Werner PR mitteilte. Bis Mitte Oktober wird "Fritz Lang - Der Andere in uns" auch in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gedreht.

Dreh für neuen Bond-Film im Dezember

Regisseur Sam Riami beginnt am 6. Dezember mit dem Dreh zum nächsten Bond-Film.

Neben Daniel Craig, für den es der vierte Auftritt als Geheimagent 007 sein wird, sollen erneut unter anderem Ralph Fiennes als M und Naomie Harris als Miss Moneypenny mitspielen. Das Drehbuch stammt vom Autorenteam von «Skyfall», der mit 1,1 Milliarden Dollar der bisher erfolgreichste Film der Reihe war. «Bond24», so der Arbeitstitel, soll im Herbst 2015 in die Kinos kommen.

Zweiter Stardirigent verlässt Wiener Staatsoper

Franzose Bertrand de Billy schmeißt ebenfalls hin

Vor zwei Wochen hatte bereits Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst seinen Posten am Wiener Opernhaus aufgegeben. Beide Dirigenten lagen mit Operndirektor Dominique Meyer im Streit. wie die Zeitung "Kurier" heute berichtete. Der Streit zwischen De Billy und Meyer nahm dem Bericht zufolge im März seinen Lauf, Der Dirigent soll sich geweigert haben, eine Neuproduktion der Wagner-Oper "Lohengrin" aufzuführen. Meyer habe ihm daraufhin alle Neuproduktionen entzogen, da er kein Vertrauen mehr in De Billy habe. Der Dirigent wirft Meyer dagegen "Unehrlichkeit" und einen "Mangel an Treue" und weigert sich dem "Kurier" zufolge weiter unter dem Opernchef zu arbeiten.

Berlin Music Week mit neuem Namen an neuem Ort

Festival soll künftig Pop=Kultur heißen.

Unter dem neuen Namen soll das Festival ab nächstem Jahr auf dem Gelände des legendären Clubs Berghain stattfinden. Das teilte die Berliner Musikbeauftragte Katja Lucker mit. Ziel sei, noch genauer auf Trends und Tendenzen in der Popmusik zu achten. Das von Lucker geführte Musicboard ist ab 2015 Organisator des Festivals.

Kulturnachrichten hören

September 2014
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur