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Kulturnachrichten

Donnerstag, 23. August 2018

Ex-Lynyrd Skynyrd-Mitglied Ed King gestorben

Gitarrist war Mitautor ihres Hits "Sweet Home Alabama"

Der Mit-Autor des Welthits "Sweet Home Alabama" und frühere Gitarrist der Rockband Lynyrd Skynyrd, Ed King, ist tot. King sei am Mittwoch in seinem Haus in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestorben, hieß es am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite. Nähere Informationen wurden nicht mitgeteilt. US-Medien berichteten, King habe schon seit längerem gegen Lungenkrebs gekämpft. Der 1949 in Kalifornien geborene King war in den 1970er Jahren zu Lynyrd Skynyrd gestoßen und hatte auch an einer Wiedervereinigung in den 80er und 90er Jahren noch einmal teilgenommen.

Musical-Imperium Stage Entertainment verkauft

Ein US-Konzern hat das Unternehmen mit Sitz in Hamburg gekauft

Das Musical-Imperium Stage Entertainment hat einen neuen Eigentümer: Der US-Konzern Advance Publications Inc. hat das Unternehmen mit Sitz in Hamburg vollständig gekauft. Zuletzt hielt Theaterproduzent Joop van den Ende noch 40 Prozent der Anteile, der Finanzinvestor CVC Capital Partners 60 Prozent. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, teilten die Beteiligten mit. Stage Entertainment gehört zu den Musical-Pionieren in Deutschland, weltweit betreibt das Unternehmen 20 Theater, davon 13 in der Bundesrepublik. Fünf Häuser sind in Hamburg ("König der Löwen", "Mary Poppins"), drei in Berlin, unter anderem das Theater des Westens, darüber hinaus werden zwei Spielstätten in Stuttgart und je eine in Essen, Oberhausen und München betrieben. Weltweit hat das Unternehmen 3000 Beschäftigte, davon 1750 in Deutschland. 2016/17 wurde ein Umsatz von 600 Millionen Euro gemacht.

Leipziger Naturkundemuseum soll nicht umziehen

Die geschätzten Kosten für den Umzug haben sich vervielfacht

Wegen einer Vervielfachung der Kosten soll das Leipziger Naturkundemuseum nicht wie geplant umziehen und neu eröffnet werden. Der Umzug in eine umgebaute Fabrikhalle des Kunst- und Galeriezentrums Baumwollspinnerei würde 37,5 Millionen Euro kosten, teilte Leipzigs Kulturdezernentin Skadi Jennicke mit. Ursprünglich war mit 10,2 Millionen Euro gerechnet worden. Der baulich-statische Zustand der Halle sei deutlich schlechter als angenommen. Daher schlage die Verwaltungsspitze dem Stadtrat vor, die Halle nicht zum neuen Standort des Naturkundemuseums zu machen. Museumsdirektor Ronny Maik Leder hatte mit dem Umzug große Pläne verbunden. Er wollte das Naturkundemuseum interaktiv gestalten und dem Haus zu mehr überregionalem Renommee verhelfen. Die Ausstellungsfläche hätte sich verdreifacht, die Besucherzahl nach Einschätzung Leders ebenso. Am derzeitigen Standort des Naturkundemuseums gibt es Brandschutzprobleme.

Hakenkreuze sind in Computerspielen nicht mehr tabu

Bundesfamilienministerin Giffey kritisiert die Entscheidung

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat die Entscheidung der Prüfstelle Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) kritisiert, Computerspiele trotz der Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen zuzulassen, wenn es "der Kunst oder der Wissenschaft, der Darstellung von Vorgängen des Zeitgeschehens oder der Geschichte" dient. Giffey sagte der Funke Mediengruppe: "Mit Hakenkreuzen spielt man nicht". Gerade in Deutschland müssten sich die Menschen "auch heute ihrer besonderen historischen Verantwortung immer bewusst sein". Die Diskussion hat das Computerspiel "Through the Darkest of Times" ausgelöst, das auf der Spielemesse Gamescom in Köln vorgestellt wurde. Es zeigt SS-Männer mit Hakenkreuzarmbinden.

DDR-Bürgerrechtler werben für Einheitsdenkmal

Um das Denkmal wiird seit 20 Jahren gestritten

Frühere DDR-Bürgerrechtler haben parteiübergreifend für den schnellstmöglichen Bau des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin geworben. Nach dem Abschluss des Grundstücksvertrags gebe es keinen Grund für weitere Verzögerungen, sagte der erste frei gewählte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière (CDU). Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) forderte das Land Berlin auf, umgehend seine neuen denkmalpflegerischen Bedenken zurückzustellen. Um das Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit wird seit 20 Jahren gestritten. Zu dem Ortstermin hatten die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler und Kai Wegner eingeladen. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags bei seiner Sitzung am 27. September die Mittel für den Bau freigibt.

Ugandischer Popstar wegen Hochverrat angeklagt

Bobi Wine wurde in der Haft misshandelt

Der regierungskritische ugandische Abgeordnete und Popstar Kyagulanyi Ssentamu ist erneut festgenommen und vor einem Zivilgericht wegen Hochverrat angeklagt worden. Zuvor hatte ein ugandisches Militärgericht ihn aus der Haft entlassen. Vorwürfe wegen illegalen Waffenbesitzes gegen ihn wurden fallen gelassen. Gegen Ssentamu, der unter dem Künstlernamen Bobi Wine bekannt ist, wurde vergangene Woche ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Waffenbesitzes und seiner mutmaßlichen Rolle bei einem Angriff mit Steinen auf die Fahrzeugkolonne von Präsident Yoweri Museveni eingeleitet. Der 36-jährige Ssentamu und vier weitere Oppositionsabgeordnete wurden festgenommen. Bobi Wine nennt sich selbst Präsident der Ghettos. Außer Wine sind mehr als 30 weitere Oppositionspolitiker wegen Hochverrats angeklagt. Sie sollen ebenso Zugang zu ärztlicher Behandlung bekommen, verfügte das Gericht heute. Sie wurden von Armee und Polizei brutal misshandelt.

LKA-Mitarbeiter bei Pegida-Demo

Deutsche Journalisten-Verband fordert Konsequenzen

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert Konsequenzen aus den neuesten Erkenntnissen zum Polizeieinsatz gegen ein ZDF-Team in Dresden. Ein Pegida-Sympathisant hatte sich am vergangenen Donnerstag aggressiv gegen Filmaufnahmen gewehrt und sich an die Polizei gewandt. Wie gestern bekannt wurde, handelt es sich um einen Mitarbeiter des Landeskriminalamts Sachsen, der im Urlaub an der Demonstration teilgenommen hatte. Das Kamerateam war etwa eine Dreiviertelstunde von der Polizei festgehalten worden.

Apple verbannt App von Facebook aus dem Store

Mit App wurden Informationen über Nutzung anderer Anwendungen gesammelt

Facebooks Sicherheitsapp "Onavo Protect", die Informationen über die Nutzung anderer Anwendungen sammelt, ist aus Apples App Store geflogen. Dem "Wall Street Journal" zufolge zog Facebook die Anwendung auf Druck von Apple zurück. Der iPhone-Konzern schreibt vor, dass App-Entwickler keine Informationen über die Nutzung anderer Anwendungen auf den Geräten sammeln und erhobene Daten nur für den Funktionszweck der App verwendet werden. Onavo ist eine sogenannte VPN-App, die eine sicherere Online-Verbindung herstellt. Auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android solle Onavo weiterhin verfügbar bleiben. Apple und Facebook waren im Nachgang des Datenskandals im Cambridge Analytica bereits mehrfach aneinandergeraten. Der iPhone-Konzern erschwert Facebook künftig das Datensammeln über die "Like"- und "Teilen"-Buttons im Webbrowser Safari.

"The Big Bang Theory" endet mit zwölfter Staffel

Die letzte Staffel soll am 24. September in den USA anlaufen

Die amerikanische Sitcom "The Big Bang Theory" geht im kommenden Jahr mit der zwölften Staffel zu Ende. In einer Erklärung gaben Warner Bros. Television, der US-Sender CBS und Produzent Chuck Lorre das Finale der Comedyserie bekannt. Sie seien den Fans für deren lange Unterstützung "ewig dankbar", hieß es. Sie wollten die Serie mit einem "epischen kreativen Ende"krönen. Die letzte Staffel soll am 24. September in den USA anlaufen.

Bennett über Missbrauchsvorwürfen gegen Argento

Schauspieler lässt offen, was genau er ihr vorwirft

US-Schauspieler Jimmy Bennett (22) hat erstmals öffentlich über die Missbrauchsvorwürfe gegen Schauspielkollegin Asia Argento (42) gesprochen. Er habe sich zunächst dafür entschieden gehabt, seine Geschichte mit der Person, die ihm Unrecht angetan habe, privat zu bewältigen, so Bennett. Aber das Trauma sei wieder hoch gekommen, als Argento selbst als Opfer herauskam, so Bennett über die #MeToo-Aktivistin, die den Hollywoodproduzenten Harvey Weinstein beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Die "New York Times" hatte am Sonntag berichtet, Argento habe Bennett vor einigen Jahren in Kalifornien missbraucht, als er 17 und sie 37 Jahre alt war. Sexuelle Handlungen mit Unter-18-Jährigen sind in dem US-Bundesstaat strafbar. Bennett habe Jahre später 3,5 Millionen Dollar von Argento gefordert, in diesem Frühjahr hätten sie sich auf 380 000 Dollar geeinigt. Argento hatte den Bericht der Zeitung wenige Tage später gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa dementiert.

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