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Kulturnachrichten

Montag, 14. August 2017

Kultursenator warnt vor "Desaster" bei Humboldt-Forum

Vorwurf der Realitätsverweigerung an die Verantwortlichen

Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat vor einem Desaster bei der Konzeption des Humboldt-Forums gewarnt. „Die Verantwortlichen müssen endlich aufhören, sich die Verhältnisse schön- und das Problem wegzureden, sagte Lederer im Interview mit der „Stuttgarter Zeitung und den „Stuttgarter Nachrichten". Lederer mischt sich damit in die Debatte um das künftige Kernstück des Humboldt Forums ein: Die völkerkundliche Sammlung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Um die Schau tobt ein Streit, in dem es auch um die koloniale Vergangenheit Deutschlands geht. Zuletzt hatte die Kunsthistorikerin Benedicte Savoy deshalb den Expertenbeirat verlassen und den Verantwortlichen mangelnde Provenienzforschung und Transparenz vorgeworfen. Im Interview verteidigt Lederer die Wissenschaftlerin und wirft den Verantwortlichen der künftigen Ausstellung Realitätsverweigerung vor.

BBC-World Service droht Abschaltung in Hongkong

Radio Television Hong Kong stellt DAB-Standard Anfang September ein

Dem letzten verbliebenen BBC-Radioprogramm in Hongkong, dem BBC World Service, droht das Ende. Es wird nur noch über das Digitalradio DAB ausgestrahlt, dieser Standard konnte sich aber nie durchsetzen. Darum schaltet der öffentlich-rechtliche Betreiber RTHK (Radio Television Hong Kong) es Anfang September ab. Weil aber nun bekannt wurde, dass RTHK den BBC-World Service auch über Mittelwelle abschalten will, glauben viele Hongkonger der offiziellen Begründung nicht. Online-Petitionen für den Erhalt wurden ins Leben gerufen, die Aktivisten werfen RTHK vorauseilenden Gehorsam gegenüber den Zensurwächtern in Peking vor. In Hongkong herrscht auch zwanzig Jahre nach Rückgabe an China Pressefreiheit, der Einfluss pekingtreuer Sender nimmt aber seit Jahren zu.

NS-Vergangenheit des Kanzleramts wird erforscht

Forschungsprogramm stellt bis 2020 vier Millionen Euro zur Verfügung

Die Bundesregierung lässt die NS-Vergangenheit des Kanzleramts und anderer zentraler Behörden erforschen. Eine unabhängige Expertenkommission schlug zehn Projekte vor, die der Entwicklung der Behörden vom Nazi-Regime bis in die Nachkriegszeit nachgehen sollen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt für das Forschungsprogramm bis zum Jahr 2020 insgesamt 4 Millionen Euro zur Verfügung, wie ihr Haus mitteilte. So wird die Universität Kassel unter dem Titel "Neue Eliten - etabliertes Personal" untersuchen, wie weit der Neuanfang nach 1945 von Menschen geprägt wurde, die auch zu Hitlers Zeiten schon Karriere machten. Wegen der ressortübergreifenden Bedeutung des Bundeskanzleramts wird es zu dessen Geschichte gleich zwei Forschungsprojekte geben - von der Universität Siegen und vom Institut für Zeitgeschichte in München gemeinsam mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Grütters erklärte, erstmals würden institutionsübergreifende Arbeiten gefördert, die sich nicht am Raster der Behörden orientierten.

Initiative für klingende Glockendatenbank

160 000 Euro Förderung von Kulturstaatsministerin

Eine Initiative für eine Nationale Klingende Glockendatenbank bekommt 160 000 Euro finanzielle Förderung aus dem Haus der Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Das Kulturerbe der Glocken soll stärker ins allgemeine Bewusstsein gerufen werden. Das Projekt sieht u.a. vor, dass Menschen die Geschichte der Glocken ihrer Nachbarschaft erforschen und Bilder und Töne davon an einen Web-Master senden. Aus diesen Daten soll dann eine klingende Landkarte entstehen, die online frei zugänglich ist.

Douglas-Sirk-Preis geht an Wim Wenders

Verleihung erfolgt für seine Verdienste um Filmkultur und Filmbranche

Der Douglas-Sirk-Preis des Filmfests Hamburg geht in diesem Jahr an den deutschen Regisseur Wim Wenders. Anlässlich der Deutschlandpremiere seines Films "Submergence" werde Wenders für seine Verdienste um die Filmkultur und die Filmbranche ausgezeichnet, teilte das Filmfest in Hamburg mit. Wenders' Werke stünden wie die kaum eines anderen Regisseurs für deutsches Autorenkino. Wenders soll die Auszeichnung am 13. Oktober in der Hansestadt erhalten. Dann wird sein Liebesfilm nach dem Roman von J. M. Ledgard mit Alicia Vikander und James McAvoy in den Hauptrollen vorgestellt. Der Kinostart ist für den 15. Februar 2018 geplant.

Vincent van Gogh-Führung live auf Facebook

Virtueller Ausstellungsraum für "Sonnenblumen"-Bilder

Fünf der sieben weltberühmten "Sonnenblumen"-Gemälde von Vincent van Gogh werden heute erstmals im Rahmen einer "Live-Aktion" bei Facebook vereint. Die in Museen auf drei Kontinenten verteilten Meisterwerke können aus konservatorischen Gründen wahrscheinlich nie an einem Ort zusammen ausgestellt werden. Für das Projekt "Sunflowers 360" wurde nun ein gemeinsamer digitaler Ausstellungsraum entwickelt. Den Auftakt für die Live-Präsentation macht heute ab 18.50 Uhr die Londoner National Gallery, dann folgt das Amsterdamer Van Gogh Museum, die Münchner Neue Pinakothek, das Philadelphia Museum of Art und zuletzt das Seiji Togo Memorial Sompo Japan Nipponkoa Museum of Art in Tokio. In den Schaltungen wird jeweils in englischer Sprache für 15 Minuten vor einem der Sonnenblumen-Gemälde Leben und Werk des Malers erklärt. Wer die Live-Präsentation verpasst, wird aber später das komplette knapp 90-minütige Video auch online abrufen können.

Bund gibt eine Million Euro Sonderförderung für Archive

Schriftliches Kulturerbe soll gesichert werden

Um den Verfall von Büchern zu stoppen stellt der Bund zusätzliche finanzielle Mittel für Archive und Bibliotheken zur Verfügung. Das teilte die Koordinierungsstelle für den Erhalt des schriftlichen Kulturguts in Berlin mit. Kulturstaatsministerin Monika Grütters vergibt erstmals Sondermittel in Höhe von einer Million Euro für 45 Projekte. Das Geld soll für die Reinigung und Schutzverpackung von Originalen genutzt werden. Darüber hinaus fördere sie mit der Kulturstiftung der Länder bundesweit 34 Modellprojektvorhaben zur exemplarischen Sicherung von Sonderformaten mit rund 450.000 Euro. Bundesweit sind in Archiven Papiere im Umfang von rund 1,8 Millionen Regalmetern vom Säurezerfall bedroht, in wissenschaftlichen Bibliotheken müssen rund 9 Millionen Bände entsäuert werden. Von dem Sonderprogramm profitieren in diesem Jahr 45 Bibliotheken und Archive.

Hacker veröffentlichen erneut HBO-Material

Lösegeld in Millionenhöhe gefordert

Cyberkriminelle haben erneut gehacktes Serienmaterial des US-Fernsehsenders HBO veröffentlicht. "Game of Thrones"-Episoden waren dieses Mal nicht dabei, aber solche der Serie "Lass es, Larry!" mit dem US-Komiker Larry David sowie der Serie "Insecure". In einer E-Mail teilte HBO mit, nicht an Versuchen teilzunehmen, Aufmerksamkeit auf "kleinste Teile gestohlener Informationen" zu lenken. Darüber hinaus gab der Konzern an, mit den Hackern nicht in Kommunikation zu stehen. Zuvor hatten die Hacker eine E-Mail mit dem Datum vom 27. Juli veröffentlicht, in der ein Mitarbeiter den Kriminellen dankt, den Sender auf IT-Sicherheitslücken aufmerksam gemacht zu haben. Danach werden in der Nachricht 250 000 Dollar angeboten, um gestohlene Daten zurückzuerhalten. HBO hatte den Hackerangriff Ende Juli eingeräumt. Seither haben die Cyberkriminellen, die sich selbst "Mr. Smith" nennen, mehrfach Episoden und Dokumente veröffentlicht - sie fordern ein Lösegeld in Millionenhöhe.

Big Ben wird bis 2021 nicht mehr schlagen

Grund sind Renovierungsarbeiten im Elizabeth Tower

Das Londoner Wahrzeichen Big Ben wird bis zum Jahr 2021 nicht mehr schlagen. Grund dafür seien Renovierungsarbeiten im Elizabeth Tower, in dem die 13,7 Tonnen schwere Glocke hängt, teilte das britische Parlament mit. Die Sicherheit der Arbeiter im Turm müsse während dieser Phase gewährleistet werden. Das vorerst letzte Läuten wird am nächsten Montagmittag zu hören sein. Nur zu ganz besonderen Anlässen - etwa Neujahr - könnten die Glocken laut Parlament dann noch ausnahmsweise läuten. Big Ben ist eigentlich der Name für die schwerste von insgesamt fünf Glocken in dem 96 Meter hohen Turm, der direkt an der Themse liegt. Im Volksmund wird jedoch der ganze Elizabeth Tower so bezeichnet. Seit fast 157 Jahren schlägt Big Ben fast ohne Unterbrechung. Die Glocken schwiegen zuletzt 2007 und von 1983 bis 1985 wegen Renovierungen. Benannt wurde Big Ben vermutlich nach dem britischen Baumeister und Politiker Sir Benjamin "Ben" Hall.

Große Resonanz auf Wettbewerb zum kulturellen Erbe

Sachsen-Anhalts Ausschreibung endete im Juli

Ein Wettbewerb zur besseren Präsentation des kulturellen Erbes ist in Sachsen-Anhalt auf reges Interesse gestoßen. Kommunen, Stiftungen, Vereine und Privatleute hätten 47 Beiträge mit einem Gesamtvolumen von 93,5 Millionen Euro eingereicht, teilte das Kulturministerium in Magdeburg mit. Für den Wettbewerb stünden 33,5 Millionen Euro zur Verfügung. Experten aus Kultur, Denkmalpflege, Weltkulturerbe, Städtebau und Umweltschutz sollen nun bis Ende des Jahres eine Auswahl der Projekte treffen, die gefördert werden können. "Die eingereichten Beiträge stammen aus den unterschiedlichsten Kulturbereichen und zeugen von einer hohen Qualität", erklärte Kulturminister Rainer Robra. Im Fokus des Wettbewerbs standen die Erhaltung und die Weiterentwicklung des einzigartigen kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts als wesentliches Element der Identität einer Stadt sowie als Anziehungspunkt für kulturinteressierte Touristen. Ziel ist es, langfristig wirksame Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung in diesem Bereich zu geben.

Jeremy Adler würdigt Kritik von Kulturschaffenden

Der britische Autor sieht in der Popmusik die stärkste Stimme der Gesellschaftskritik

Der Schriftsteller und Germanist Jeremy Adler würdigt in einem Gastbeitrag für die heutige Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Gesellschaftskritik Kulturschaffender. Zugleich mahnt er, dass diese wichtige Eigenschaft seiner britischen Schriftstellerkollegen als Korrektiv der Gesellschaft in letzter Zeit verloren gegangen sei. Englische Dichter hätten es stets verstanden, "der Anarchie vollen Raum zu lassen, um dadurch die soziale Gefahr zu erfassen und so zu bannen". In jüngerer Zeit übernehme die Popmusik die Rolle der Kritik, so Adler und verweist auf die Reggae-Band Captain Ska. Bei dem Lied "She's a Liar, Liar" (dt. "Sie ist eine Lügnerin") handle es sich um einen Angriff auf Premierministerin Theresa May und die Brexit-Bewegung. "Kein Politiker, kein Kommentator hat es gewagt, so klar die Wahrheit über Frau May zu verkünden wie diese renitente Band", schreibt Adler. Songs wie dieser versprächen "in ihrer Wut und in ihrer Trauer die Hoffnung auf Erneuerung".

Autor und Schauspieler Joseph Bologna ist tot

Emmy-Gewinner starb im Alter von 82 Jahren

Der US-Drehbuchautor und Schauspieler Joseph "Joe" Bologna ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte sein Sprecher Matt Sherman mit. Bologna hatte drei Jahre lang an Bauchspeicheldrüsen-Krebs gelitten. Bekannt wurde er für seine Rolle in der Filmkomödie "Ein Draufgänger in New York" von 1982. Bereits 1971 war Bologna für einen Oscar in der Kategorie bestes adaptiertes Drehbuch für den Film "Liebhaber und andere Fremde" nominiert worden. Zwei Jahre später gewann er einen Emmy für das TV-Format "Acts of Love and Other Comedies". Bologna arbeitete auch als Sprecher. So lieh er 2006 dem Animationsfilm "Ice Age 2" seine Stimme. Immer wieder war der Sohn italienischer Einwanderer auch als Schauspieler aktiv. So spielte er 1984 mit Michael Caine und Demi Moore in "Blame It On Rio"; im Jahr 1999 war in Adam Sandlers Komödie "Big Daddy" zu sehen. 52 Jahre lang war Bologna, der auch als Regisseur tätig war, mit der Schauspielerin Renée Taylor verheiratet.

Trauergottesdienst für Kurator Martin Roth

Politik und Kultur gedenken des Museumsmachers in Berlin

In einem Trauergottesdienst haben Freunde und Wegbegleiter in Berlin Abschied von dem kürzlich verstorbenen renommierten Museumsmacher Martin Roth genommen. Unter den Teilnehmern waren auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Es kamen auch zahlreiche namhafter Museumsleiter und Kulturleute. Roth galt als einer der erfolgreichsten Museumsmacher der Welt. Er war vergangenen Sonntag nach schwerer Krankheit mit 62 Jahren in Berlin gestorben. Der Kulturwissenschaftler hatte seine Karriere in Dresden begonnen - zunächst als Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, später als Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen. 2011 wurde Roth Leiter des Victoria and Albert Museums in London - der erste Deutsche an der Spitze eines britischen Topmuseums. Im vergangenen Jahr kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm noch kurz vor seinem Tod das Ehrenamt als Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart.

Moritzburg zeigt Werke aus eigener Sammlung

Dauerausstellung "Moderne I" soll am 9. September eröffnet werden

Die neue Dauerausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle nimmt allmählich Gestalt an. Ab dem 9. September sollen auf einer Fläche von 1.100 Quadratmetern Werke aus der eigenen Sammlung gezeigt werden. Der Titel der Ausstellung wird "Moderne I" lauten. "Es ist das erste Mal in der Geschichte der Moritzburg, dass wir auf einer adäquaten Fläche unsere eigenen Sammlungen präsentieren können", sagte Museumsdirektor Thomas Bauer-Friedrich. Möglich wurde das, weil der Privatsammler Hermann Gerlinger seine Bilder der Klassischen Moderne aus Halle abgezogen hat. "Moderne I" zeigt Kunst von 1900 bis 1945. Im kommenden Jahr folgt die "Moderne II" mit Werken von 1945 bis in die Gegenwart. Auch sie basiert auf den eigenen Sammlungen der Moritzburg.

Tänzer protestieren gegen Regenwaldvernichtung

Museum verzeichnet Auftritt in Indonesien als Rekord

10.000 Männer haben in Indonesien mit einem gemeinsamen Tanzauftritt auf die Regenwaldvernichtung in ihrem Land aufmerksam gemacht. Das indonesische Museum der Rekorde bezeichnete den Auftritt als nationalen Rekord. Die Männer, gekleidet in traditionellen Kostümen, saßen in Reihen nebeneinander und klatschten simultan auf ihre Schenkel und Schultern. Der so genannte "Tanz der tausend Hände" wurde 2011 in das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Tausende Zuschauer beobachteten das Spektakel in der Provinz Aceh im Westen des Inselstaats. Der Tanz, begleitet von einem Musikstück, soll die Einheit der Menschen zum Ausdruck bringen. In dem Lied ging es um den Schutz des Regenwalds in der Region: In dem lokalen Mount Leuser Nationalpark leben vom Aussterben bedrohte Sumatra-Tiger und Elefanten. Der Bestand der Tiere wird durch die Ausweitung der Palmöl-Produktion in der Region gefährdet.

Lehrerverband warnt vor "Zickzack-Kurs"

Politiker sollen in der Bildungspolitik nicht zu viel versprechen

Der Deutsche Lehrerverband begrüßt die Aufwertung des Themas Schulpolitik im Superwahljahr 2017, warnt die Parteien allerdings vor übertriebenen Reformversprechen. "Generell ist es gut, wenn Bildung in Wahlkämpfen eine große Rolle spielt", sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger. "Was aber oft zu kurz kommt, ist Kontinuität. Stattdessen erleben wir dann immer nur einen Zickzack-Kurs." Lange habe Bildung als Thema gegolten, "mit dem man eigentlich nur Wahlen verlieren kann", sagte Meidinger. So habe es vor einigen Jahren die CDU in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, aber auch die CSU in Bayern getroffen. "Jetzt haben wir eine Phase, wo die Parteien meinen, mit Bildung Wahlen gewinnen zu können." Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Volker Kauder, forderte in der "Bild am Sonntag", Lehrer-Verträgen weitgehend nicht länger zu befristen. Gute Lehrer werde man nur finden, wenn der Staat fair mit ihnen umgehe.

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