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Kulturnachrichten

Donnerstag, 4. August 2016

Erster Moschee-Bau in Athen

Lang diskutiertes Projekt wird endlich realisiert

Nach langen, kontroversen Diskussionen hat das griechische Parlament mit großer Mehrheit dem Bau einer Moschee in der Nähe des Athener Flüchtlingslagers "Eleonas" zugestimmt. Damit genehmigten die Abgeordneten erstmals ein offizielles islamisches Gotteshaus in der Hauptstadt, berichtet die Tageszeitung "Kathimerini". Am Bau will sich der Staat mit knapp einer Million Euro beteiligen. Befürworter des Projekts argumentierten während der Debatte, eine Moschee sei der beste Weg, der Radikalisierung von Flüchtlingen vorzubeugen. Auch sei es eine Schande, dass Muslime in provisorischen Räumen beten müssten. Scharfe Kritik kam von der rechtsextremistischen Partei Goldene Morgenröte (Chrysi Avgi), die eine Islamisierung des Landes befürchtet. In Griechenland leben nach aktuellen Angaben des Flüchtlingskrisenstabes rund 60 000 Flüchtlinge und Migranten, die vornehmlich aus muslimisch geprägten Ländern stammen. In Griechenland hingegen ist Orthodoxie die offizielle Religion - das ist sogar in der Verfassung verankert. Fast 97 Prozent der Griechen bekennen sich als orthodoxe Christen.

Akademie der Künste gegen Vorgehen in der Türkei

Sie prangert die Einschränkung von Presse- und Meinungsfreiheit an

Die Berliner Akademie der Künste hat die Einschränkung von Grundrechten in der Türkei angeprangert. "Die Akademie protestiert gegen das inakzeptable Vorgehen der türkischen Regierung gegen die Presse- und Meinungsfreiheit, ohne die es keine echte Demokratie geben kann", erklärte Präsidentin Jeanine Meerapfel in Berlin. "Wir fordern die türkische Regierung auf, die willkürlichen Festnahmen und Inhaftierungen von Intellektuellen zu beenden." In der Türkei sind seit dem gescheiterten Putschversuch mehr als 25 000 Menschen festgenommen worden, darunter viele Künstler, Journalisten und Lehrer. Die Akademie der Künste ist eine internationale Künstlergemeinschaft mit mehr als 400 Mitgliedern.

Jelinek fordert Freilassung von türkischen Kollegen

Literaturnobelpreisträgerin kritisiert Schweigen

Die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek kritisiert die Untätigkeit der Schriftstellerverbände angesichts der Massenverhaftungen von Autoren in der Türkei. "Ich höre nichts von meinen (Schriftsteller-)Vereinigungen. Vielleicht stecken sie derzeit ja im Gefängnis ihrer Badehosen oder Bikinis an irgendeinem Strand fest", schreibt Jelinek in einem Gastkommentar der Wiener Tageszeitung "Der Standard" (Donnerstagsausgabe). "In der Türkei findet derzeit offenbar ein umfassendes Wissen statt, wer weg soll, wer verhaftet wird, wer wieder freigelassen wird, wer gefoltert wird, wer ein Geständnis macht und wer nicht", so Jelinek. Sie fordere die Freilassung von allen willkürlich Inhaftierten in der Türkei, denen man keine Schuld am Putsch nachweisen könne. Besonders am Herzen lägen ihr zwei ältere Herren, der Politikwissenschaftler und Journalist Sahin Alpay sowie der Schriftsteller Hilmi Yavuz, die im Gefängnis ihres Wissens nach nicht einmal ihre Medikamente bekämen.

Wölfe aus Bronze vor dem Berliner Reichstag

Skulpturen gegen Fremdenhass

Mit einem Rudel von Wolfsmenschen aus Bronze und Eisen ruft der Brandenburger Künstler Rainer Opolka jetzt auch in Berlin zum Widerstand gegen Rassismus und Gewalt. Von diesem Freitag an sind die 66 bedrohlichen Skulpturen vor dem Hauptbahnhof zu sehen - den Blick auf den Reichstag gerichtet. Unter dem Titel "Die Wölfe sind zurück" sollen die gut zwei Meter großen Figuren Hass und Gewalt symbolisieren und die Menschen darüber ins Gespräch bringen. Sie haben Namen wie "NSU Mann", "Mitläufer" oder "Anführer". In Dresden und Potsdam hatte die spektakuläre Aktion bereits großen Zulauf. Als nächstes will Opolka Genehmigungen in Hamburg, Bremen, Düsseldorf und Köln bekommen.

Syrische Künstler gründen Exil-Zeitschrift

"A Syrious Look" erscheint auf Englisch

Von Berlin aus wollen sich syrische Intellektuelle und Künstler demnächst regelmäßig zu Wort melden. "A Syrious Look" soll das Magazin heißen, die Kombination der englischen Worte für "ernst" und "syrisch" ist Programm. Die Kultur-Zeitschrift soll ab Herbst in einer Auflage von zunächst 4000 Exemplaren erscheinen und 10 Euro kosten. Berlin, sagt der 40-jährige Regisseur und Drehbuchautor Mohammad Abou Laban, sei ein Zentrum der Kulturdiaspora, in keiner anderen europäischen Stadt lebten so viele Kreative aus Syrien. Angesichts hunderttausender, teilweise gut ausgebildeter Flüchtlinge aus der arabischen Welt entsteht gerade ein publizistischer Markt für die Neuankömmlinge. Die Macher von "A Syrious Look" sehen wollten eine Plattform, um Syrien von außen zu verändern, so Laban. "Der Krieg hat die Frage der Identität des Landes aufgeworfen", eine Erneuerung nach dem Ende von Bashar al-Assads Herrschaft könne angesichts der geistigen Zerstörungen nur aus dem Ausland kommen. "Sex, Religion, Politik - das sind rote Linien, die man in Syrien nicht überschreiten darf". Im Exil könne sich die Kulturdiaspora auch von der Last der Religion befreien. In der ersten Ausgabe soll neben Fotoessays und Künstlerporträts auch ein langes Gespräch mit Sadiq Jalal al-Azm erscheinen. Der 1934 geborene Philosoph und Menschenrechtsaktivist gilt als einer der bedeutendsten Intellektuellen der arabischen Welt. Immer wieder hat der Wissenschaftler das traditionelle Verständnis des Islam in Frage gestellt - und ist dafür verfolgt und angefeindet worden.

Gedenkstätte für "Weiße Rose" wird umgestaltet

Neukonzeption bis Anfang 2017

Die Münchner Ausstellung über die NS-Widerstandsgruppe "Weiße Rose" erhält vorübergehend ein neues Domizil. Sie ist in den nächsten Wochen statt im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität in der Thomas-Mann-Halle im 1. Stock des LMU-Hauptgebäudes zu sehen. Hintergrund ist die Umgestaltung der "DenkStätte" für die Widerstandsgruppe. In diesem Zuge soll auch die Schau mit ihren mehreren Dutzend großformatigen Text-Bild-Tafeln überarbeitet werden. Die Neukonzeption soll bis Anfang 2017 abgeschlossen sein. Hinter dem Namen "Weiße Rose" standen Münchner Studenten wie die Geschwister Hans und Sophie Scholl, Willi Graf, Christoph Probst, Alexander Schmorell und der Hochschulprofessor Kurt Huber. Zwischen Juni 1942 und Februar 1943 riefen sie auf Flugblättern die deutsche Bevölkerung zum Widerstand gegen die Diktatur und zur Beendigung des Krieges auf. Sieben Menschen wurden zum Tod verurteilt und auch hingerichtet, über 20 erhielten zum Teil lange Haftstrafen.

Denkmalschutzförderung für Arp-Schnitger-Orgel

Arbeit am Originalklang

Mit 20.000 Euro fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sanierung der Arp-Schnitger-Orgel in der Sankt-Johannis-Kirche in Oederquart (Kreis Stade). Das zwischen 1678 und 1682 entstande Instrument wird seit drei Jahren mit Unterstützung durch EU-Mittel und der evangelischen Landeskirche Hannovers umfassend restauriert. Nach ihrer Fertigstellung soll die Orgel wieder so klingen, wie sie geschaffen wurde. Arp Schnitger (1648-1719) war einer der berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit. Er wirkte vor allem in Norddeutschland. Mehr als 100 Orgeln baute er neu, etwa 30 sind heute noch erhalten.

Frauenporträt unter Degas-Gemälde sichtbar gemacht

Forscher reproduzierten Pixel für Pixel das versteckte Bild

Mit modernster Technik haben Forscher ein Frauenporträt von Edgar Degas deutlich sichtbar gemacht, das der Künstler selbst übermalt hatte. Nach Angaben der Wissenschaftler zeigt es das zur damaligen Zeit beliebte Model Emma Dobigny - allerdings mit spitzen Elfenohren. Das australisches Team präsentiert eine technische Nachbildung des versteckten Porträts in der Fachzeitschrift "Scientific Reports". Über das Bild der jungen Frau hatte der französische Künstler das bekanntere Werk "Porträt einer Frau" gemalt, das eine ältere Frau mit schwarzer Kleidung und einer schwarzen, schleierartigen Haube zeigt. Schon lange wissen Experten, dass sich hinter dem eigentlichen Gemälde ein anderes verbirgt. Allerdings waren mit früherer Technik nur schwarz-weiße, schemenhafte Umrisse zu erkennen. Das Team um David Thurrowgood von der National Gallery of Victoria in Melbourne hat das Gemälde nun jedoch unter anderem mittels Röntgenfluoreszenzanalyse untersucht. Die Forscher reproduzierten auf diese Weise, Pixel für Pixel, eine detaillierte Darstellung des versteckten Gemäldes.

Kaliningrad renoviert Haus von Immanuel Kant

Der Philosoph hatte jahrelang dort gelehrt

Die russische Ostseestadt Kaliningrad (Königsberg) renoviert ein Haus des deutschen Philosophen Immanuel Kant, ihres wohl berühmtesten Sohnes. In dem seit Jahren leerstehenden Gebäude habe Kant von 1748 bis 1751 gelehrt, sagte ein Behördensprecher heute der Agentur Interfax zufolge. Seit Kants Zeiten sei das mittlerweile stark heruntergekommene Haus zwar umgebaut worden, aber viele Originalteile seien erhalten. In der Vergangenheit hätten zahlreiche Touristen vor allem aus Deutschland den Ort besucht, hieß es. Hauptanziehungspunkt sei für die meisten Kants Grab am Dom.

Marienbrücke bei Neuschwanstein wieder geöffnet

Schlosskulisse aus bester Perspektive

Touristen können ab sofort wieder den berühmten Blick auf Schloss Neuschwanstein von der nahen Marienbrücke genießen. Die rund einjährige Restaurierung des Bauwerks ist abgeschlossen. Die Maßnahme kostete 650.000 Euro. Die einige Jahrzehnte alte Brücke erhielt einen neuen Holzbelag, zudem sei die Stahlkonstruktion ausgebessert und neu beschichtet worden. Auf Schloss Neuschwanstein werden jedes Jahr rund 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt gezählt. Die Marienbrücke führt über die Pöllatschlucht und bietet einen herrlichen Blick auf das berühmte Schloss in den bayerischen Alpen. König Maximilian II., der in der Umgebung von Hohenschwangau Wege und Aussichtspunkte anlegen ließ, hatte in den 1850er Jahren einen Reitersteg über die Schlucht veranlasst. Dessen Sohn Ludwig II. ersetzte diesen durch eine Brücke in einer eleganten Eisenkonstruktion in 90 Metern Höhe. Diese musste 1978 durch einen Neubau ersetzt werden.

Ivenacker Eichen erstes "Nationales Naturmonument"

35 Meter hoch - 11 Meter Stammumpfang

Deutschland hat sein erstes "Nationales Naturmonument": Der strenge Schutzstatus wurde dem Wildpark Ivenacker Eichen in Mecklenburg-Vorpommern verliehen. "Vor solch uralten Baumriesen kann man nur Ehrfurcht haben", sagte Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in Ivenack bei einem Festakt. Der 70 Hektar große Park wurde jahrhundertelang als Waldweide genutzt. Dadurch entstanden mehrere Riesen-Eichen, die zwischen 600 und 1200 Jahre alt geschätzt und zu den stärksten Eichen Europas gezählt werden. Das größte Exemplar hat 35 Meter Höhe, 11 Meter Stammumfang und ist mit mehr als 140 Kubikmeter Volumen Europas stärkste Stieleiche. Die zweitgrößte Eiche hat nach Angaben von Experten 100 Kubikmeter und steht in England.

Run auf 250 000 Extra-Tickets für Harry Potter

Londoner Bühnenfassung ist Publikumsmagnet

Der Verkauf von 250 000 weiteren Tickets für das Londoner Bühnenstück "Harry Potter And the Cursed Child" ("Harry Potter und das verwunschene Kind") löste am Donnerstag einen Mega-Run aus. Mehr als 100 000 Fans warteten in der Online-Warteschlange, um eine Karte zu ergattern. Am vergangenen Samstag hatte das Theaterstück im Londoner Palace Theatre Premiere. Am Sonntag wurde das Skript, zunächst nur auf Englisch, als Buch veröffentlicht. Das Theaterstück schreibt die Geschichte der Potter-Romane fort - diesmal ist der Held Ende 30 und Beamter beim Ministerium für Magie. Zudem ist er Vater von drei Kindern. Die Extra-Tickets für das zweiteilige Stück gelten für Aufführungen bis Dezember 2017. Bereits im vergangenen Jahr gab es einen ganz ähnlichen Ansturm: Damals wurden 175 000 Tickets innerhalb von nur acht Stunden verkauft.

Deutscher Buchhandel legt aktuelle Zahlen vor

Umsatzsteigerung im Online-Handel

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat heute sein zentrales Nachschlagewerk mit den Wirtschaftszahlen der Branche veröffentlicht. "Buch und Buchhandel in Zahlen 2016" will auf 156 Seiten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen geben. Die Bundesrepublik ist den Angaben zufolge weltweit der zweitgrößte Buchmarkt. Der Umsatz ging 2015 um 1,4 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro zurück. Der Anteil des klassischen Handels lag bei 48,2 Prozent.
Einen Umsatzanstieg von 6 Prozent verzeichnete der Internethandel.
Die Titelproduktion liegt bei etwa 75.000.

Grütters lobt Preis für Kulturelle Bildung aus

Mit kultureller Bildung Grenzen überwinden

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat Spitzenorganisationen, Stiftungen und weitere Multiplikatoren eingeladen, ihre Vorschläge für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 einzureichen. Die Auszeichnung wird im kommenden Jahr zum neunten Mal verliehen. Eine Fachjury wählt aus den Vorschlägen herausragende Projekte aus, die Kultur innovativ und beispielhaft vermitteln - auch an Menschen, die bisher kaum Zugang zu kulturellen Angeboten hatten. Kulturstaatsministerin Grütters sagte dazu: „Kultur öffnet Augen, Ohren, Herzen und ganze Welten. Der BKM-Preis Kulturelle Bildung soll nicht zuletzt die Kraft des ehrenamtlichen Engagements auszeichnen und zeigen, wie selbstverständlich mit den Mitteln der kulturellen Bildung Grenzen überwunden werden können. Das wollen wir honorieren. Dieser Preis versteht sich als Mutmacher.“ Vorschläge können bis zum 31. Oktober 2016 eingereicht werden. Eine Fachjury wird anschließend die zehn besten Projekte auswählen, von denen sieben eine Nominierungsprämie in Höhe von 5.000 Euro erhalten. Die drei ersten Preise sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Die Verleihung des Preises wird voraussichtlich am 20. Juni 2017 in Schloss Genshagen stattfinden.

Clint Eastwood bekennt sich zu Donald Trump

Nur wenige US-Stars unterstützen bislang den Republikaner

Der US-Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood (86) bekennt sich zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Er empfinde die Wahl als "schwierig", würde sich aber gegen Trumps demokratische Konkurrentin Hillary Clinton entscheiden, "weil sie erklärt hat, dass sie in Obamas Fußstapfen treten wird", sagte Eastwood dem Männermagazin "Esquire". Trump habe zwar "viele dumme Dinge" gesagt, das sei auf demokratischer Seite jedoch genauso passiert. Auch die allgemeine Aufregung über als rassistisch empfundene Aussagen Trumps nimmt der "Million Dollar Baby"-Star nicht sehr ernst: "Kommt verdammt noch mal darüber hinweg." Eastwood ist einer der wenigen hochrangigen US-Stars, die sich bisher öffentlich für Trump ausgesprochen haben. Erst in der vergangenen Woche hatten Prominente wie Jennifer Lopez, Kelly Clarkson und Julia Louis-Dreyfus mit dem Hashtag #ImWithHer ihre Freude über Clintons Nominierung zur demokratischen Präsidentschaftskandidatin auf Twitter ausgedrückt.

Erste bestellbare Luther-Ausstellung

30 Poster veranschaulichen Reformationsgeschichte

Das Deutsche Historische Museum in Berlin bietet die erste bestellbare Luther-Ausstellung an. Sie kann ab sofort unter www.here-i-stand.com/order angefordert werden und wird ab Oktober ausgeliefert. Die aus 30 Postern bestehende Ausstellung heißt "#HereIstand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen". Sie wurde unter der Federführung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle und mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes realisiert. Die Schaubilder mit 20 Quadratmetern Gesamtfläche eigneten sich für jeden Ausstellungsraum und seien besonders für den Bildungseinsatz in Gemeinden und Schulen konzipiert. Über 30 Poster, Infografiken und Bilder stellen das Leben Martin Luthers (1483-1546) dar und veranschaulichen die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte sowie ihre Auswirkungen bis heute. So entstehe ein Blick auf die Lebensumwelt der Menschen vor der Reformation, die Zeit des Umbruchs und die Veränderung der Geschlechterrollen.

Martin Luther als Comic-Held

Neuer Comic erzählt das Leben des Reformators

Der Historiker Thomas Dahms und der Zeichner Tobias Wagner fassen das Leben des Reformators Martin Luther auf 40 gezeichneten Seiten zusammen. Alle Figuren und Fakten seien historisch belegbar, sagte Dahms am Mittwoch bei der Buchvorstellung in Luthers Geburtsstadt Eisleben. Von der Geburt über die Ausbildung bis hin zu Luthers berühmten 95 Thesen im Jahr 1517 erzähle der Comic. Zudem sei er mit Stadtansichten von Luthers Stationen in Wittenberg, Erfurt, Eisleben und Braunschweig illustriert. Der Comic "Zu Tisch bei Luthers in Wittenberg" erschien im Osfalia-Verlag aus Osterwieck im Harz. Das Autoren-Duo hat bereits mehrere historische Comics veröffentlicht, unter anderem zum Leben von Kaiser Otto I.

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