Seit 23:05 Uhr Fazit
Mittwoch, 22.09.2021
 
Seit 23:05 Uhr Fazit

Kulturnachrichten

Mittwoch, 14. Juli 2021

Konzeptkünstler Christian Boltanski ist tot

Der französische Konzeptkünstler Christian Boltanski ist tot. Er starb im Alter von 76 Jahren in Paris. Boltanski gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Frankreichs und war auch als Bildhauer, Fotograf und Filmemacher tätig. Der 1944 geborene Sohn eines jüdischen Vaters hatte sich als Lebensthema die Erinnerung an die Opfer des Holocaust gewählt und beschäftigte sich häufig mit dem Tod. Auch in Deutschland machte er sich damit früh einen Namen. Drei Mal wirkte er auf der Documenta in Kassel mit. 2018 erstellte der Künstler eine Dauerinstallation in der Völklinger Hütte zum Tod der Zwangsarbeiter dort. Die Arbeit ist auch weiterhin zu sehen.

Unesco begrüßt Kreuzfahrtschiff-Verbot vor Venedig

Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay begrüßt Italiens Einfahrverbot für Kreuzfahrtschiffe in die Lagune von Venedig. Das sei ein wichtiger Schritt, der entscheidend zur Bewahrung dieses einmaligen Kulturerbes beitrage, twitterte Azoulay. Die Unesco forderte ein Verbot von Kreuzfahrtschiffen in Venedig schon länger. Das Verbot soll ab dem 1. August gelten. Dann sollen Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 25.000 Tonnen Gewicht, mehr als 180 Metern Länge oder mehr als 35 Metern Höhe den Industriehafen Marghera anlaufen. Kleinere Kreuzfahrtschiffe sollen weiterhin im Stadtzentrum anlegen dürfen. Italiens Kulturminister Dario Franceschini sagte, ohne diese Entscheidung wäre Venedig als Kulturerbe ernsthaft gefährdet. Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der Unesco-Weltkulturerbeliste.

Ausreisesperre gegen Hozan Cane aufgehoben

Die Ausreisesperre gegen die unter Terrorvorwürfen angeklagte Kölner Sängerin Hozan Cane in der Türkei ist aufgehoben worden. Das entschied ein Gericht im westtürkischen Edirne. Hozan Cane kann das Land nun verlassen. Der Prozess wird am 20. September fortgesetzt. Cane wird Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen, die in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation gilt. Bereits im November 2018 war die Sängerin für den Vorwurf zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hob das Urteil jedoch auf und der Fall wurde neu aufgerollt. Die Anklage stützt sich unter anderem auf Inhalte von Facebook- und Twitter-Profilen.

Vertrag Dresden Frankfurt Dance Company verlängert

Der Kooperationsvertrag für die Dresden Frankfurt Dance Company ist um weitere zwei Jahre verlängert worden. Jacopo Godani bleibe bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 Künstlerischer Leiter, teilte das Ensemble mit. Der italienische Choreograph habe aber angekündigt, dass er die Company dann verlassen wolle. Nach acht Spielzeiten sei ein guter Moment gekommen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen, wurde Godani zitiert. Für die verbleibenden Spielzeiten habe er "neue, aufregende Produktionen in Vorbereitung", hieß es. Die Dresden Frankfurt Dance Company ging aus der Forsythe Company hervor und wird von den Städten Dresden und Frankfurt am Main sowie den Ländern Sachsen und Hessen finanziert.

Journalistenverbände setzen sich für Assange ein

Journalistenorganisationen haben an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) appelliert, sich bei ihrem Besuch bei US-Präsident Joe Biden für die Freilassung des Wikileaks-Gründers und Whistleblowers Julian Assange einzusetzen. Er habe Kriegsverbrechen der USA enthüllt, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Frank Überall, in Berlin. Dafür gebühre ihm eher ein Orden als Jahrzehnte im Gefängnis. Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, wandte sich ebenfalls mit einem Brief an Merkel. Die Gewerkschaft schloss sich einem Appell von 120 Prominenten aus Politik, Kultur und Medien an die Kanzlerin an. In dem offenen Brief vom Montag hatten die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner "große Sorge um die Gesundheit und das Leben des Journalisten" geäußert. Assange sitzt seit April 2019 in London in Haft. Die USA werfen dem 50-Jährigen Spionage und Geheimnisverrat vor.

Telemann-Preis für Violinistin Elizabeth Wallfisch

Die Violinistin, Ensemble-Leiterin und Pädagogin Elizabeth Wallfisch erhält den Georg-Philipp-Telemann-Preis 2021. Damit würden die Verdienste der gebürtigen Australierin um die weltweite Verbreitung der Werke des in Magdeburg geborenen Barockkomponisten Telemann (1681-1767) gewürdigt, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Wallfisch treffe den Telemannschen Ton mit brillantem Sinn fürs Detail, so die Jury. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts danke Wallfisch mit dem Telemann-Preis, der mit 2.500 Euro dotiert ist, auch für ihre musikpädagogische Arbeit. Die Auszeichnung wird am 17. September in Magdeburg verliehen.

Jury bestimmt Kinderbuchpreis nun ohne Bischöfe

Nach öffentlichem Streit um den katholischen Kinderbuchpreis bestimmt die Jury die Gewinner künftig ohne vorherige Zustimmung der deutschen Bischöfe. Das geht aus dem geänderten Statut des Preises hervor, das auf der Internetseite der Bischofskonferenz veröffentlicht wurde. Die Änderung sei bei der jüngsten Sitzung des Ständigen Rats im Juni vorgenommen worden, teilte die Bischofskonferenz mit.
2021 war der Preis nicht verliehen worden, nachdem der Ständige Rat das Votum der Jury für das Jugendbuch "Papierklavier" der österreichischen Autorin Elisabeth Steinkellner nicht bestätigt hatte. In dem Buch taucht unter anderem eine Transgender-Figur auf. Die Befassung mit diesem Thema spielte laut Bischofskonferenz für die Entscheidung keine Rolle.

Zahl der Christen in Deutschland sinkt weiter

Die Zahl der Kirchenmitglieder in Deutschland ist im Corona-Jahr 2020 in beiden großen christlichen Kirchen weiter gesunken. Das geht aus am MIttwoch vorgestellten Statistiken der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland hervor. Demnach traten im vergangenen Jahr etwas mehr als 221.000 Menschen aus der katholischen und rund 220.00 Menschen aus der evangelischen Kirche aus. Die Zahl der Kirchen-Austritte ging allerdings zurück und sank um knapp 19 bei der katholischen beziehungsweise 18 Prozent bei der evangelischen Kirche. Auch im Erzbistum Köln sank die Zahl der Kirchenaustritte - von 24.298 im Jahr 2019 auf 17.281 im vergangenen Jahr. Die Vertrauenskrise um Kardinal Rainer Maria Woelki, die in den vergangenen Monaten zu einer Welle von Kirchenaustritten geführt hatte, hatte sich erste Ende 2020 entfaltet und dürfte vor allem im laufenden Jahr zu Buche schlagen.

Trauerfeier für KZ-Überlebende Esther Bejarano

Für die KZ-Überlebende Esther Bejarano ist am Sonntag eine Trauerfeier in Hamburg geplant. Sie finde in der Kapelle auf dem Jüdischen Friedhof in Ohlsdorf statt, sagte eine Sprecherin des Auschwitz-Komitees am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Musikerin und Aktivistin war am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 96 Jahren in ihrer Wahlheimat Hamburg gestorben.
Sie war Vorsitzende des Auschwitz-Komitees und engagierte sich jahrzehntelang gegen Rechtsextremismus und Rassismus, wofür sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Esther Bejarano überlebte den Holocaust, weil sie im Mädchenorchester von Auschwitz spielte.

Heinemann-Friedenspreis 2021 für "Reden ist Verrat"

Für den Jugendroman "Reden ist Verrat" über die niederländische NS-Widerstandskämpferin Freddie Oversteegen erhalten die Autorin Wilma Geldof (59) und die Übersetzerin Verena Kiefer (57) den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Das Buch erzähle "vom mutigen Widerstand in den von den Nationalsozialisten besetzten Niederlanden", erklärte Nordrhein-Westfalens Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen am Mittwoch in Düsseldorf. Die niederländische Autorin Geldof thematisiere vielschichtig und psychologisch differenziert die ethischen Dimensionen des Widerstands, so die Ministerin. Der von der NRW-Landesregierung verliehene Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und soll am 19. November in Düsseldorf übergeben werden.

Prozess wegen geplanter Entführung einer Journalistin

Wegen der geplanten Entführung einer iranischstämmigen Journalistin aus New York hat die US-Justiz vier Iraner angeklagt. Die Geheimdienstagenten hätten versucht, ihr Opfer in den Iran zu verschleppen, teilte das Justizministerium am Dienstag in Washington mit. Die Journalistin und Aktivistin Masih Alinejad, die in den USA lebt und eine prominente Kritikerin der Regierung in Teheran ist, bedankte sich im Onlinedienst Twitter bei der US-Bundespolizei FBI, welche die Pläne des iranischen Geheimdienstes durchkreuzt habe. Die vier Beschuldigten halten sich im Iran auf. Einem fünften Verdächtigen, der in Kalifornien lebt, wird vorgeworfen, die Entführungspläne finanziert zu haben. Alinejad ist Initiatorin einer Bewegung, die iranische Frauen dazu ermuntert, sich dem Kopftuchgebot zu widersetzen.

Weitere Gräber indigener Kinder in Kanada entdeckt

In Kanada sind erneut 160 anonyme Gräber auf dem Gelände eines ehemaligen Internats für indigene Kinder gefunden worden. Die Gräber seien auf der Kuper-Insel entdeckt worden, erklärte der Chef des Stammes der Penelakut, Joan Brown. In dem Internat waren vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1975 indigene Kinder unterrichtet worden. "Es bricht mir das Herz", sagte Kanadas Regierungschef Justin Trudeau nach Bekanntwerden des Fundes am Dienstag. "Wir können diejenigen, die umgekommen sind, nicht zurückbringen, aber wir können und werden die Wahrheit ans Licht bringen." In den vergangenen Wochen waren in Kanada mehr als eintausend anonyme Massengräber indigener Kinder nahe vier verschiedenen Internaten entdeckt worden. Viele von ihnen wurden in den Heimen misshandelt oder sexuell missbraucht. Nach bisherigen Angaben starben viele von ihnen an Krankheiten wie Tuberkulose.

Kandidaten für Emmy Awards nominiert

Das Geschichtsdrama "The Crown", die Kostümserie "Bridgerton" und die Serie "Pose" über New York in den 1980er Jahren können sich Hoffnungen auf den bedeutendsten Fernsehpreis der Welt machen. Alle drei haben Nominierungen für den Emmy Award in der Königskategorie "Beste Dramaserie" erhalten. Aus "The Crown" sind auch Olivia Colman, Emma Corrin und Josh O'Connor für ihre Rollen als Queen Elizabeth, Lady Di und Prinz Charles in den Hauptdarsteller-Kategorien nominiert. In den Comedy-Kategorien gelten die Fußball-Serie "Ted Lasso" und ihr Hauptdarsteller Jason Sudeikis als Top-Favoriten auf den Emmy. Auch "The Kominsky Method" mit Michael Douglas in der Hauptrolle wurde in beiden Kategorien nominiert. Die Emmys werden am 19. September vergeben und vom Schauspieler und Komiker Cedric the Entertainer moderiert.

Akademie für Sprache und Dichtung mit neuem Domizil

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung bekommt mit dem Haus Olbrich in der Künstlerkolonie Mathildenhöhe ein neues Domizil in Darmstadt. Nach dem Abschluss der rund 1,7 Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten werde die Akademie nun vom jetzigen Sitz, dem Großen Haus Glückert, umziehen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Auch der alte Sitz werde nun saniert und nach Abschluss der Arbeiten würde die Akademie beide Häuser beziehen. Das Haus Olbrich und das Große Haus Glückert gehören zum Jugendstil-Ensemble Mathildenhöhe, das in diesem Jahr auf der Bewerberliste für das Unesco-Welterbe steht. Die Tagung des Unesco-Welterbekomitees beginnt an diesem Freitag.

Clemens-Brentano-Preis für Österreicher Simon Sailer

Der österreichische Schriftsteller Simon Sailer erhält in diesem Jahr den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg. Er bekommt die Auszeichnung für seinen Erzählband "Die Schrift", der sich um einen Ägyptologen dreht, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Laut Jury verhandelt die Erzählung die Macht der Zeichen und ist Thriller und Novelle zugleich. Der Clemens-Brentano-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die Verleihung findet am 21. Juli statt. Sailer wurde 1984 in Wien geboren und hat unter anderem Philosophie studiert.

ARD-Autoren gegen Kürzung der Politik-Magazine

Mehr als 80 Autorinnen und Autoren protestieren gegen die Pläne der ARD-Programmdirektion für die Fernseh-Politikmagazine und die "Story im Ersten". Die Rolle von Politikmagazinen und Formaten wie der "Story im Ersten" sei heute wichtiger denn je, schreiben sie in einem Brief. Die Angebote bildeten "mit ihren Recherchen in einer Zeit der Desinformation und Fake-News ein wichtiges Gegengewicht". Und sie seien "ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks". Die ARD-Programmdirektion plant, die Zahl der Ausgaben der Politikmagazine von 90 auf 66 zu kürzen. Das Investigativ-Format "Die Story im Ersten" soll wegfallen. Die ARD-Programmdirektoren wollen in ihrer Sitzung am Dienstag und Mittwoch über die Pläne beraten.

Kinderbuch-Redakteur verlässt Ungarn

Der Redakteur des von homophoben Rechten angefeindeten Kinderbuchs "Märchenland für alle" verlässt wegen anhaltender Drohungen gegen ihn seine Heimat Ungarn. Die Entscheidung sei schon früher gefallen, sagte der Literaturwissenschaftler und Übersetzer Boldizsar Nagy am Dienstag dem Nachrichtenportal "24.hu". Die Kampagne gegen sein Buch sowie das Gesetz zur Unterdrückung von Informationen über Homosexualität für Jugendliche hätten ihn darin bekräftigt, für sich und seinen Lebenspartner keine Zukunft in Ungarn zu sehen. In "Märchenland für alle" werden bekannte Märchen neu erzählt, indem die Heldenfiguren Minderheiten angehören. Darunter sind in tiefer Armut lebende Kinder, Kinder mit Behinderung, Opfer von häuslicher Gewalt, Homosexuelle und Transgender. Die Autorinnen und Autoren wollen damit mehr Akzeptanz für benachteiligte Menschen schaffen.

Millionenstrafe für Google in Frankreich

Die französische Kartellbehörde hat Google im Streit mit französischen Medienunternehmen über die Vergütung von Nachrichteninhalten eine Strafe von 500 Millionen Euro auferlegt. Sollte das US-Internetunternehmen nicht innerhalb von zwei Monaten Vorschläge zur Kompensation von Nachrichtenproduzenten vorlegen, würden zudem täglich 900.000 Euro Strafe erhoben, teilte das Kartellamt am Dienstag mit. Google äußerte sich in einer Reaktion "sehr enttäuscht" über die Strafe, die nicht bereits ergriffene Maßnahmen reflektiere, wie "Nachrichteninhalte auf unserer Plattform genutzt werden". Verhandlungen, eine Lösung zu finden, seien im Gange und mit einigen Verlagen bereits weit fortgeschritten.

Urteile im Goldmünzen-Raub rechtskräftig

Knapp viereinhalb Jahre nach dem Diebstahl einer hundert Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum sind die Gerichtsurteile rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revisionen von zwei Tätern. Die Karlsruher Richter erklärten, im Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr seien keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten gefunden worden. Die 18 und 20 Jahre alten Männer waren jeweils zu mehrjährigen Jugendstrafen verurteilt worden. Das Landgericht hatte noch einen dritten jungen Mann verurteilt, der allerdings keine Revision beim BGH einreichte. Die Männer hatten nach Überzeugung der Richter im März 2017 eine im Bode-Museum ausgestellte große Goldmünze im Wert von rund 3,3 Millionen Euro gestohlen. Ihr Verbleib ist ungeklärt.

Kulturnachrichten hören

Juli 2021
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur