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Kulturnachrichten

Sonntag, 24. Juli 2016

Oscar-Preisträgerin wird "Captain Marvel"-Heldin

Brie Larson wird Carol Danvers alias Captain Marvel

Die diesjährige Oscar-Preisträgerin Brie Larson ("Raum") wird Hollywoods neue Superheldin. "Nenn mich Captain Marvel", twitterte die Schauspielerin zu einem Foto von ihr mit einer Schirmmütze vom Marvel Studio. Sie freue sich total auf die Rolle. Brie werde in der Comic-Verfilmung "Captain Marvel" die Powerfrau Carol Danvers alias Captain Marvel spielen, hatte das Studio auf der Comic-Con-Messe in San Diego verkündet. Die Marvel-Figur ist eine Pilotin mit Superkräften. Das Drehbuch wird von den Autorinnen Nicole Perlman ("Guardians Of The Galaxy") und Meg LeFauve ("Alles steht Kopf") geschrieben. Der Film soll im März 2019 in die Kinos kommen.

Bayreuth widmet "Parsifal"-Premiere den Amok-Opfern

Das teilte die Festspielleitung auf ihrer Internetseite mit

Nach dem Amoklauf in München wollen die Bayreuther Festspiele ein Zeichen der Solidarität setzen. Die Premierenvorstellung der Oper "Parsifal" am Montag sei den Opfern und ihren Angehörigen gewidmet, teilte die Festspielleitung auf ihrer Internetseite mit. "Die Mitwirkenden der Bayreuther Festspiele trauern um alle Menschen, die am 22. Juli in München auf so tragische Weise ums Leben kamen. Den Angehörigen und Hinterbliebenen gehört unser tiefes Mitgefühl", heißt es dort. Das 1882 in Bayreuth uraufgeführte "Bühnenweihfestspiel" Richard Wagners, das Mitleid und Erlösung als zentrale Themen hat, wurde in diesem Jahr neu inszeniert. Regie führt Uwe Eric Laufenberg, die musikalische Leitung hat Hartmut Haenchen.

Klassik Stiftung entdeckt von Nazis geraubte Bücher

600 Bücher von Nazi-Gegnern gefunden

Die Klassik Stiftung Weimar ist bei den Forschungen zur Herkunft von in der Nazi-Zeit erworbenen Kunstgütern aus jüdischem Besitz auch auf geraubten Besitz anderer NS-Opfer gestoßen. Bei den Recherchen wurden rund 600 Bücher aus Bibliotheken politischer Nazi-Gegner wie Sozialdemokraten und Gewerkschaften entdeckt, wie der MDR berichtete. Die Staatskanzlei bestätigte dies. Die Stiftung untersucht seit mehreren Jahren die Herkunft von Kunstgütern in ihrem Bestand, die während des Nationalsozialismus etwa in das Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv gelangten. Nach früheren Angaben hat sie in ihren Beständen mehrere tausend Kunstgüter, bei denen der Verdacht auf NS-Raubkunst besteht.

Flüchtlinge und Cottbuser legen Mosaike

Kunstwerke sind nach Fertigstellung dauerhaft zu sehen

Kunst als Brücke zwischen den Kulturen: Flüchtlinge legen gemeinsam mit Cottbusern in einem Integrationsprojekt Mosaike. Diese sollen danach in der Stadt dauerhaft zu sehen sein - etwa als Bodenmosaik, wie der Verein Kulturforum Cottbus mitteilte. Das Projekt läuft zunächst mehrere Monate und ist als offener Workshop konzipiert. Ziel ist es, dass Cottbuser Bürger mit Flüchtlingen ins Gespräch kommen. Das erste Mosaik mit einer Größe von vier Quadratmetern soll an einer Galerie montiert werden.

"Rossini in Wildbad": Intendant sieht Grenze erreicht

Personalknappheit und begrenzter Etat verhindern Ausweitung

Über 20 Konzerte und Opern in gut zwei Wochen, mehr als 7000 Besucher: Das 28. Belcanto-Festival "Rossini in Wildbad" hat nach Worten seines Intendanten Jochen Schönleber die Belastungsgrenze erreicht. "Mit sieben Großprojekten, darunter fünf Opern, erreichen wir die Grenzen, die knappes Personal, knapper Etat und die begrenzte Besucherkapazität uns setzen", erklärte er vor der letzten Aufführung des diesjährigen Festivals.

Ben Affleck wird "Batman"-Regisseur und Hauptdarsteller

Drehtermin noch unbekannt

Oscar-Preisträger Ben Affleck (43) lässt sich erneut auf "Batman" ein, in doppelter Funktion: als Hauptdarsteller und als Regisseur. Das Studio Warner Bros. präsentierte Affleck auf der Comic-Con-Filmmesse in San Diego als den Star des geplanten Solofilms rund um die Comic-Fledermaus. Die Doppelrolle sei beängstigend, aber auch aufregend, sagte der Schauspieler nach Angaben des Branchenportals "Entertainment Weekly". Auf Twitter postete er das Logo des neuen Films. Der Drehtermin ist noch nicht bekannt.

Wolf Biermanns Biografie beim Literaturfestival Berlin

In "Warte nicht auf bessere Zeiten" erzählt Biermann von seinem Leben zwischen Ost und West

Der Liedermacher und frühere DDR-Dissident Wolf Biermann stellt im Oktober in Berlin seine Lebensgeschichte vor. Unter dem Titel "Warte nicht auf bessere Zeiten" erzählt der 79-Jährige von seinem Leben zwischen Ost und West, seiner Ausbürgerung durch die DDR-Behörden 1976 und der Besetzung der Stasizentrale nach dem Fall der Mauer. Die Autobiografie wird am 12. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Literaturfestival im Berliner Ensemble vorgestellt. Burghart Klaußner liest aus dem Buch, im Anschluss unterhält sich Stefan Aust mit Wolf Biermann. Insgesamt werden zur 16. Ausgabe des Literaturfestivals (7.-17. Oktober) rund 200 Autoren aus aller Welt erwartet, darunter Friedenspreisträger Liao Yiwu, der argentinische Autor César Aira und der arabische Poet Adonis.

"Blair Witch" wird fortgesetzt

Deutschland-Start im Oktober

Zum dritten Mal will Hollywood die Kinozuschauer mit «Blair Witch» zum Gruseln bringen. Das Studio Lionsgate hat jetzt den ersten Trailer für den Horrorstreifen bei der Comicon-Filmmesse im kalifornischen San Diego vorgestellt. Der Film mit dem ursprünglichen Titel "The Woods" soll nun als "Blair Witch" Mitte September in den USA und im Oktober in Deutschland starten. Der dritte Teil unter der Regie von Adam Wingard spielt 20 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der Hobbyfilmer in dem Horror-Wald, als sich eine Gruppe Studenten erneut auf die Suche macht.

Solarflieger auf der letzten Etappe der Weltumrundung

Noch 2800 Kilometer bis zum Ziel

Der Sonnenflieger "Solar Impulse 2" ist zur letzten Etappe seiner Weltumrundung gestartet. Der Abenteurer Bertrand Piccard machte sich am frühen Morgen auf den Weg von Kairo Richtung Abu Dhabi, wie sein Team bei Twitter berichtete. Dort war die "Solar Impulse 2" vor mehr als einem Jahr abgehoben. Die letzte Etappe der 16-monatigen Reise sollte ursprünglich schon früher beginnen, doch wegen ungünstiger Wetterbedingungen in Kairo und einer Magenverstimmung Piccards musste der Abflug verschoben werden. Doch nun ging zu Beginn des etwa 2800 Kilometer langen Schlussabschnitts alles glatt, wie das Team mitteilte.

Auftakt der Salzburger Festspiele

Umjubelte Wiederaufnahme von Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel "Jedermann"

Gestern Abend haben die Salzburger Festspiele 2016 begonnen. Wegen des Regens fand die Premiere nicht auf dem Domplatz, sondern im Großen Festspielhaus statt. Das größte Publikumsinteresse galt der 25-jährigen Österreicherin Miriam Fussenegger. Sie verkörperte erstmals die Rolle der Buhlschaft, der Geliebten des Jedermann. Das Opernprogramm der Salzburger Festspiele beginnt am kommenden Donnerstag mit der Uraufführung der neuen Oper "The Exterminating Angel" des britischen Komponisten Thomas Adès. Die diesjährigen Festspiele dauern bis Ende August und zeigen 192 Aufführungen der Sparten Oper, Schauspiel und Konzert an 14 Spielstätten.

Seehofer sagt Staatsempfang in Bayreuth ab

Auch auf Roten Teppich wird verzichtet

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Amoklauf von München den Staatsempfang zum Beginn der Bayreuther Festspiele am Montag abgesagt. Dies gebiete der Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen, teilte er nach einer Sondersitzung des bayerischen Kabinetts in München mit. Ebenfalls wird auf die übliche Begrüßung der prominenten Premierenbesucher verzichtet, so die Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Es wird keinen Roten Teppich für die Ehrengäste geben. "Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gehören in dieser schweren Stunde den Angehören der Opfer des Amoklaufs", sagte Merk-Erbe. Bereits seit Wochen herrschen rund um das Bayreuther Festspielhaus verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Damit werde "auf die derzeit abstrakte Gefährdungslage in Deutschland reagiert, die nach Einschätzung von Experten bundesweiter Sicherheitsbehörden eine Folge der momentanen weltpolitischen Lage ist", teilte die Stadt mit. Für Oberfranken bestünden gegenwärtig allerdings keinerlei Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdungssituation.

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