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Sonntag, 18.08.2019
 
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Kulturnachrichten

Montag, 4. Juli 2016

Entlassungen an Berliner Volksbühne geplant

Rund zehn Prozent der Belegschaft sind betroffen

An der Berliner Volksbühne stehen Personalkürzungen an. Von den derzeit 216 Mitarbeitern werden bei 20 bis 25 die Verträge nicht verlängert, sagte der Sprecher der Berliner Senatskulturverwaltung, Lars Bahners. Das seien etwa zehn Prozent der Belegschaft. Zugleich wies er Medienberichte über deutlich weitgehendere Kürzungspläne zurück. Die "Berliner Zeitung" hatte berichtet, dass fast ein Viertel der Belegschaft das renommierte Theater verlassen muss. Der Sprecher verwies darauf, es sei "ein ganz normaler Vorgang" bei Intendantenwechseln, dass bei künstlerischen Beschäftigen nach dem sogenannten Bühnen-Normalvertrag Nichtverlängerungsgespräche geführt und Nichtverlängerungsverfahren eingeleitet würden. Bei nichtkünstlerischem Personal seien keine Kündigungen möglich oder geplant. Hintergrund der personellen Veränderung ist die Übernahme der Intendanz des Theaters durch den belgischen Museumsmanager Chris Dercon im Sommer 2017. Der 57-Jährige soll den amtierenden Regisseur Frank Castorf ablösen.

48 000 Online-Unterzeichner gegen Kulturgutschutzgesetz

Petition gegen umstrittenes Gesetz

Etwa 48 000 Menschen haben die Online-Petition gegen das umstrittene Kulturgutschutzgesetz unterzeichnet. Wie die Initiatorin Ursula Kampmann zum Ende der Aktion mitteilte, waren darunter nicht nur deutsche Sammler, sondern auch viele renommierte Persönlichkeiten aus dem Ausland. Der Bundestag hatte das Gesetz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) kürzlich verabschiedet. Kampmann kritisierte, vor allem Fragen zum Kunstankauf im Ausland seien offen geblieben. Am Freitag (8. Juli) befasst sich der Bundesrat abschließend mit dem Vorhaben.

NRW kauft WestLB-Kunst für 30 Millionen Euro

Vertrag mit Portigon AG abgeschlossen

Nordrhein-Westfalen kauft den wertvollsten Teil der Kunstsammlung der zerschlagenen Westdeutschen Landesbank (WestLB) für knapp 30 Millionen Euro. Nach über einjährigen Verhandlungen schloss die Landesregierung mit der WestLB-Nachfolgerin Portigon AG einen Vertrag über den Erwerb von knapp 300 Kunst- und Kulturgütern, wie Kulturministerin Christina Kampmann mitteilte. Damit wird ein Verlust der Kunstwerke von mittelalterlichen Altartafeln bis zu zeitgenössischer Kunst für das Land abgewendet. Der von Portigon ursprünglich geplante Verkauf auf dem freien Markt hatte bundesweit massive Proteste ausgelöst. Das Land NRW kauft auch die berühmte Stradivari "Lady Inchiquin", die der Stargeiger Frank Peter Zimmermann gespielt hatte.

Communicator-Preis für Sozialpsychologen Zick

Ehrung für verständliche Vermittlung von Konflikten

Andreas Zick, Bielefelder Sozialpsychologe, hat den diesjährigen Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft erhalten. Der 54-Jährige erhält den Preis laut DFG für die "vielfältige, langjährige und besonders engagierte mediale und öffentliche Vermittlung seiner Forschungsergebnisse zu Ursachen, Formen und Folgen innergesellschaftlicher Konflikte, Diskriminierung und Gewalt". Der Preisträger leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird ihm am Abend in Mainz im Rahmen der diesmaligen DFG-Jahresversammlung überreicht.

Kulturrat setzt Veranstaltungen auf "Rote Liste"

Betroffen sind bedrohte Kulturinsitutionen in Weimar und Köln

Der Deutsche Kulturrat hat zwei weitere Veranstaltungen auf die "Rote Liste" bedrohter Kulturinstitutionen gesetzt. Gefährdet sind das Kunstfest Weimar und das Festival "Acht Brücken - Musik für Köln", wie der Kulturrat mitteilte. Die Stadt Weimar plane, ihre Förderung für das Kunstfest zu streichen, was gleichzeitig den Wegfall der daran gekoppelten Zuschüsse durch das Land bedeuten würde. "Ab 2019 wäre das Kunstfest damit massiv bedroht", erklärte der Dachverband. Das Festival "Acht Brücken" wird von der Stadt Köln und dem WDR getragen. Auch hier will die Stadt ihre Zuschüsse streichen. Daneben meldete der Dachverband zwei positive Entwicklungen. Das hessische Kultusministerium habe geplante Kürzungen für das Hessische Schultheatertreffen sowie für das Schultheaterzentrum Nord zurückgenommen. In Baden-Württemberg sei die Musikhochschule Trossingen nicht länger von Sparmaßnahmen des Landes bedroht. Die "Rote Liste" ist in ihrer 24. Ausgabe erschienen. Aktuell werden dort 24 Kulturinstitutionen aufgeführt.

Berliner Festival Foreign Affairs mit William Kentridge

Aufführung von "Drawing Lessons"

Das Berliner Festival Foreign Affairs (5.-17. Juli) stellt dieses Jahr den südafrikanischen Starkünstler William Kentridge in den Mittelpunkt. Der 61-Jährige, bekannt geworden durch seine bewegten Kohlezeichnungen, führt bei dem Festival seine berühmten "Drawing Lessons" (Malstunden) in einem zweitägigen Marathon selbst auf (8./9. Juli). Als weitere Vertreter der zeitgenössischen performativen Künste sind etwa das Musiktheater NTGent, das Nature Theater of Oklahoma und Pulp-Frontmann Jarvis Cocker geladen. Für das Festival arbeitet das Haus der Berliner Festspiele mit dem Martin-Gropius-Bau zusammen, der noch bis 31. August eine große Kentridge-Ausstellung zeigt.

Emeka Ogboh erhält Kunstpreis der Böttcherstraße

Am meisten überzeugte Installation des Künstlers

Der mit 30 000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße 2016 geht an den in Nigeria geborenen und in Berlin lebenden Künstler Emeka Ogboh. Das teilte die Jury in Bremen mit. "Die Jury ist von der hohen Qualität der ausgewählten künstlerischen Arbeiten sehr beeindruckt", hieß es. Bei der Auswahl habe Ogbohs Installation "FOOD IS R?ADy" am meisten überzeugt. In seiner Installation thematisiert Ogboh den Zusammenhang und die Konsequenzen von Essen, Kultur und Migration. Die Werke des Preisträgers sowie die der weiteren neun nominierten Künstler sind noch bis 18. September in der Kunsthalle Bremen zu sehen. Der alle zwei Jahre vergebene Kunstpreis der Böttcherstraße zählt zu den am höchsten dotierten Auszeichnungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 28. August 2016 in der Kunsthalle Bremen statt.

Eugen-Biser-Preis für Charlotte Knobloch

Erste jüdische Preisträgerin

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch (83), erhält den Eugen-Biser-Preis 2016. Die Preisträgerin mache sich bis heute für eine zukunftsorientierte Erneuerung jüdischen Lebens in Deutschland stark, heißt es in der Begründung des Stiftungsrates. In diesem Zuge habe sich das Judentum "auch über die engen Grenzen der Religionsgemeinschaft hinaus zu einer positiv fördernden Kraft für das Zusammenleben aller in unserem Land lebenden Menschen" entwickelt. Charlotte Knobloch ist die erste jüdische Preisträgerin der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung, wie die Eugen-Biser-Stiftung mitteilte. Die Laudatio bei der Verleihung am 12. September wird Bundestagspräsident Nobert Lammert (CDU) halten, der den Preis 2012 erhielt. Knobloch war lange Jahre Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses und steht an der Spitze der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Kölner Domglocken werden wissenschaftlich untersucht

Das Geläut wird auf klanglische Verbesserungsmöglichkeite geprüft

Die Kölner Domglocken werden in dieser Woche wissenschaftlich untersucht und gemessen. Experten des Europäischen Kompetenzzentrums für Glocken "ECC-ProBell" der Hochschule Kempten testen das Geläut auf klangliche Verbesserungsmöglichkeiten, wie ein Sprecher mitteilte. Daher werde es bis Freitag immer wieder zu Probeläuten kommen. Im Vierungsturm des Kölner Doms befinden sich drei Glocken sowie im Glockenstuhl im Südturm acht, darunter die "dicker Pitter" genannte Petersglocke, die mit einem Durchmesser von 3,24 Meter größte freischwingende Glocke der Welt. Zudem verfügt der Kölner Dom über das älteste, klanglich aufeinander abgestimmte Geläute des Abendlandes: Die Angelusglocke und die Wandlungsglocke, die etwa aus der Zeit der Chorweihe im Jahr 1322 stammen.

Elie Wiesel in der Nähe von New York beigesetzt

Holocaust-Überlebender starb am Samstag

Der Friedensnobelpreisträger und Holocaust-Überlebende Elie Wiesel ist Medienberichten zufolge gestern in der Nähe von New York beigesetzt worden. Der Schriftsteller starb am Samstag im Alter von 87 Jahren. US-Präsident Barack Obama nannte Wiesel das "Gewissen der Welt", Bundeskanzlerin Angela Merkel "eine Stimme der Moral und der Humanität". Vor der Beerdigung hatten Familie und Freunde bei einer privaten Trauerfeier in einer Synagoge in Manhattan Abschied genommen. Der 1928 in Rumänien geborene Wiesel überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald. Seine Eltern und seine jüngste Schwester waren von den Nationalsozialisten getötet worden. Über Jahrzehnte hinweg hatte sich der in New York lebende Schriftsteller ("Die Nacht", "Jude heute") für die Erinnerung an den Holocaust eingesetzt.

Schleswig-Holstein Musik Festival eröffnet

Festival widmet sich Joseph Haydn

In Lübeck ist gestern das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) eröffnet worden. Das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Thomas Hengelbrock spielte Werke von Joseph Haydn und Béla Bártók. Bis zum 28. August stehen 178 Konzerte in 104 Spielstätten auf dem Programm des vor 30 Jahren gegründeten Festivals. Neben Klassik mit hochkarätigen Orchestern, Dirigenten und Solisten stehen auch Fado, Irish Folk, Chansons, Blasmusik und elektronischen Beats auf dem dem Programm. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Joseph Haydn (1732-1809). Rund 100 Konzerte befassen sich mit dem Werk des österreichischen Komponisten, der als Hauptvertreter der Wiener Klassik gilt.

Weg für die Rettung der WestLB-Kunstsammlung wird frei

Rechtsnachfolgerin Portigon AG will Vertrag mit Land Nordrhein-Westfalen abschließen

Nach monatelangen Verhandlungen soll heute der Ankauf der millionenschweren Kunstsammlung der ehemaligen Westdeutschen Landesbank durch das Land Nordrhein-Westfalen besiegelt werden. Die Kaufsumme wird auf rund 30 Millionen Euro geschätzt. Mit dem Vertrag soll ein Großteil der rund 380 Kunstwerke im Besitz des Landes bleiben. Der durch die Pleite der WestLB mögliche Verkauf hatte bundesweit Protest ausgelöst. Es geht unter anderem um Arbeiten von August Macke, Paul Signac, Eduardo Chillida, Morris Louis oder Günther Uecker. Am wertvollsten sind zwei auf sechs Millionen Euro geschätzte Altartafeln von Giovanni di Paolo aus dem 15. Jahrhundert.

Monica-Bleibtreu-Preise für Privattheater verliehen

Preisverleihung zum Abschluss der Privattheatertage

Die vier prämierten Privattheater-Produktionen Deutschlands kommen in diesem Jahr aus Bonn, Münster, Stuttgart und Tübingen. Bei den bundesweiten Privattheatertagen wurden sie gestern Abend in Hamburg mit dem Monica-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet. Eine Festivaljury hatte aus zwölf Produktionen die Sieger ausgewählt. Insgesamt sahen vom 20. Juni bis zum 3. Juli 5600 Besucher die Leistungsschau der bundesdeutschen Privattheater.

Architekturpreis "Nike" für Luthers Sterbehaus in Eisleben

Stiftung Luthergedenkstätten ausgezeichnet

Für die Neugestaltung des Sterbehauses von Martin Luther in Eisleben hat die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt den Architektur-Preis "Nike 2016" in der Kategorie "Atmosphäre" erhalten. Das Bauwerk erreiche durch "Gestalt und Anmutung, durch Licht und Raum, durch Material und Farbe einen besonderen atmosphärischen Eindruck", hieß es in der Begründung der Jury. Die Stiftung Luthergedenkstätten gehört nach eigenen Angaben zu den am meisten ausgezeichneten Bauherren. In den vergangenen zwölf Jahren erhielt sie für ihre Bauvorhaben zwölf Architekturpreise. Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren und starb dort am 18. Februar 1546.

Iranischer Bildhauer Tanawoli darf nicht ausreisen

Künstler wollte Vorträge in London halten

Dem iranischen Bildhauer Parvis Tanawoli ist nach eigenen Angaben von den Behörden seines Landes eine Reise nach London verweigert worden. Sein Pass sei am Samstagmorgen am Teheraner Flughafen konfisziert worden. Tanawoli hatte Vorträge im Britischen Museum und im Veranstaltungszentrum Asia House in der britischen Hauptstadt geplant. Weshalb er gestoppt wurde, wisse er nicht, sagte der 79-Jährige Künstler der Nachrichtenagentur AP. Iranische Behörden waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Seit dem Abschluss des Atomabkommens im vergangenen Jahr sind im Iran mehrere Künstler, Dichter, Journalisten und Aktivisten festgenommen worden. Das Vorgehen wird auf Beamte in den Justiz- und Sicherheitsbehörden zurückgeführt. Sie versuchen, eine Lockerung von Einschränkungen gesellschaftlicher Freiheiten und die Strategie einer größeren Öffnung von Präsident Ruhani zu unterlaufen.

Neues jüdisches Gemeindezentrum in Nürnberg

Festakt feiert offizielle Eröffnung

Der bayerische Innenminister Herrmann sagte bei der Einweihung des Erweiterungsbaus der jüdischen Gemeinde in Nürnberg, die Menschen im Freistaat freuten sich "über das neue pulsierende jüdische Leben in unserem Land". Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster sagte laut Redemanuskript, die jüdische Gemeinde zeige mit dem Bau, "dass wir dem Land vertrauen, in dem wir leben. Wir vertrauen darauf, dass wir eine Zukunft haben". Das an die Synagoge und das Altenheim angrenzende Gebäude wurde für 4,1 Millionen Euro errichtet. 900.000 Euro davon waren Zuschüsse des Landes. Herzstück ist der neue "Arno-Hamburger-Saal", der nach dem 2013 verstorbenen Vorsitzenden benannt ist. Die Gemeinde hat 2.000 Mitglieder.

Regisseur Michael Cimino gestorben

Der Oscar-Preisträger wurde 77 Jahr alt

Wie sein Anwalt mitteilte, fand man Cimino leblos in seinem Haus in Beverly Hills. Zur Todesursache wurden bisher keine Angaben gemacht. Für seinen Vietnam-Kriegsfilm "Die durch die Hölle gehen" hatte Cimino 1979 die Oscars für den besten Film und die beste Regie gewonnen. Der in New York geborene Cimino hatte Kunst und Architektur an der Yale-Universität studiert. Dort entdeckte er sein Interesse am Theater und lernte die Regie-Arbeit beim Actors Studio, drehte zunächst Werbefilme und Dokumentationen und schrieb Drehbücher für Hollywood. Sein Debüt als Spielfilmregisseur hatte er 1974 mit dem Roadmovie "Die Letzten beißen die Hunde" erstmals Regie. Sein Nachfolgeprojekt "Heavens's Gate" wurde 1980 zum bis dahin größten wirtschaftlichen Misserfolg der Filmgeschichte, für dessen Director's Cut Cimino aber 2012 den Ehrenlöwen der Filmfestspiele von Venedig erhalten. Auch mit seinen Thriller " Jahr des Drachen" hatte er keinen kommerziellen Erfolg. (

Sharon Dodua Otoo gewinnt Bachmann-Preis

Die gebürtige Britin schlägt 13 Kollegen aus dem Feld

Sharon Dodua Otoo ist mit dem 40. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Die Schriftstellerin mit ghanaischen Wurzeln erhielt den Preis für ihren Text "Herr Gröttrup setzt sich hin". Die Jury lobte die unangestrengte Satire über den deutschen Alltag, in dem ein Frühstücksei den Aufstand wagt. Der mit 25 000 Euro dotierte Hauptpreis gilt als eine der renommiertesten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Zum Abschluss der 40. Tage der deutschsprachigen Literatur erhielt Julia Wolf aus Berlin für "Walter Nowak bleibt liegen" den 3sat-Preis. Der in Zürich geborene nahm den Preis der Kärtner Elektrizitätswerke Kelag für "Los Alamos ist winzig" entgegen. Die Wienerin Stefanie Sargnagel erhielt die meisten Stimmen bei der Online-Abstimmung und wurde für "Penne beim Kika" mit dem Publikumspreis prämiert. Damit verbunden ist das Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Klagenfurt.

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