Seit 01:05 Uhr Tonart

Montag, 14.10.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Kulturnachrichten

Samstag, 25. Juli 2015

Freundlicher Applaus für Kanzlerin Merkel in Bayreuth

Mit viel Prominenz eröffnen die Richard-Wagner-Festspiele

Angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist viel Prominenz zur Eröffnungspremiere der Richard-Wagner-Festspiele nach Bayreuth gekommen. Für Merkel gab es freundlichen Applaus der zahlreichen Schaulustigen, als sie an der Seite ihres Mannes Joachim Sauer sichtlich entspannt über den roten Teppich schritt. Pünktlich zu ihrer Ankunft erklang die erste Fanfare vom Balkon des Festspielhauses. Auch andere prominente Gäste gaben sich ein Stelldichein. Unter anderem kamen Thomas Gottschalk, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU). Zur Eröffnung der 104. Bayreuther Festspiele stand die Oper "Tristan und Isolde" in der Inszenierung von Festivalchefin Katharina Wagner auf dem Programm. Im Vorjahr hatte die Kanzlerin den Auftakt der Festspiele ausgelassen und war erst einige Tage später in Bayreuth eingetroffen.

Tausende beim "Zug der Liebe" in Berlin

Techno-Demo möchte keine Neuauflage der Love Parade sein

Mehrere tausend Teilnehmer haben sich in Berlin zum "Zug der Liebe" getroffen. Die Techno-Parade war als Demonstration mit verschiedenen politischen Botschaften angemeldet: "Mehr Mitgefühl, mehr Nächstenliebe und soziales Engagement" hießen laut Ankündigung zentrale Anliegen. Sponsoring und Werbung waren tabu. Die Veranstalter wollen den Zug nicht als Neuauflage der Loveparade verstanden wissen. Das Unglück bei der Techno-Party in Duisburg, als 21 Menschen bei einer Massenpanik starben, hatte sich am Freitag zum fünften Mal gejährt. Mehr als ein Dutzend Umzugswagen von Clubs und Vereinen aus der alternativen Szene der Hauptstadt standen bereit, um sich dann in Bewegung zu setzen. Die mehr als zehn Kilometer lange Strecke führt nicht durch den Tiergarten und das Stadtzentrum, sondern durch Stadtteile wie Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Treptow.

Französischer Regisseur Francois Ozon dreht im Harz

Für das Weltkriegsdrama werden Komparsen gesucht

Im August wird Regisseur Francois Ozon ("8 Frauen") mit den Dreharbeiten für einen historischen Film aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg im Harz beginnen. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Der Titel des Films stehe noch nicht fest. Drehorte sind unter anderem Quedlinburg und Wernigerode. Die Story handelt von einer jungen Frau, deren Verlobter im Krieg ums Leben kommt. Danach sucht sie täglich Trost an seinem Grab. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als eines Tages ein geheimnisvoller Franzose auftaucht. Für den Streifen werden noch Komparsen gesucht. Die Filmwirtschaft entdeckt den Harz zunehmend als Kulisse. Unter anderem drehte George Clooney dort für den Streifen «The Monuments Men».

Russische Komponistin sorgt sich um Kulturfreiheit

Kunst müsse frei von Furcht sein, meint Lera Auerbach

Die aus Russland stammende Pianistin und Komponistin Lera Auerbach sorgt sich um die kulturelle Entwicklung in ihrer alten Heimat. Russland gehe derzeit einen Weg der Selbstisolation. "Das ist sehr gefährlich, und es ist nicht neu", sagte Auerbach der Deutschen Presse-Agentur. "Es werden Ideen vertreten, die vielen zunächst attraktiv erscheinen, aber sehr zerstörerisch sind - zum Beispiel Nationalismus oder eine obsessive Religiosität." Kunst müsse frei von Furcht sein, erklärte die 41-Jährige, die auch als Schriftstellerin, Malerin und Bildhauerin arbeitet. Auerbach lebt seit 1992 in den USA. Sie gastiert in diesem Sommer mit mehreren Konzerten beim Rheingau-Musik-Festival.

Eröffnung der 20. Schlossfestspiele in Wernigerode

Ein Monat klassische Musik im Harz

Im Innenhof des Schlosses Wernigerode im Harz erklingt vom Wochenende an wieder klassische Musik. Unter freiem Himmel spielt das Philharmonische Kammerorchester die Oper "Martha" von Friedrich von Flotow (1812-1883). Regie führt Karin Seinsche, die bereits im vergangenen Sommer Smetanas "Verkaufte Braut" für die Festspiele inszenierte. Daneben gibt es Konzerte in historisch eingerichteten Wohnräumen des Schlosses und ein Programm für Kinder. Die Wernigeröder Schlossfestspiele gehören mit rund 5000 Besuchern zu den kulturellen Jahreshöhepunkten auf dem Schloss. Die Festspiele dauern bis zum 29. August.

50 Cent soll weitere 2 Millionen wegen Sexvideos zahlen

US-Rapper hat bereits Privatinsolvenz angemeldet

Wegen eines unerlaubt veröffentlichten Sexvideos muss der Rapper Curtis Jackson III alias 50 Cent noch einmal 2 Millionen Dollar (etwa 1,83 Millionen Euro) zahlen. Ein Geschworenengericht in New York verurteilte den Musikern dazu, die Summe an die Frau in dem Video zu zahlen, meldete "Us Weekly" am Samstag. Das Geld kommt zu den 5 Millionen Dollar hinzu, zu denen 50 Cent bereits vor zwei Wochen verurteilt wurde. Der Musiker hatte Anfang des Monats Insolvenz angemeldet. Er soll Schulden in zweistelliger Millionenhöhe haben. Das Video, um das seit langem gestritten wird, zeigt Jacksons Ex-Freundin beim Sex mit einem Mann - nicht Jackson. Medien spekulierten, der andere Mann sei Rick Ross, Jacksons großer Hip-Hop-Rivale. Die jahrelange Fehde der beiden reicht bis zu Morddrohungen.

Kulturnachrichten hören

Juli 2015
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur