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Kulturnachrichten

Samstag, 5. Juli 2014

Besucherrekord bei Münchner Festival

Das Filmfest München hat in diesem Jahr mehr Tickets verkauft als je zuvor - trotz Fußball-Weltmeisterschaft.

Mit rund 75 000 verkauften Eintrittskarten habe man den Rekord von 2009 knapp übertroffen, teilte die Festivalleitung mit. Als Grund nannte sie unter anderem mehr Vorstellungen und ein deutlich höheres Budget, mit dem das Festival werben konnte. Am Abend war das Filmfest mit dem Abschlussfilm "I Origins" zu Ende gegangen. In den vergangenen acht Tagen waren rund 160 Filme aus mehr als 50 Ländern zu sehen. Ehrengäste waren die Schauspieler Udo Kier und Isabelle Huppert, der mehrfache Oscarpreisträger und Filmproduzent Arthur Cohn und der US-Regisseur Walter Hill.

"Verlag der Autoren" ausgezeichnet

Der Frankfurter Verlag ist mit dem Binding-Kulturpreis geehrt worden

Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Kaisersaal des Römers in Frankfurt verliehen. Mit dem Preis wird vor allem das umfassende Engagement des Verlags im Kulturleben der Stadt gewürdigt, heißt es zur Begründung der Jury. Das 1969 von Autoren und ehemaligen Suhrkamp-Lektoren ins Leben gerufene Unternehmen gehört Mitarbeitern und Autoren und verlegt vor allem Theaterstücke. Außerdem vermittelt es als Medienagentur Drehbücher und Hörspiele für Radio, Fernsehen und Kino. Der Binding-Kulturpreis ist eine der höchst dotierten Kulturauszeichnungen in Deutschland.

Expertenkommission für Stasi-Akten berufen

Der Bundestag will klären lassen wie der Zugang zu den Stasi-Akten langfristig gesichert werden kann

Das bestätigte der Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, im Deutschlandradio Kultur. Er geht nicht davon aus, dass die Akten der Behörde geschlossen werden. Es gebe immer noch neue Funde in den Akten, die auf wichtige Themen hinweisen – daher sei es weiterhin wichtig, die Unterlagen zugänglich zu halten. Damit auch in den nächsten Generationen in Forschung und Bildung weiter für Aufklärung gesorgt werden kann. In Zukunft werde es deshalb darum gehen, wie die Behörde weiterentwickelt werden könne, so Jahn.

Die Ausstellung "Rohkunstbau" eröffnet

Die diesjährige Ausstellung befasst sich mit dem Thema "Revolution"

Am Nachmittag wurde die Schau im Schloss Roskow in Brandenburg eröffnet. Es ist die 20. Ausgabe der Kunstschau an ungewöhnlichen Orten. Wie im Schloss Roskow, das sich im Rohbau befindet. Das Thema der diesjährigen Jubiläumsausstellung ist "Revolution". Elf überwiegend Berliner Künstler setzen sich mit der Frage auseinander, ob Kunst noch revolutionär sein kann. Bis zum 21. September ist die Ausstellung samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr zu sehen.

Dresdner Kunstpreis an Hans-Christoph Rademann verliehen

Der Dirigent und Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart wurde als herausragender Chordirigent geehrt

Hans-Christoph Rademann erhiehlt den Preis für seine besonderen Leistungen als einer der wichtigsten Chorleiter seiner Generation, begründete die Landeshauptstadt Dresden die Entscheidung. Rademann studierte an der Dresdner Musikhochschule Chor- und Orchesterdirigieren und gründete den Dresdner Kammerchor, den er bis heute leitet. Außerdem ist er Chefdirigent des RIAS-Kammerchors. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Letzter Lese-Tag beim Bachmann-Preis

Die 38. Tage der deutschsprachigen Literatur sind heute mit den letzten drei Lesungen zu Ende gegangen

Katharina Gericke aus Berlin las den Text „Down, Down, Down – To The Queen Of Chinatown. Der Text handelt von einer einsamen Frau in der Großstadt, die nur durch das Beobachten von anderen lebt. Der Cartoonist, Musiker und Reisejournalist Tex Rubinowitz aus Wien las aus seinem witzig-lakonischen Text „Wir waren niemals hier". Mit der Lesung von Georg Petz aus Graz ging der heutige Lesereigen in Klagenfurt zu Ende. In seinem Text „Millefleurs“geht es um eine Frau, zwei Männer –und einen Schwimmwettbewerb, der zum Kampf auf Leben und Tod wird.
Der mit 25 000 Euro dotierte und nach der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann benannte Preis wurde 1977 ins Leben gerufen. Die Preisverleihung findet morgen statt.

Broadway-Regisseur Barry Moss gestorben

Der Theater-, Film- und Fernsehveteran und legendäre Casting-Direktor starb mit 74 Jahren

Er arbeitete an mehr als 90 Broadway-Produktionen mit und verhalf dem Schauspieler Adam Sandler zu seinem Anfangserfolg. Vor allem in den 80er Jahren machte er bei erfolgreichen Neuaufführungen bekannter Musicals wie "West Side Story", "Nine" und "Torch Song Trilogy" am Broadway von sich reden. Außerdem war er Gründungsmitglied der Casting Society of Amerika. Unter anderem arbeitete er als TV-Castingdirektor der populären TV-Serie "The Cosby Show". Barry Moss starb bereits am 17. Juni an den Folgen einer Herzinsuffizienz

Förderpreis Neues Deutsches Kino vergeben

Eine schwere Trophäe und insgesamt 70 000 Euro gab es auf dem Filmfest in München

Der Förderpreis wurde auf dem Filmfest München in vier Kategorien vergeben. In der Kategorie "Beste Regie" gewann Ralf Westhoff mit seiner Generationen-Komödie "Wir sind die Neuen". Der Preis für die beste Schauspielerin ging an Vicky Krieps für ihre Rolle "Das Zimmermädchen Lynn". Als beste Produktion wurde Ingo Fließ Film "Ein Geschenk der Götter" ausgezeichnet. Und die beiden Autorinnen Christina Schiewe und Petra Brix erhielten die Auszeichnungen für ihr Drehbuch zu "Be My Baby". Insgesamt 70 000 Euro vergab die Jury an die Gewinner. Der Förderpreis Neues Deutsches Kino gehört damit nach Angaben des Festivals zu einem der höchstdotierten Nachwuchspreise in Deutschland.

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