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Kulturnachrichten

Dienstag, 21. Juni 2016

Berliner Bezirk will Aktion "Flüchtlinge Fressen" stoppen

Genehmigt wurde nur eine Informatiosnveranstaltung

Der Berliner Bezirk Mitte will die Kunstaktion "Flüchtlinge Fressen" mit lebenden Tigern vor dem Maxim Gorki Theater stoppen. Der Leiter des Straßen- und Grünflächenamts Mitte, Harald Büttner, sagte dem Sender RBB-Inforadio, genehmigt worden sei eine Informationsveranstaltung. Tatsächlich handele es sich um eine "bewusste politische Provokation". Büttner weiter: "Das Berliner Straßengesetz sieht politische Agitation im öffentlichen Raum nicht vor, sondern es handelt sich dann nach meiner Einschätzung um eine Versammlung, die beim Polizeipräsidenten anzumelden wäre." Diese Anmeldung sei nicht erfolgt. Deshalb ziehe der Bezirk nun seine Sondernutzungserlaubnis zurück. Außerdem sei eine Verfügung erlassen worden, die Aktion mit lebenden Tigern sofort zu beenden. Die für Provokationen bekannte Künstlergruppe Zentrum für politische Schönheit fordert eine Änderung der Flüchtlingspolitik. Ihre Drohung: Andernfalls seien Flüchtlinge bereit, sich den Tigern öffentlich zum Fraß vorwerfen zu lassen.

Verband fordert Sonntagsöffnung für Bibliotheken

Sonntags sei die Nachfrage am größten

Die öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen wollen auch sonntags ihre Türen öffnen. Anders als Universitäts- oder kirchliche Bibliotheken müssten öffentliche Bibliotheken an Sonntagen bisher geschlossen bleiben, kritisierte der Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalens. Auch im europäischen Ausland gehe man sonntags in die Öffentliche Bibliothek. In einem Positionspapier fordert der Verband, die Ausnahmeregelung im Arbeitszeitgesetz, die für Museen, Theater und wissenschaftliche Präsenzbibliotheken gelte, auf die öffentlichen Bibliotheken auszuweiten. Die Bibliotheken könnten die zusätzliche Öffnung am Sonntag mit geringem Personalaufwand leisten. Zuvor hatte der WDR über das Positionspapier berichtet. Darin heißt es, sonntags sei die Nachfrage nach Büchern und elektronischen Medien am größten. Gerade Berufstätige, aber auch Schüler und Studenten hätten oft nur sonntags Zeit für einen Bibliotheksbesuch. Im NRW-Bibliothekenverband sind 350 Bibliotheken organisiert.

Kulturrat sieht politische Kampagne gegen Kulturgutschutz

Zimmermann reagiert auf Kommentar von Springer-Chef Döpfner

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, kann anhaltende Kritik am geplanten Kulturgutschutzgesetz nach eigenem Bekunden nicht nachvollziehen. Angestoßen von einem kritischen Kommentar des Axel-Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner habe die Kritik eher "den Charakter einer politischen Kampagne" entwickelt, sagte Zimmermann der Katholischen Nachrichten-Agentur in Berlin. Mit Döpfners Kommentar sei die Jagd auf Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) eröffnet worden. Dabei gebe das Gesetz die Alarmmeldungen nicht her. Das Kulturgutschutzgesetz soll am Donnerstag abschließend im Bundestag beraten werden. Es will einerseits den illegalen Handel mit Kulturgütern beschränken und zugleich nationales Kulturgut vor Abwanderung schützen. Zimmermann selbst steht dem Gesetzentwurf positiv gegenüber.

Berliner Senat beruhigt Volksbühnen-Mitarbeiter

Streit um Ernennung von Chris Decron als Volksbühnen-Intendant spitzt sich zu

Die Berliner Kulturverwaltung will im Streit um die Zukunft der Volksbühne mit allen Beteiligten das Gespräch suchen. Sie nehme die Kritik mit Blick auf den neuen Intendanten Chris Dercon "sehr ernst", die Sorgen seien aber unbegründet, teilte die Kulturverwaltung mit. Es gehöre zum Selbstverständnis der Kulturverwaltung, sich die Pläne neuer Intendanten aufmerksam anzuschauen. Das werde sie auch bei Dercon so handhaben. Zahlreiche Theatermitarbeiter hatten am Montag in einem offenen Brief befürchtet, dass es an der Bühne keine neuen Formen und künstlerischen Herausforderungen geben werde. Der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, hatte den regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), aufgefordert, Dercon zu verhindern. Der ehemalige Direktor des Londoner Museums Tate Modern soll im Sommer 2017 Nachfolger des langjährigen Intendanten Frank Castorf werden.

Erdogan gegen Döpfner auch in zweiter Instanz erfolglos

Springer-Chef hatte Jan Böhmermann öffentlich unterstützt

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat auch in zweiter Instanz keine gerichtlichen Schritte gegen Springer-Chef Mathias Döpfner durchsetzen können. Das Oberlandesgericht Köln bestätigte am Dienstag eine Entscheidung des Landgerichts Köln, das den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Döpfner abgelehnt hatte. In dem Fall geht es um Döpfners öffentliche Unterstützung für den TV-Satiriker Jan Böhmermann, der Ende März in seiner Sendung ein "Schmähkritik" überschriebenes Gedicht über Erdogan vorgetragen hatte. Der türkische Präsident ging daraufhin zunächst rechtlich gegen Böhmermann, dann auch gegen den Springer-Chef vor. Wie schon das Landgericht kam das Oberlandesgericht zu dem Schluss, dass Döpfners Äußerungen durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt seien.

Unbekanntes Gefängnistagebuch Vaclav Havels aufgetaucht

Im Oktober soll es als Buch erscheinen

In Tschechien ist ein bisher unbekanntes Tagebuch des vor viereinhalb Jahren gestorbenen Dramatikers und Ex-Präsidenten Vaclav Havel aufgetaucht. Havel zeichnet darin einen fünfmonatigen Gefängnisaufenthalt im Jahr 1977 nach. Ein Enkel des Schriftstellers Zdenek Urbanek habe das einzigartige Schreibheft nun im Nachlass des Havel-Freundes gefunden, berichtete die Zeitung "Lidove noviny". In Havels Tagebuch finden sich demnach Pläne für die Zeit nach der Haft, Ideen für künftige Theaterstücke, aber auch Notizen über Psychopharmaka, die dem Regimegegner im Gefängnis verabreicht wurden. Die Aufzeichnungen sollen im Oktober als Buch erscheinen, wenn Havel 80 Jahre alt geworden wäre. Das sozialistische Regime hatte den Dissidenten in Untersuchungshaft gesteckt, nachdem dieser die Charta 77 mitverfasst und unterzeichnet hatte. Die Petition forderte mehr Bürgerrechte in der damaligen Tschechoslowakei. Nach der demokratischen Wende von 1989 wurde Havel zum ersten frei gewählten Präsidenten der CSSR bestimmt.

Bayreuther Festspiele verschärfen Sicherheitsmaßnahmen

Zum Festspielauftakt müssen sich Journalisten offiziell anmelden

Die Bayreuther Festspiele verschärfen ihre Sicherheitsvorkehrungen. Zum ersten Mal müssen Journalisten, die beim Festspielauftakt auf dem Grünen Hügel vom roten Teppich berichten wollen, sich vorher offiziell anmelden. Das teilte die Stadt Bayreuth mit. Eine Sicherheitsschleuse ist aber nicht geplant. Festspiel-Sprecher Peter Emmerich hatte bereits im April bestätigt, dass es in diesem Jahr ein schärferes Sicherheitskonzept geben soll. "Es ist klar, dass die Sicherheitslage eine andere ist als im vergangenen Jahr - überall. Das gilt für Kulturveranstaltungen genau wie für Sportereignisse", sagte er damals. Die Festspiele werden am 25. Juli mit Richard Wagners Oper "Parsifal" in einer Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg eröffnet. Seine Interpretation soll einen "religionskritischen Ansatz" verfolgen. Zur Festspiel-Eröffnung wird traditionell vor allem politische Prominenz erwartet. Stammgast Angela Merkel hat dieses Jahr allerdings aus Termingründen abgesagt.

Lesezirkel trotzen digitaler Konkurrenz

Umsatz der Branche ist gestiegen

Das Geschäft der Lesezirkel in Deutschland hält dem Konkurrenzdruck digitaler Medienangebote stand. Das Geschäftsmodell habe auch mehr als 100 Jahre nach der Gründung nichts von seiner Attraktivität verloren, teilte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Lesezirkel, Günther Hildebrand, in Hamburg mit. Lesezirkel bieten ihre Zeitschriftenmappen Ärzten, Friseuren und anderen Dienstleistern zur Miete an. Die Verbandsmitglieder steigerten ihre Umsätze 2015 um 1,2 Prozent auf rund 182 Millionen Euro. Während die Zeitschriftenvermietung um 2,14 Prozent zulegte, gingen die Werbeeinnahmen um 9,0 Prozent zurück. Um mit der digitalen Entwicklung Schritt zu halten, will der Verband seine digitale Lesemappen-App weiter testen.

Französische Schriftstellerin Benoîte Groult gestorben

Autorin von "Salz auf unserer Haut" wurde 96 Jahre

Im Alter von 96 Jahren ist die französische Schriftstellerin und Feministin Benoîte Groult gestorben, die mit dem Roman "Salz auf unserer Haut" weltberühmt wurde. Die Romanautorin und Feministin starb in der Nacht zum Dienstag in der südfranzösischen Stadt Hyères, wie ihre Familie mitteilte. "Sie ist im Schlaf gestorben, so wie sie es wollte, ohne zu leiden", sagte ihre Tochter Blandine de Caunes der Nachrichtenagentur AFP. Groult wurde am 31. Januar 1920 in Paris geboren. Sie arbeitete zunächst als Lehrerin und später als Journalistin, bevor sie begann, Bücher zu schreiben. Zu ihren Bestsellern zählte das 1975 veröffentlichte Werk "Ödipus' Schwester - Zorniges zur Macht der Männer über Frauen". Auch der Film zu "Salz auf meiner Haut" wurde ein großer Erfolg.

Millionen Inder feiern Welt-Yoga-Tag

Philososphische Lehre aus geistigen und körperlichen Übungen entstand vor rund 2700 Jahren

Millionen Inder haben am Dienstag mit öffentlichen Übungen den Weltyogatag begangen. Premierminister Modi rief seine Landsleute auf, Yoga zum Teil ihres Lebens zu machen. Die Atem- und Körperübungen seien kostenlos und machten keinen Unterschied zwischen Arm und Reich. In der Hauptstadt Neu Delhi versammelten sich Hunderttausende Menschen. Dort hatte die Regierung Massenübungen in Parks und auf einem zentralen Platz organisiert. Ähnliche Yoga-Veranstaltungen gab es im ganzen Land. Yoga stammt aus dem antiken Indien und hat weltweit Anhänger. Es ist nach Ansicht vieler die beste Möglichkeit, den Körper zu straffen und den Geist zu beruhigen. Im vergangenen Jahr riefen die Vereinten Nationen den 21. Juni zu Weltyogatag aus. An der UN-Zentrale in New York wurden diverse Yoga-Posen auf eine Wand des Gebäudes projiziert. Damit sollte die Rolle hervorgehoben werden, die Yoga dabei spielen könne, den Vereinten Nationen beim Erreichen ihrer Entwicklungsziele zu helfen.

Michael Douglas spielt in "Honig im Kopf"-Remake mit

Till Schweiger führt auch in der Neufassung des Kinohits Regie

Hollywoodstar Michael Douglas (71) wirkt an einer Neuauflage von Til Schweigers Kinoerfolg "Honig im Kopf" mit. "Til ist ein großartiger Typ, und ich freue mich darauf, in einem Remake seines sehr erfolgreichen deutschen Films "Honig im Kopf" mitzuspielen und es zu produzieren", schrieb Douglas auf Facebook. Dazu veröffentlichte er ein Foto, das ihn Arm in Arm mit Schweiger zeigt. Der 52-Jährige übernimmt demnach erneut die Regie. Schweiger postete ebenfalls auf Facebook: "Ich liebe diesen Mann! Einer der besten in seinem Fach! Und ich freue mich auf Honig im Kopf international". Nach Douglas' Worten trafen sich die beiden Stars auf Mallorca. Der Film solle Anfang 2017 entstehen. Die Tragikomödie "Honig im Kopf" über einen demenzkranken Großvater hatte mit Dieter Hallervorden in einer der Hauptrollen mehr als sieben Millionen Zuschauer in Deutschland erreicht.

Berliner Volksbühne meutert gegen neuen Intendanten

Mitarbeiter fürchten Stellenabbau unter der Leitung von Chris Dercon

Zahlreiche Mitarbeiter der Berliner Volksbühne wehren sich mit einem offenen Brief gegen den neuen Intendanten Chris Dercon. "Uns schreckt nicht das Neue", heißt es in dem Schreiben. Die Vollversammlung Ende April habe jedoch darauf schließen lassen, dass es an der Bühne keine neuen Formen und künstlerischen Herausforderungen geben werde. "Dieser Intendantenwechsel ist keine freundliche Übernahme", heißt es. Die Mitarbeiter befürchten eine "irreversible Zäsur" und einen Stellenabbau - "bis hin zur Abwicklung ganzer Gewerke". Zu den Unterzeichnern gehören Schauspieler wie Sophie Rois, Birgit Minichmayr und Martin Wuttke sowie weitere prominente Theaterschaffende wie René Pollesch, Jürgen Kuttner und Anna Viebrock. Dercon, ehemaliger Direktor des Londoner Museums Tate Modern, soll im Sommer 2017 Nachfolger des langjährigen Intendanten Frank Castorf werden. An der Ernennung des Belgiers hatte es bereits viel Kritik gegeben. Die Theatermitarbeiter fordern das Berliner Abgeordnetenhaus und den Senat auf, das Konzept des Leitungsteams mit Blick auf ihre Sorgen zu prüfen.

Autor Wolfgang Welt gestorben

Bochumer Schriftsteller wurde 63 Jahre alt

Der Schriftsteller Wolfgang Welt ist tot. Er starb im Alter von 63 Jahren, wie der Suhrkampverlag mitteilte. Mit seiner lakonischen Art galt Wolfgang Welt für viele als Verkörperung des Ruhrgebiets. Welt war ein echter Nachtarbeiter, nicht als Autor, sondern seit 1991 als Nachtportier am Schauspielhaus Bochum. Bücher schrieb er immer nur im Urlaub. Prominente Führsprecher wie Regiesseur Leander Haußmann oder Starautor Peter Handke setzten sich für ihn ein. Bekannt wurde Wolfgang Welt mit seiner autobiographischen Romansammlung „Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe" die 2006 bei Suhrkamp erschien. Weitere Werke Welts sind u.a. "Der Tick" (Heyne Verlag)und zuletzt "Fischsuppe" (Engstler Verlag, 2014). Darin beschreibt Wolfgang Welt seinen Weg durch die Musikszene der 1980er-Jahre.

Kunstsammler Marzona gibt Archiv nach Dresden

Sammlung zeitgenössischer Kunst umfasst mehr als eine Million Objekte

Der Kunstsammler Egidio Marzona schenkt Dresden sein Archiv der Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Der mit etwa 1,5 Millionen Objekten weltgrößte Bestand dieser Art wird künftig in den Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) zu sehen sein und neue Forschungen ermöglichen, wie die Generaldirektion mitteilte. Das seit Ende der 1960er Jahre angelegte Konvolut umfasst Briefwechsel, Skizzen und Collagen, Plakate, Fotografien und Filme, Kataloge, Künstlerbücher und Zeitschriften sowie exemplarische Kunstwerke, Skulpturen und Designobjekte. Das Archiv gibt laut SKD Einblick in die Geschichte der großen künstlerischen Strömungen des von der Suche nach radikal Neuem geprägten Jahrhunderts - vom Expressionismus bis zu den Jungen Wilden. Egidio Marzona ist einer der wichtigsten Sammler zeitgenössischer Kunst und gilt als einer der großen Mäzene der Gegenwart.

Aktionskünstler García Uriburu gestorben

Vertreter der argentinischen Pop-Art veranstaltete auch Aktionen mit Joseph Beys

Der argentinische Aktionskünstler und Maler Nicolás García Uriburu ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das bestätigten Ärzte des Hospitals Rivadavia in Buenos Aires dem Nachrichtenportal Infobae. García Uriburu war ein Vorreiter der Strömung Land Art, der künstlerischen Intervention in der Landschaft. Bei der Biennale von Venedig erregte er 1968 Aufsehen, als er den Canal Grande unerlaubt mit harmlosen biologischen Mitteln grün färbte. García Uriburu wiederholte seine Aktion gegen die Verschmutzung der Gewässer unter anderem im East River in New York, auf der Seine unter den Pariser Brücken, vor dem Antwerper Hafen und 1981 gemeinsam mit Joseph Beuys auf dem Rhein in Düsseldorf. Beide Künstler stellten anschließend Flaschen mit dem verschmutzten Rheinwasser aus. García Uriburu war auch dabei, als Beuys bei der Documenta 7 in Kassel 7000 Eichen pflanzen ließ. Ein Jahr später ließ er 50 000 Bäume in seiner Heimatstadt Buenos Aires anpflanzen. Einige seiner Gemälde naturverbundener Thematik gehören zu den Ikonen der argentinischen Pop-Kunst.

Freies WLAN in Berliner Kirchen

Bischof Dröge startet "godspot"

Besucher evangelischer Kirchen in Berlin und Brandenburg können künftig kostenlos im Internet surfen. Mit "godspot" startet Berlins Landesbischof Markus Dröge das kostenlose WLAN für zunächst 220 Gotteshäuser und kirchliche Einrichtungen in der Region. Mitte Mai hatte die Kirchenleitung beschlossen, die Gotteshäuser ins Netz zu bringen. Das WLAN kann innerhalb und außerhalb der Gebäude von Besuchern und Passanten kostenlos genutzt werden - eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht notwendig. Bis zum Evangelischen Kirchentag 2017 sollen weitere Kirchen, Pfarrhäuser und kirchliche Einrichtungen "godspot" erhalten. Ziel ist es, in 3000 Kirchen und kirchlichen Gebäuden den kostenlosen Netzzugang zur Verfügung zu stellen.

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Solidaritätslesung für HongkongJeder ist die Revolution
Die Künstlerin Alice Kahei Yu aus Hongkong sitzt hinter einem Blumenstrauß auf dem Pflaster, sie trägt eine Sonnenbrille und auf ihrem Pullover steht "Steht Hongkong bei" (Tomas Fitzel)

Die Proteste in Hongkong gegen den wachsenden Einfluss der chinesischen Regierung finden weltweite Aufmerksamkeit und Unterstützung. In Berlin organisierte die deutsche Sektion der Schriftstellervereinigung P.E.N. eine spontane Solidaritätslesung.Mehr

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