Dienstag, 16.07.2019
 

Kulturnachrichten

Montag, 6. Juni 2016

Britischer Dramatiker Peter Shaffer gestorben

"Amadeus"-Autor wurde 90 Jahre alt

Der britische Dramatiker Peter Shaffer ist tot. Der Autor erfolgreicher Bühnenstücke wie "Equus" und "Amadeus" sei am Montag im Südwesten Irlands im Kreise von Familie und Freunden gestorben, teilte sein Agent Rupert Lord mit. Shaffer wurde 90 Jahre alt. Aus "Amadeus" über das Verhältnis Mozarts zu seinem weniger talentierten Rivalen Salieri wurde ein überaus erfolgreicher Hollywood-Film, der mehrere Oscars bekam, einen davon für das adaptierte Drehbuch Shaffers. 2001 wurde der Dramatiker von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen und 2007 in die American Theater Hall of Fame aufgenommen.

Anklage fordert nur Geldstrafe für Künstler Pawlenski

Russischer Konzeptkünstler hatte Tore der FSB-Zentrale in Brand gesetzt

Der russische Konzeptkünstler Pjotr Pawlenski soll auf Wunsch der Anklage doch nicht in Haft, weil er die Tore der Zentrale des Inlandsgeheimdiensts FSB in Brand gesetzt hatte. Überraschend beantragte Staatsanwalt Anton Sisow vor einem Moskauer Gericht ein Bußgeld in Höhe von umgerechnet 27.000 Euro sowie die Übernahme der Reparaturkosten für die Tür. Der 32-jährige Künstler muss sich seit April wegen "mutwilliger Beschädigung eines Kulturguts" vor Gericht verantworten. Er hatte die Holztore der FSB-Zentrale Lubjanka im November angezündet, um auf die Machenschaften des Diensts aufmerksam zu machen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft, ihm drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. Am Mittwoch soll das Urteil fallen, doch ist es unüblich, dass ein Richter über das geforderte Strafmaß der Anklage hinausgeht. Pawlenskis Anwalt Dmitri Dinse forderte die Freilassung des Künstlers. Der 32-Jährige selbst hatte hingegen wiederholt seine Verurteilung wegen "Terrorismus" gefordert - in Anspielung auf ein entsprechendes Urteil gegen den ukrainischen Filmemacher Oleg Senzow, der das Büro einer prorussischen Partei auf der Russland eingegliederten Krim-Halbinsel in Brand gesetzt hatte.

Intendant des Rostocker Volkstheaters fristlos entlassen

Nachfolger von Sewan Latchinian soll Joachim Kümmritz werden

Der Intendant des Rostocker Volkstheaters, Sewan Latchinian, ist fristlos entlassen worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, folgte der Hauptausschuss der Bürgerschaft am Montag einem entsprechenden Antrag der Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09. Mit der Entlassung endet nach knapp zwei Jahren die Amtszeit des 55-Jährigen, die von Beginn an von Querelen und Streit gekennzeichnet war. Nachfolger soll nach dpa-Informationen der scheidende Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin, Joachim Kümmritz, werden. Mit ihm sollen nun Vertragsverhandlungen geführt werden. Er soll für zwei Jahre angestellt werden.

Staatsoberhäupter erweisen Muhammad Ali die letzte Ehre

Jordaniens König, Recep Tayyip Erdogan und Bill Clinton kommen zur Beerdigung

Zur Trauerfeier für den früheren Schwergewichtsboxer Muhammad Ali haben sich mehrere muslimische Staatsoberhäupter angesagt. Unter anderem würden Jordaniens König Abdullah II. und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag in Alis Geburtsstadt Louisville reisen, sagte Familiensprecher Bob Gunnell. Sie sollen ebenso das Wort ergreifen wie Alis Witwe Lonnie, seine Tochter Maryum und der Schauspieler Billy Crystal. Der frühere US-Präsident Bill Clinton werde die offizielle Trauerrede halten. Außerdem sollten Vertreter verschiedener Religionen zu Wort kommen, neben Muslimen auch Juden, Christen und Buddhisten, sagte Gunnell. Der Dalai Lama habe eine Einladung mit Bedauern abgesagt. Eine muslimische Trauerfeier wird bereits am Donnerstagmittag in der Freedom Hall von Louisville abgehalten, in der Ali seinen ersten Profiboxkampf bestritten hatte. Das Gebäude mit 18 000 Plätzen stehe dann für jedermann offen. Ali war am Freitagabend nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben.

Kulturstiftung: Museumsdepots benötigen Millionen

"Die Summe würde uns bestimmt die Tränen in die Augen treiben"

Museumsdepots in Deutschland brauchen nach Ansicht der Kulturstiftung der Länder Millionenbeträge, um auf den neuesten Stand gebracht zu werden. "Eine genaue Erhebung gibt es nicht, aber die Summe würde uns bestimmt die Tränen in die Augen treiben", sagte der stellvertretende Generalsekretär der Stiftung, Frank Druffner, in München. Dort hatte die Initiative "Kunst auf Lager" zur Präsentation eines wertvollen Wandteppichs aus dem Depot des Bayerischen Nationalmuseums geladen, der derzeit mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung für eine "Summe mit fünf Nullen" restauriert wird. Diese Kunststiftung gehört der vor gut zwei Jahren gegründeten Initiative an, die sich die "Rettung und Sichtbarmachung verborgener Schätze in Museumsdepots" auf die Fahnen geschrieben hat.

Berggruen-Anbau nach drei Jahren wieder offen

Neubau war 2013 wegen Schimmel geschlossen worden

Nach knapp dreijährigen Renovierungsarbeiten wird am 19. Juni der Erweiterungsbau des Museums Berggruen wieder für das Publikum zugänglich. Der Neubau war 2013 kurz nach seiner Eröffnung wegen Schimmels geschlossen worden. Der historische Bau am Schloss Charlottenburg blieb in der Zeit jedoch geöffnet. Nach der Sanierung seien rund 70 Werke von Paul Klee wieder zu sehen, teilten die Staatlichen Museen am Montag mit. Zur Wiedereröffnung bietet das Museum bei einem Tag der Offenen Tür kostenlos Führungen und Workshops für Kinder an. Das Museum, gestiftet vom Sammler und Kunsthändler Hans Berggruen (1914-2007), versammelt Werke der Klassischen Moderne, unter anderem von Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Georges Braque, Paul Klee und Henri Matisse.

Filmfest München mit Islam-Schwerpunkt

Retrospektive auf kurdischen Filmemacher Bahman Ghobadi

Der Islam ist in diesem Jahr einer der Schwerpunkte des Filmfestes München. Es seien knapp 15 Streifen aus islamisch geprägten Regionen zu sehen, sagte der für das Internationale Programm zuständige Organisator Bernhard Karl in München. Dabei komme es vor allem darauf an, den Menschen in diesen Ländern ein Gesicht zu geben und den Zuschauern zu ermöglichen, sich in die Lage der Protagonisten zu versetzen. So ist dem kurdischen Filmemacher Bahman Ghobadi eine Retrospektive gewidmet. Eröffnet wird das Festival am 23. Juni mit der schon in Cannes gefeierten Komödie "Toni Erdmann" von Maren Ade. Bis zum 2. Juli zeigt das Festival insgesamt mehr als 200 Filme aus aller Welt, darunter viele aus Deutschland.

WDR will Rundfunkbeitrag nicht senken

Am 16. Juni entscheiden die Länder

Der WDR lehnt eine Senkung des Rundfunkbeitrags ab. In einer Resolution an die Länder sprach sich der Rundfunkrat des Senders dafür aus, die Gebühren unverändert zu lassen. Vor allem für den Westdeutschen Rundfunk, die größte ARD-Anstalt, müsse es einen finanziellen Ausgleich geben angesichts des Wegfalls der Werbeeinnahmen durch das novellierte WDR-Gesetz. Es sieht eine verkürzte Werbezeit im WDR-Hörfunk ab 2017 vor. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Sender (KEF) hatte den Ländern empfohlen, die Beitragszahler wegen Mehreinnahmen zu entlasten. Danach soll der monatliche Betrag pro Haushalt ab 2017 um 30 Cent auf 17,20 Euro sinken. Eine Entscheidung der Länder wird am 16. Juni bei der Ministerpräsidenten-Konferenz erwartet.

Gypsy-Jazzer Häns'che Weiss gestorben

Gitarrist starb mit 61 Jahren

Der Jazzmusiker und Komponist Häns'che Weiss ist tot. Der Gründer einer der bekanntesten Sinti-Formationen starb am vergangenen Donnerstag nach langer schwerer Krankheit. Das teilte der Verband Deutscher Sinti und Roma heute in Nürnberg mitteilte, wo Weiss seit 1988 wohnte. Häns'che Weiss wurde 1951 in Berlin geboren. Er begann seine Karriere im Jahre 1969 als Gitarrist im "Schnuckenack-Reinhardt-Quintett", das in der Tradition von Django Reinhardt spielte. 1972 gründete er das "Häns'che-Weiss-Quintett". Die Formation erhielt im Jahr 1978 für ihr viertes Album den Deutschen Schallplattenpreis. Auf dem Album fand sich auch der Titel "Lass Maro Tatschepen" (Lasst uns unser Recht fordern), mit dem er sich für die Rechte der deutschen Sinti und Roma engagierte.

Rock am Ring" Veranstalter kritisiert Behörden

Festival mit 90.000 Besuchern wurde wegen Unwetter abgebrochen

Der "Rock am Ring"-Macher Marek Lieberberg hat nach dem wetterbedingten Abbruch des Festivals am Wochenende das Verhalten der Behörden in einem Zeitungsinterview kritisiert. Die Entscheidung der Verbandsgemeinde Mendig (Rheinland-Pfalz) für den Abbruch, die sich stark an der Empfehlung der Polizei orientiert habe, trage er nicht mit, sagte der Konzertveranstalter dem "Trierischen Volksfreund". "Die Entscheidung ist falsch." Bei "Rock am Ring" waren am Freitagabend bei Blitzeinschlägen 71 Menschen verletzt worden. Wegen weiterer Unwettergefahr hatte die Verbandsgemeinde den Veranstaltern die Genehmigung für die Fortsetzung des Festivals mit rund 90 000 Besuchern entzogen. Die Abreise vieler Fans gestaltete sich schwierig, weil Fahrzeuge im Schlamm feststeckten. Lieberberg sagte,er hätte es besser gefunden, die Besucher am Sonntag bei konkreter Gefahr zu warnen und das Programm anschließend fortzusetzen.

"Betriebsblindheit" bei Flüchtlingshilfe?

Diskussion über Integration durch Kultureinrichtungen beim XIII. Rheinischen Museumstag

Flüchtlingsprojekte von Kulturinstitutionen vor "Betriebsblindheit". Auf lange Sicht komme man um eine gesellschaftliche Vision nicht herum, sagte Harald Redmer, Vorstandsmitglied des Kulturrats, am Montag beim XIII. Rheinischen Museumstag in Duisburg. Ziel sowohl der Angekommenen als auch der heimischen Gesellschaft müsse das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion "auf Augenhöhe" sein. Gefordert sei eine "Vielfalt, die sich wirklich auf Fremdes einlässt und auch Unbequemes zulässt". Vertreter von rund 50 rheinischen Museen diskutierten unter dem Motto "Horizonte erweitern! Chance zum interkultuirellen Dialog?" über die Integration von Flüchtlingen mit Hilfe von kulturellen Angeboten. Dem traditionsreichen Verband gehören rund 120 Museen des Rheinlands an.

Internationale Experten untersuchen Urwald in Polen

Regierung will Teile des Unesco-Welterbes roden

Internationale Experten haben mit der Untersuchung des Bialowieza-Urwaldes in Polen begonnen. Sie sollten auf Bitte der Regierung prüfen, welche Auswirkungen die bereits begonnene Abholzung Tausender Bäume in dem Unesco-Welterbe haben werde, teilte das Umweltministerium in Warschau auf seiner Webseite mit. Außerdem sollten sie einen Plan zum Schutz des Waldes vorlegen. Der Fernsehsender TVN24 zeigte die Spezialisten bei der Untersuchung. Das Ministerium begründet die Fällungen mit Borkenkäferbefall. Umweltschützer haben dagegen bei der EU-Kommission gegen die Abholzung protestiert. Ihrer Meinung nach bedroht die Aktion den Bestand des Waldes. Sie werfen Umweltminister Jan Szyszko vor, den 60 000 Hektar großen Wald von der Unesco-Liste nehmen zu wollen, um Bäume fällen zu können. Das Gebiet ist Lebensraum für Hunderte seltene Arten, darunter Bisons und Luchse.

Steinmeier eröffnet Deutschland-Jahr in Mexiko

Parallel dazu findet in Deutschland ein Mexiko-Jahr statt

Am letzten Tag seiner Lateinamerika-Reise eröffnet Bundesaußenminister Steinmeier ein Deutschland-Jahr in Mexiko. Parallel dazu findet ein Mexiko-Jahr in Deutschland statt. Beide Länder wollen damit die engen partnerschaftlichen Beziehungen unterstreichen. Unter anderem arbeiten in Mexiko Künstler aus beiden Ländern gemeinsam in einer eigens dafür geschaffenen Kreativ-Werkstatt. Ausstellungen zeigen, wie deutsche Künstler Mexiko sehen, Konferenzen geben Denkanstöße zu Themen wie Energie und Klima. Mit dem 120-Millionen-Einwohner-Land ist Deutschland auch wirtschaftlich eng verbunden. Deutschland ist Mexikos fünftgrößter Handelspartner.

Prominenter US-Fotojournalist bei Überfall getötet

David Gilkeys Wagen kam in Afghanistan unter Granatenbeschuss

Der preisgekrönte US-Fotograf David Gilkey ist in Afghanistan mit seinem einheimischen Übersetzer bei einem Überfall getötet worden. Ihr Wagen sei unter Granatenbeschuss gekommen, als sie mit einer afghanischen Armeeeinheit in der Krisenprovinz Helmand unterwegs gewesen seien, teilte sein US-Auftraggeber National Public Radio in Washington mit. Zwei weitere ausländische Journalisten, die in demselben Fahrzeug unterwegs waren, seien unverletzt geblieben, hieß es weiter. Wer für den Beschuss des Wagens verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Mit seiner Arbeit in Kriegs- und Krisenregionen hatte sich Gilkey den Ruf als einer der besten Foto- und Videojournalisten der Welt erarbeitet. Dafür wurde er unter anderem mit einem Emmy ausgezeichnet.

Kinderfilmfestival "Goldener Spatz" gestartet

34 Produktionen im Wettbewerb

Mit einer Portion Spaß und Skurrilität hat das größte deutsche Kinderfilmfestival "Goldener Spatz" begonnen. Eröffnet wurde die 24. Ausgabe des Deutschen Kinder-Medien-Festivals in Gera mit dem Animationsfilm "Der Maulwurf und der Regenwurm" und der deutschen Festivalpremiere "Doktor Proktors Zeitbadewanne". Die Entscheidung über die Vergabe der "Goldenen Spatzen" trifft eine Kinderjury, der 34 Mädchen und Jungen aus Deutschland, Südtirol, Österreich, Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und Belgien angehören. Erwartet werden zu dem Festival etwa 17.000 Besucher. Zu den Filmvorführungen haben sich zudem fast 100 Filmgäste wie Schauspieler, Regisseure, Autoren und Produzenten angekündigt. In der Deutschen Kindermedienstiftung "Goldener Spatz" arbeiten MDR, ZDF, RTL, die Thüringer Landesmedienanstalt, die Mitteldeutsche Medienförderung, die Stadt Gera und die Landeshauptstadt Erfurt zusammen.

Berliner Biennale lockt Tausende

Schau zeitgenössischer Kunst läuft bis 18. September

Mit ersten Darbietungen hat die 9. Berliner Berlinale ihr Eröffnungswochenende begangen. Die Künstler traten in der Akademie der Künste, in dem privaten Museum The Feuerle Collection und auf dem Fahrgastschiff Blue-Star auf. Zur Vorbesichtigung am vergangenen Donnerstag und Freitag sowie zur offiziellen Eröffnung am Freitagabend kamen nach Angaben der Veranstalter insgesamt 10000 Besucher. Wie viele es am gesamten Wochenende waren, war zunächst unklar. "Das Publikum ist sehr international", sagte Sprecherin Henriette Sölter. "Die Leute kommen aus Asien, Amerika, Afrika und natürlich aus Europa". Die meisten Besucher interessierten sich für das KW Institute for Contemporary Art und die Akademie der Künste. Diese beiden Orte seien aber auch die größten Schauplätze der Biennale mit den meisten ausgestellten Arbeiten, so Sölter. An fünf verschiedenen Orten präsentiert die Biennale bis zum 18. September 2016 unter dem Motto "The Present in Drag" zeitgenössische Kunst.

Dresdner Musikfestspiele mit Besucherrekord

Durchschnittlichen Platzauslastung lag bei 93 Prozent

Mit einem Konzert des Festspielorchesters sind die 39. Musikfestspiele in Dresden zu Ende gegangen. Unter Leitung von Ivor Bolton spielte das eigens für das Festival zusammengestellte Orchester die 2. Sinfonie von Robert Schumann, dessen Cellokonzert mit Festspielintendant Jan Vogler als Solisten und Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie. Das Festival stand unter dem Motto "Zeit" und erreichte nach Veranstalterangaben mit rund 48 000 Zuschauern einen Besucherrekord. Bei einer durchschnittlichen Platzauslastung von 93 Prozent seien die Einnahmen aus den Kartenverkäufen in diesem Jahr erstmals auf knapp über eine Million Euro angewachsen.

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