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Montag, 26.10.2020
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 28. Mai 2020

Filmfestspiele bieten virtuelles Festival an

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie präsentieren 21 internationale Filmfestspiele ab Freitag auf YouTube ein kostenloses Online-Filmfestival. Zehn Tage lang bietet das virtuelle Festival "We Are One" Spielfilme, Kurz- und Dokumentarfilme, Musik sowie virtuelle Runde Tische. "We are One" (Wir sind eins) geht auf die Initiative des Tribeca Filmfestivals zurück; an ihm beteiligen sich unter anderem die Berlinale sowie die Festspiele von Cannes, Venedig und Toronto.

Uecker schenkt Rostock Zyklus "Huldigung an Hafez"

Der Künstler Günther Uecker (90) hat seinen Zyklus "Huldigung an Hafez" der Hansestadt Rostock geschenkt. Der im Jahr 2015 entstandene Zyklus besteht aus insgesamt 42 Arbeiten, davon 31 Siebdrucke, 6 Sanddrucke sowie 5 Prägedrucke. Uecker, der in Düsseldorf lebt, aber aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, war zusammen mit Alt-Bundespräsident Joachim Gauck am Abend in die Kunsthalle gekommen, in der am Freitag die Ausstellung der Werke eröffnet werden soll. Der Zyklus widmet sich dem 1320 in Shiraz geborenen persischen Dichter und Mystiker Hafez, dem sich Uecker ebenso wie dem Iran eng verbunden fühlt. Zusätzlich sind in der Ausstellung Werke von acht iranischen Künstlern zu sehen, die aber wegen der Corona-Krise nicht nach Rostock kommen konnten.

Autor Starosta bekommt Mina-Witkojc-Preis

Der Autor und Übersetzer Manfred Starosta erhält den diesjährigen Mina-Witkojc-Preis. Das teilte das Brandenburger Ministerium für Kultur mit. Mit dem mit 2500 Euro dotierten Preis würdigt das Bundesland sorbisches/wendisches sprachliches Engagement. Starosta habe sich sein gesamtes Leben für die niedersorbische Sprache eingesetzt, sagte der Landesbeauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, Kulturstaatsekretär Dünow. Zunächst arbeitete er als Lehrer an Schulen, dann als Lektor und Lehramtsausbilder an der Universität Leipzig und anschließend als Autor von niedersorbischen Lehr- und Wörterbüchern. Zudem habe Starosta insbesondere die niedersorbische Schriftsprache weiterentwickelt und sie damit auch für zeitgenössische Literatur und Belletristik geöffnet. Der Preis soll Starosta im Herbst im Rahmen einer Festveranstaltung überreicht werden.

Museum Folkwang erwirbt Keith Harings „Apocalypse"

Das Museum Folkwang hat die Arbeit „Apocalypse" erworben, die Keith Haring 1988 gemeinsam mit dem Beat-Autor William S. Burroughs geschaffen hat. In der zehn Siebdrucke und zehn Texttafeln umfassenden Serie reagiert Haring auf einen Text, den Burroughs eigens für das gemeinsame Projekt verfasst hat. Text und Bilder widmen sich in ungewöhnlichen Motiven dem Thema des Weltuntergangs. Das bereits im vergangenen Jahr für das Museum Folkwang erworbene Exemplar stammt aus dem Nachlass des Künstlers und ist ab dem 21. August im Rahmen der Retrospektive Keith Haring erstmals zu sehen. Finanziert wurde der Ankauf mit Mitteln der Krupp-Jubiläums-Stiftung sowie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. 

Welfenschatz: Oberstes US-Gericht soll entscheiden

In den jahrelangen Streit um den millionenschweren Welfenschatz wird sich jetzt möglicherweise das oberste US-Bundesgericht, der Supreme Court, einschalten. Wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) mitteilte, hat das US-Justizministerium empfohlen, dass der Supreme Court sich mit dem Rechtsstreit befasst. Damit würde eine vorinstanzliche Entscheidung aufgehoben, die die Klage auf Herausgabe des Schatzes in den USA zugelassen hat. Die SPK hält die Klage für unbegründet und sieht keine Grundlage für eine Rückgabe. In dem seit 2008 dauernden Restitutionsverfahren geht es um mehr als 40 Objekte des ursprünglich sehr viel umfangreicheren Schatzes, den das Welfenhaus 1929 verkauft hat. Einige Erben der jüdischen Händler, die 1935 den Schatz weiter verkauften, halten den Verkauf für NS-verfolgungsbedingt. Sie taxieren den Wert der Exponate heute auf 220 bis 260 Millionen Euro.

Unibibliothek Frankfurt a.M. will Raubgut aufspüren

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main will ihre Altbestände nach Raubgut aus der NS-Zeit überprüfen. Zu Unrecht erworbenen Werke in ihren Beständen würde dem Ethos von Forschung und Lehre widersprechen, dem sie sich verpflichtet fühlten, sagte die Präsidentin der Goethe-Universität, Birgitta Wolff. Stichproben hätten bereits mehrere Verdachtsfälle ergeben. Für das Projekt stünden zunächst 333.000 Euro zur Verfügung. Davon stammen vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg 265.000 Euro, der Rest sind Eigenmittel der Universitätsbibliothek und Zuschüsse der Stadt Frankfurt.

Digital-Festival über Dekolonialisierung

Das Goethe-Institut lädt zu einem digital veranstalteten Festival über Kolonialismus unter dem Motto „Latitude" ein. Im Zentrum sollen Debatten und künstlerische Beiträge stehen rund um die Frage, wie koloniale Strukturen in der Gegenwart wirken und wie diese überwunden werden können, teilte das Goethe-Institut mit. Das Festival findet vom 4. bis 6. Juni statt. Neben Diskussionen, Performances und Konzerten gibt es auch Chatdebatten, an denen sich Besucher während des Festivals beteiligen können. Themen sind etwa der digitale Wandel und die Verschärfung der sozialen und ökonomischen Ungleichheit in der Welt, der Umgang mit geraubtem Kulturgut und die künftige Rolle von Museen sowie die Frage nach dem Umgang mit der eigenen kolonialen Vergangenheit. Da das Thema „Dekolonisierung" Schwerpunktthema im Deutschlandradio ist, beteiligt es sich an dem Kongress als Medienpartner.

Bachmann-Preis online mit 7 Autoren aus Deutschland

Sieben Autorinnen und Autoren aus Deutschland nehmen dieses Jahr am Wettstreit um den Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Aufgrund der Corona-Pandemie wird er online ausgetragen. Fünf Autoren kommen aus Österreich und zwei aus der Schweiz. Die Lesungen wurden voraufgezeichnet. Die Jury wird aber live über die Texte diskutieren. Wie der Österreichische Rundfunk weiter mitteilte, hält die Siegerin von 2016, Sharon Dodua Otoo, die Rede zur Literatur, mit der die Tage der deutschsprachigen Literatur traditionell eröffnet werden. In diesem Jahr finden sie vom 17. -21. Juni statt.

Drei Hörspiele für den Preis der Kriegsblinden nominiert

Für den diesjährigen "Hörspielpreis der Kriegsblinden - Preis für Radiokunst" sind drei Produktionen nominiert worden. Um die Auszeichnungen konkurrieren "Audio.Space.Machine" (Deutschlandfunk), "Das Ende von Iflingen" (SWR) und "Die Entgiftung des Mannes" (MDR), wie die Medienstiftung NRW mitteilte. Der undotierte Preis wird am 24. Juni erstmals in einer Podcast-Preisverleihung vergeben. Der Hörspielpreis der Kriegsblinden wird seit 1952 jährlich an ein für einen deutschsprachigen Sender konzipiertes Original-Hörspiel verliehen. Die Auszeichnung wird getragen von der Film- und Medienstiftung und vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, der in diesem Jahr die Mitträgerschaft vom Bund der Kriegsblinden übernommen hat.

Frankfurter Buchmesse 2020 als "Sonderedition"

Die 72. Frankfurter Buchmesse gibt es in diesem Jahr als "Sonderedition mit eigenem Format". Direktor Juergen Boos sagte, sie werde auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden und ein "europäisches Gepräge" haben. Alle europäischen Verlagsgruppen, auch die aus Spanien, Italien und Frankreich, bereiteten ihre Messeauftritte vor. Dagegen werde es wegen der Corona-Pandemie keine Teilnehmer aus Lateinamerika, Asien und den USA geben. Mit dem Gastland Kanada würden derzeit intensive Gespräche über seinen Auftritt geführt, so Boos. Er gehe derzeit stark von einem virtuellen Konzept des Landes aus. Falls eine zweite Corona-Welle komme, würden alle Präsenzveranstaltungen abgesagt. Der Aufsichtsrat der Buchmesse hatte am Mittwoch entschieden, dass die Messe vom 14. bis 18.Oktober coronabedingt mit einem besonderen Gesundheits- und Hygienekonzept stattfinden soll.

Schauspielerin Irm Hermann gestorben

Die Schauspielerin Irm Hermann ist tot. Sie ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren gestorben, teilte ihre Agentin Antje Schlag unter Berufung auf die Familie mit. Irm Hermann, die Verlagskauffrau gelernt hatte, stieß 1966 zum Kreis um den Regisseur Rainer Werner Fassbinder, mit dem sie rund 20 Filme verwirklichte. Später arbeitete sie mit Regisseuren wie Werner Herzog, H. W. Geißendörfer, Percy Adlon zusammen und avancierte zu einer der vielseitigsten deutschen Leinwand-Stars. Neben ihrer Arbeit für Film und Fernsehen war Irm Hermann immer wieder im Theater zu sehen. Besonders verbunden war sie der Volksbühne am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz. Außerdem hat die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin in vielen Hörspielen und Hörbüchern mitgewirkt. Auch für Deutschlandfunk Kultur war sie an vielen Produktionen beteiligt.

Lehrerverband sieht Schulöffnung problematisch

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Hans-Peter Meidinger, hält eine vollständige Schulöffnung, wie von einigen Bundesländern geplant, in der Coronakrise für problematisch. Er sagte im Deutschlandfunk, dies erfordere einen Paradigmenwechsel in den Hygienekonzepten. Bei einer vollständigen Schulöffnung müssten die Lerngruppen ganztägig isoliert werden, um mögliche Infektionen zurückverfolgen zu können. Außerdem bräuchte man eine Maskenpflicht in Klassenzimmern und neu überdachte Lüftungskonzepte. Ein weiterer wichtiger Baustein seien regelmäßige Corona-Tests von Schülern. Unterricht im Schichtbetrieb hält Meidinger für problematisch, weil dafür die Kapazitäten der Lehrkräfte nicht ausreichten.

Erster Spatenstich für Berliner Einheitsdenkmal

Im Zentrum Berlins hat der Bau eines Denkmals der deutschen Einheit begonnen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters nahm den symbolischen ersten Spatenstich vor. Vor dem rekonstruierten Stadtschloss, dem künftigen Humboldt-Forum, entsteht das Denkmal in Form einer begehbaren Wippe auf dem Sockel des früheren Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals. Der Entwurf kommt von Sebastian Letz vom Architektenbüro "Milla und Partner". Er bezeichnet das Denkmal als "soziale Skulptur", weil es die Besucher zu Verständigung und gemeinsamer Bewegung aktiviere. Der auf über 17 Millionen Euro veranschlagte Bau hatte sich immer wieder verzögert, zuletzt, weil sich dort Wasserfledermäuse angesiedelt hatten.

Bürgermeister von Florenz sucht Mäzene

Der Bürgermeister von Florenz sucht weltweit Mäzene für seine Stadt. Wegen der Corona-Pandemie man am Abgrund, sagte Dario Nardella der Zeitung „Corriere della Sera". Allein durch den Einbruch des Tourismus verlöre Florenz Abermillionen Euro. Von der italienischen Regierung sei bisher noch kein Geld gekommen. Er plane deshalb eine weltweite Tour, auf der er um Gelder werben wolle. Angefangen in China, über New York, Los Angeles, Japan bis Indien. Die Investmentbank Morgan Stanley und einige russische Unternehmer hätten schon einen Beitrag geleistet. Das Zentrum von Florenz gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. In der Medici-Stadt stehen auch Museen wie die Uffizien, die am 3. Juni wieder eröffnen. Auch andere Touristen-Städte wie Rom und Venedig spüren die Corona-Folgen.

Jazzmusik-Festival Moers wird kostenlos gestreamt

Das Jazzmusik-Festival in Moers wird auch dieses Jahr trotz Corona-Pandemie stattfinden - allerdings ohne Besucher vor Ort. 200 Künstler werden nach Angaben der Veranstalter für ihre Performances nach Moers anreisen und in einer Halle auftreten. Das Programm wird jeden Tag zehneinhalb Stunden lang live gestreamt - kostenlos und für jedermann zugänglich. Die Künstler sollen trotz des kostenlosen Angebots entlohnt werden. Das Moerser Jazzfestival finanziert sich zu einem Teil aus Geldern des Bundes, des Landes, der Kommune und der Kunststiftung NRW. Es findet vom 29.Mai bis zum ersten Juni statt.

Autor und Aids-Aktivist Larry Kramer ist gestorben

Der amerikanische Autor Larry Kramer ist tot. Der vielfach preisgekrönte Kramer, der auch durch seinen Einsatz als Aktivist gegen Aids bekannt wurde, sei im Alter von 84 Jahren in New York an einer Lungenentzündung gestorben. Das berichteten US-Medien unter Berufung auf seinen Ehemann David Webster. Der im US-Bundesstaat Connecticut geborene Kramer besuchte die Elite-Universität Yale und arbeitete danach zunächst in der Filmbranche. Später arbeitete er als Autor und wurde für seine Romane, Drehbücher und Theaterstücke mehrfach ausgezeichnet. Außerdem engagierte sich Kramer, der selbst HIV-positiv war, im Kampf gegen die Aids-Epidemie und für die Gleichberechtigung Homosexueller.

Die Frankfurter Buchmesse soll stattfinden

Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Sie soll vom 14. bis 18. Oktober auf dem Messegelände, an dezentralen Orten in Frankfurt und virtuell veranstaltet werden. Das hat der Aufsichtsrat des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels heute entscheiden. Das gemeinsam mit der Messe Frankfurt erarbeitete Hygienekonzept habe das Gesundheitsamt der Stadt überzeugt, teilten die Veranstalter auf ihrer Homepage mit. Inwiefern dann auch Aussteller aus dem nicht-europäischen Ausland teilnehmen können, wolle man anhand der im Herbst geltenden Reisebstimmungen klären, hieß es.

Deutscher Tanzpreis für den Choreographen Raimund Hoghe

Der Choreograph Raimund Hoghe erhält den Deutschen Tanzpreis 2020. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 17. Oktober im Aalto-Theater Essen überreicht. Der in Wuppertal geborene Hoghe gehöre seit Jahren international zu den wichtigsten Choreographen des Tanztheaters. Seine Stücke reagierten auf die politischen Zeitläufe, ohne dabei jemals die eigene künstlerische Handschrift aus den Augen zu verlieren, heißt es in der Begründung der Jury. Weitere Ehrungen gegen an die Hamburger Choreographin Antje Pfundtner, den Berliner Choreographen Raphael Hillebrand und den Stuttgarter Balletttänzer Friedemann Vogel.

Einstein-Brief zeigt Beziehung zu Ulmer Verwandten

Die Verbundenheit Albert Einsteins zu seiner Ulmer Verwandtschaft ist größer gewesen als bislang vermutet. Das sollen auch zwei Briefe belegen, die die Stadt Ulm erworben hat. In einem Schreiben des Physikers an seinen Cousin Leopold Hirsch gehe es um die Auswanderung in die USA. Es belege, mit welchem Einsatz sich Einstein für die Unterstützung und Rettung von Freunden, Kollegen und Verwandten während des Zweiten Weltkriegs eingesetzt habe, so die Mitteilung der Stadt. Erworben habe man auch einen Brief von Einsteins zweiter Ehefrau Elsa. Für das Schreiben aus dem Jahr 1940 habe die Stadt einen mittleren vierstelligen Betrag ausgegeben, erklärte der Historiker Ingo Bergmann, der für eine geplante Ausstellung zu Einstein zuständig ist. Die Briefe zeigten, dass der Physiker in Ulm verwurzelter gewesen sei als angenommen. Einstein wurde in Ulm geboren, lebte später bis 1932 in Berlin und emigirierte in die USA wo er 1955 in Princeton starb.

Musiker der Staatskapelle Dresden treten wieder auf

Die Sächsische Staatskapelle Dresden gibt an bedeutenden Kunstorten ihrer Stadt wieder Kammerkonzerte. Mitglieder des Spitzenorchesters treten unter anderen in der Gemäldegalerie Alte Meister vor Raffaels weltbekannter "Sixtinischer Madonna" auf, wie Staatskapelle und Staatliche Kunstsammlungen Dresden mitteilten. Die Konzerte würden von Freitag an wöchentlich bei ZDFkultur und Arte online gestellt. Gespielt würden Stücke in unterschiedlich kleinen Besetzungen, die einen direkten Bezug zur Staatskapelle und zu Dresden haben, hieß es. Auch wenn sich im kulturellen Bereich inzwischen erste Lockerungen nach dem Corona-Lockdown abzeichneten, sei an einen regulären Konzert- oder Opernbetrieb noch lange nicht zu denken, erklärten die Veranstalter. Die großen Orchester stünden vor der Frage, wie und wo sie ihre Musik aufführen könnten.

Musikrat appelliert an Regierung für mehr Hilfe

In einem offenen Brief an die Bundesregierung beklagen der Deutsche Musikrat und Verbände der Musikwirtschaft ihre missliche Lage infolge der Corona-Pandemie. Über die Sofortmaßnahmen hinaus müsse ein längerfristiges Konjunkturprogramm zum Erhalt von Kulturstätten aufgelegt werden. Die Branche sei schlicht davon abhängig, dass Musik komponiert, verlegt, produziert, aufgeführt, gehört und nicht zuletzt auch gekauft werden könne. Vor allem Live-Erlebnisse wie Konzerte seien Ausgangspunkt für viele Wertschöpfungsketten der Musikwirtschaft. Diese könnten aber auf absehbare Zeit kaum stattfinden. Musikschaffende und ihre Partner wie Musikveranstalter, Agenturen, Labels, Musikverlage, Musikinstrumentenhersteller und Handel könnten nur überleben, wenn die Bundesregierung handele.

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