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Kulturnachrichten

Freitag, 5. Mai 2017

Kulturstaatsministerin eröffnet Berliner Theatertreffen

Grütters würdigt Bedeutung des Deutschen Theaters

Kulturstaatsministerin Grütters hat die große gesellschaftliche Bedeutung des deutschen Theaters bekräftigt. Anlass ist die Eröffnung des 54. Berliner Theatertreffens morgen. Die künstlerische Vielfalt, die virtuose und innovative Schauspiel- und Inszenierungskunst seien stärker als populistische Einfalt, erklärte Grütters heute in Berlin. Wo Populisten aus der Abwertung Andersdenkender politischen Profit für ihre nationalistische Ideologie schlagen würden, werde auf der Bühne sichtbar, was Menschen bei aller Verschiedenheit verbinde. Das Berliner Theatertreffen zeigt seit 1964 jedes Jahr im Mai die zehn herausragendsten Theaterinszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum. Eine Jury wählt sie aus 400 Aufführungen aus. In diesem Jahr findet das Treffen vom 6. bis zum 23. Mai statt.

Russische ESC-Kandidatin enttäuscht über Einreiseverbot

"Als ob man mir die Flügel abreißen wollte"

Die russische Sängerin Julia Samoilowa (28) ist über ihren verwehrten Auftritt beim Eurovision Song Contest (ESC) in Kiew sehr enttäuscht. Im ARD-"Morgenmagazin" sagte sie: "Das war, als ob man mir die Flügel abreißen wollte. Das hat weh getan." Die Ukraine hatte der Sängerin wegen eines Auftritts auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim die Einreise verboten. Das russische Staatsfernsehen hatte zudem das Angebot der Organisatoren abgelehnt, die Sängerin ausnahmsweise aus Moskau zuzuschalten."Etwas, das ich so lange im Visier hatte, war plötzlich weg", sagte die Sängerin. Sie freue sich nun darauf, am ESC im nächsten Jahr teilzunehmen. Denn Moskau hat Samoilowa bereits die Nominierung zugesichert.

250.000 Besucher im Museum Barberini

Es gelten ab sofort längere Öffnungszeiten

Das Potsdamer Museum Barberini hat am Freitag seit Eröffnung am 20. Januar seinen 250.000 Besucher begrüßt. Wegen des Andrangs auf die beiden Ausstellungen "Impressionismus. Die Kunst der Landschaft" sowie "Klassiker der Moderne. Liebermann. Munch. Nolde. Kandinsky." öffnet das Museum nun dauerhaft bereits ab 10.00 Uhr, wie das Ausstellungshaus in Potsdam mitteilte. Noch bis zum 28. Mai dieses Jahres sind die Ausstellungen zusätzlich auch Dienstags geöffnet.

Hauptstadtfinanzierungsvertrag ist fertig

Mehr Geld für Sicherheit, Kultur und Infrastruktur

Nach fast zweijährigen Verhandlungen wollen der Bund und das Land Berlin am Montag den neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterschreiben. Danach soll Berlin in den kommenden zehn Jahren mehr Geld für Sicherheit, Kultur und Infrastruktur bekommen. Das Land rechnet unter dem Strich mit einer Entlastung von 50 Millionen Euro im Jahr.Die größten Veränderungen dürfte es im Kulturbereich geben. Der Bund will sich künftig auch an den Berliner Philharmonikern und der Opernstiftung beteiligen. Zudem ist ein umfangreicher Grundstückstausch geplant. Einzelheiten wollen die Beteiligten am Montag erläutern. Für den Bund unterzeichnen Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (beide CDU), für das Land sind es der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke). Der bisherige Vertrag läuft zum Jahresende aus.

Zeitungen aus Spanischem Bürgerkrieg veröffentlicht

Neuauflage von "Pasaremos"

Zeitungen der Internationalen Brigaden aus dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) werden neu aufgelegt. Die Nachdrucke der Zeitung "Pasaremos" ("Wir werden durchkommen") aus dem Jahr 1937 erscheinen beim Berliner Dietz-Verlag und werden morgen vorgestellt. "Pasaremos" war eine Zeitung der Ernst-Thälmann-Brigade, in der vor allem Deutsche kämpften. Die Artikel erschienen auf Deutsch, Französisch und Spanisch. Neben Alltagstipps für die Soldaten und Durchhalteparolen finden sich dort auch Angriffe auf ideologische Abweichler aus den eigenen Reihen, wie der Verlag weiter mitteilte. In den Internationalen Brigaden hatten sich Kämpfer aus der ganzen Welt zusammengefunden, um die Spanische Republik gegen den Putsch von rechten Militärs unter General Franco zu verteidigen. Auch berühmte Schriftsteller wie George Orwell oder Ernest Hemingway kämpften in diesen Einheiten. Von den etwa 35 000 internationalen Freiwilligen kamen etwa 3000 aus Deutschland.

Dea Loher erhält Joseph-Breitbach-Preis

Ehrung für Gesamtwerk

Die Theater- und Prosaautorin Dea Loher erhält für ihr Gesamtwerk den Joseph-Breitbach-Preis 2017. Die Dramatikerin schreibe "Welttheater", begründete die Jury ihre Entscheidung. Vor allem ihr "differenzierter Zugang zur Gewalt" sei einzigartig in der Literatur der Gegenwart. Außerdem gelinge es der 53-Jährigen, Theater und Literatur wieder zu versöhnen. Die Auszeichnung wird gemeinsam von der Stiftung Joseph Breitbach und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz vergeben. Sie ist mit 50.000 Euro dotiert. Dea Loher wurde 1964 im bayerischen Traunstein geboren und lebt mittlerweile in Berlin. Ihr erstes Theaterstück "Olgas Raum" wurde 1992 in Hamburg uraufgeführt, ihr jüngster Text "Gaunerstück" 2015 in Berlin. Lohers erster Band mit Erzählungen erschien unter dem Titel "Hundskopf" im Jahr 2005, ihr zweites Prosawerk "Bugatti taucht auf" 2012. Für ihre Arbeit wurde die Autorin mit zahlreichen Preisen geehrt. Der Joseph-Breitbach-Preis wird seit 1998 jährlich verliehen.

"Schule von morgen" - bundesweiter Ideenwettbewerb

Bundespräsident Steinmeier gibt Startsignal

Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland können bis Ende Januar 2018 ihre Wünsche, Ideen, Vorschläge und Forderungen einbringen, wie eine Schule von morgen aussehen kann. Bundespräsident Steinmeier gab das Startsignal für den Ideenwettbewerb. Veranstalter sind das Berliner Haus der Kulturen der Welt und die "Zeit"-Verlagsgruppe. Zum Auftakt empfing Schirmherr Steinmeier Schüler aus mehreren zweisprachigen Berliner Schulen und Vertreter der Initiative "Jugend hackt". Für die Auftaktkonferenz "Schools of Tomorrow" gab es bereits Vorschläge - etwa mehr digitale Medien, weniger Diskriminierung, lebensnahen Unterricht und einen späteren Schulbeginn am Morgen. Außerdem erarbeiten internationale Bildungsexperten, Lehrer, Künstler, Eltern und Schüler noch bis morgen Grundlagen für das Projekt. Die Gewinner des Ideenwettbewerbs sollen werden von Steinmeier im Schloss Bellevue ausgezeichnet. Teilnahmebedingungen gibt es auf der Homepage des Hauses der Kulturen der Welt (www.hkw.de).

Francis Bacon-Sammlung in Siegen erweitert

Wichtiges Bacon-Gemälde erstanden

Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen hat ein weiteres wichtiges Gemälde von Francis Bacon erstanden. Der Sammlung Lambrecht-Schadeberg erwarb das großformatige Aktbild "Portrait" (1962) aus einer Privatsammlung, bestätigte eine Museumssprecherin. Das Siegener Museum besitzt jetzt sechs Gemälde von Francis Bacon und damit eine der wichtigsten Bacon-Sammlungen auf dem europäischen Festland. Bacon gilt als einer der bedeutendsten gegenständlichen Maler des 20. Jahrhunderts. Das Bild "Porträt" zeigt Bacons ehemaligen Lebensgefährten als surreal verzerrten Akt. Das Siegener Museum hat Bilder aus allen Schaffensphasen Bacons. Die sechs Werke sowie 20 Bilder des britischen Porträtmalers Lucian Freud sind ab Sonntag in einer Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Sammlung in Siegen zu sehen.

Spendenziel für "Mauer-Konzert" erreicht

Dresdner Sinfoniker spielen in den USA und Mexiko

Die Dresdner Sinfoniker haben das Spendenziel für ein "Mauer-Konzert" in Amerika erreicht. Weltweit spendeten mehr als 360 Unterstützer über das Crowdfunding-Portal Kickstarter. Die Sinfoniker planen für den 3. Juni ein Konzert auf beiden Seiten der fast 3.200 Kilometer langen Grenze zwischen den USA und Mexiko im Friendship Park in Tijuana (Mexiko) und San Diego (USA). Die Dresdner Musiker, ihre mexikanischen und amerikanischen Kollegen spielen bei dem Konzert auf beiden Seiten der Mauer. Die Aktion steht unter dem Motto "tear down this wall", angelehnt an die berühmte Aufforderung des früheren US-Präsidenten Reagan 1987 in Westberlin: "Mister Gorbatschow, tear down this wall!" Die Sinfoniker wollen damit ein Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit setzen - nicht nur gegen die von US-Präsident Donald Trump geplante Mauer, sondern auch gegen die weltweite Tendenz zur Isolation und die Mauer in den Köpfen. Seit Jahren verknüpfen die Dresdner Sinfoniker ihre musikalischen Programme mit gesellschaftspolitischen Anliegen.

Dudamel appelliert an Präsidenten von Venezuela

Maduro muss auf das Volk hören

Der venezolanische Stardirigent Gustavo Dudamel hat sich nach dem Tod eines 18-jährigen Musikers bei Straßenprotesten erstmals in die politische Krise seines Landes eingeschaltet. Dudamel forderte Staatspräsident Nicolás Maduro auf, auf das Volk zu hören und die Unterdrückung zu stoppen, wie er in einer auf Facebook veröffentlichten Erklärung auf Spanisch und Englisch schrieb. Nichts könne rechtfertigen, dass Blut eines Volkes vergossen werde, das an einer "unerträglichen Krise" ersticke, sagte der Musiker, der aktuell das Philharmonieorchester von Los Angeles dirigiert. Der 18-jährige Armando Cañizales, der in einem Orchester der staatlichen Stiftung Sistema Nacional de Orquestas Infantiles y Juveniles Simón Bolívar Bratsche spielte, war am Mittwoch bei Protesten mutmaßlich von einer Kugel tödlich getroffen worden. Die Opposition macht dafür das Vorgehen der Militärpolizei verantwortlich, die Regierung hat diese Darstellung in Zweifel gezogen.

Haus der europäischen Geschichte in Brüssel eröffnet

Gezeigt werden rund 1500 Objekte ab dem 19. Jahrhundert

Nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit öffnet das Haus der europäischen Geschichte am Samstag für Besucher. Das neue Museum zeigt mit rund 1500 Objekten die Geschichte des europäischen Kontinents ab dem 19. Jahrhundert. Mehr als 300 Museen in Europa und Israel steuerten Dauerleihgaben bei. Tablets führen in 24 verschiedenen Sprachen durch die Ausstellung.Das Haus ist ein Projekt des Europäischen Parlaments und wurde 2007 vom damaligen Präsidenten Hans-Gert Pöttering auf den Weg gebracht. Eine unabhängige wissenschaftliche Kommission konzipierte die Ausstellung. 55,4 Millionen Euro kosteten die Umbauten am sogenannten Eastman-Gebäude - einer ehemaligen Zahnklinik - sowie Konzeption und Ausstattung. Der Betrieb kostet nach Angaben des Parlaments jährlich sieben Millionen Euro.

Synchronsprecher Andreas von der Meden gestorben

Er lieh unter anderem Kermit und Onkel Quentin aus "Fünf Freunde" seine Stimme

Der Synchronsprecher und Schauspieler Andreas von der Meden ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 74 Jahren, wie seine Produktionsfirma Europa Hörspiele bestätigte. Der Hamburger stand bereits als Kind am Thalia Theater auf der Bühne. Nach seiner Schauspielausbildung in Hamburg folgten Engagements in Luzern und Zürich und erste Fernsehauftritte. Vor allem war er als deutsche Stimme von Kermit der Frosch bekannt, den er zunächst in der "Sesamstraße" und später auch in der "Muppet Show" synchronisierte. Außerdem lieh er Skinny Norris ("Drei Fragezeichen"), Onkel Quentin aus den "Fünf Freunden" und US-Schauspieler David Hasselhoff seine Stimme.

Museen fordern mehr Geld für digitale Zukunft

Man brauche dauerhafte Unterstützung

Zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Museumsbundes sagte dessen Präsident Köhne der Deutschen Presse-Agentur, Internet und soziale Medien seien die große Zukunfts-Chance. Damit erreiche man auch Menschen, die sonst nicht in Museen kommen würden. Allerdings gebe es für die neuen Aufgaben kein Geld. Hier müsse es zusätzliche Hilfe geben, die sich nicht in schönen Einzelprojekten erschöpfe. Man brauche dauerhafte Unterstützung, sagte er. Der Verband kommt vom 7. bis 10. Mai zu seiner Jahrestagung in Berlin zusammen.

Stars bald mit eigenen YouTube-Sendungen

Exkusive Einblicke in das Leben von Kate Perry, Ellen DeGeneres & Co.

Die Videoplattform YouTube kündigte die Produktion sieben neuer Webserien an, die den Fans exklusive Einblicke in das Leben der Promis bieten sollen. YouTube verkünde "begeistert" auf seinem offiziellen Blog, dass die Premieren der Shows mit u.a. Sängerin Katy Perry und Moderatorin Ellen DeGeneres noch in diesem Jahr stattfinden sollen. Da die Serien durch Werbung finanziert würden, seien sie für alle Nutzer - anders als Produktionen beim kostenpflichtigen Abodienst YouTube Red - kostenfrei abrufbar. Die "Ellen's Show Me More Show" soll laut YouTube-Angaben die Gäste der berühmten Talkmasterin backstage zeigen, in "Katy Perry Live Special" soll die Musikerin von der Arbeit an ihrem neuen Album berichten und die Zuschauer "mit in ihre Welt nehmen".

Europa bekommt in Brüssel ein eigenes Museum

"Haus der Europäischen Geschichte" öffnet am Samstag

Nach einem Jahrzehnt Vorbereitung hat Europa in der EU-Hauptstadt Brüssel nun ein Museum seiner Geschichte. Das "Haus der Europäischen Geschichte" steht nur einen Steinwurf vom Europaparlament entfernt. Es öffnet am Samstag seine Pforten für Besucher. Sie erhalten am Eingang ein Tablet und können auf sieben Stockwerken durch Räume von der Französischen Revolution 1789 bis zum Heute schlendern. Bei den Erläuterungen auf dem Bildschirm oder über Kopfhörer können sie unter allen 24 Amtssprachen der EU wählen. 2007 hatte der damalige deutsche EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering das Projekt angestoßen. Der Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert: von Europas "Eintritt in die Moderne" über den "Abstieg in Krieg und Zerstörung" und den Holocaust bis zur "Suche nach einem besseren Leben in einem vereinten Europa". Im letzten Stockwerk ist die Medaille des Friedensnobelpreises ausgestellt, den die Europäische Union 2012 erhalten hat. In derselben Vitrine finden sich um die Ecke aber auch eine Handvoll Objekte zum Brexit-Referendum in Großbritannien, darunter der Abstimmungszettel und Werbematerial der "Leave"- und "Remain"-Kampagnen.

Gastprofessur von Dieter Falk wird nicht verlängert

Musical-Komponist lehrte seit 2013 an der Hochschule in Düsseldorf

Der Kulturausschuss der Stadt Düsseldorf hat eine Verlängerung der Gastprofessur des bekannten Musical-Komponisten und Produzenten Dieter Falk an der Robert-Schumann-Musikhochschule abgelehnt. Mit den Stimmen der Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen sei eine Vorlage zur Fortsetzung bis September 2018 abgelehnt worden, sagte ein Hochschulsprecher auf Anfrage. Der Vorschlag sah auch den Kompromiss vor, dass die Hochschule künftig die Hälfte der Kosten der Professur in Höhe von 50 000 Euro übernimmt. Um die seit 2013 bestehende Professur war zuvor ein politischer Streit entbrannt. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte sich für die Verlängerung eingesetzt. Falks Professur in Düsseldorf läuft mit dem Sommersemester aus. Das Hochschulrektorat und die Studierenden hatten sich für Falk stark gemacht.

Aktionskünstler Pawlenski erhält Asyl in Frankreich

Kreml-Kritiker kehrte im Dezember Russland den Rücken

Der Kreml-kritische russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski hat politisches Asyl in Frankreich erhalten. Die zuständige Behörde habe den Künstler und seine Lebensgefährtin als politische Flüchtlinge anerkannt, sagte Pawlenskis Anwältin Dominique Beyreuther Minkov. Der über die Grenzen Russlands hinaus bekannte Künstler hatte immer wieder mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam gemacht, für die er auch schon in Haft saß. Im Dezember geriet der Künstler erneut ins Visier der Justiz, nachdem eine Schauspielerin ihn der sexuellen Belästigung bezichtigt hatte. Er floh mit seiner Familie im Auto nach Frankreich.

Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi gestorben

Mit "Oh, wann kommst du" wurde sie berühmt

Die israelische Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi ist tot. Lavi sei bereits am Mittwoch in ihrer Wahlheimat Asheville im US-Bundesstaat North Carolina gestorben, sagte eine Mitarbeiterin des zuständigen Bestattungsinstituts der Deutschen Presse-Agentur. Lavi war vor allem in den 70er und 80er Jahren als Sängerin und Schauspielerin erfolgreich gewesen. Geboren wurde sie am 12. Oktober 1942 oder 1940 in Haifa in Israel. Sie wuchs dort in einer deutschen Gemeinde auf. Zwischen 1960 und 1971 war sie in rund 40 Filmen zu sehen. Den meisten Zuschauern dürfte sie noch als Indianerin Paloma neben Lex Barker in "Old Shatterhand" in Erinnerung sein. Sie arbeitete auch mit Yul Brynner, Dean Martin oder Curd Jürgens.1969 begann ihr steiler Aufstieg als Sängerin. Zunächst mit israelischen Lieder in einer britischen Fernsehsendung, kurz darauf hatte sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche und mit "Oh, wann kommst du" einen Charterfolg.1995 zog sich Daliah Lavi aus der deutschen Öffentlichkeit zurück.

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