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Kulturnachrichten

Dienstag, 31. Mai 2016

Kinderbuch-Aquarell für 133.000 Euro versteigert

Bild aus dem Klassiker "Der kleine Prinz" ist von 1942

Ein Originalaquarell des französischen Kinderbuchklassikers "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry ist in Paris für rund 133.000 Euro versteigert worden. Ein europäischer Sammler sicherte sich die ockerfarbene Tuschezeichnung, die den kleinen Prinzen mit wehendem Schal auf einer Düne in der Wüste zeigt, wie das Auktionshaus Artcurial mitteilte. Der Wert der 28 mal 21 Zentimeter großen Zeichnung war auf zwischen 50.000 und 60.000 Euro geschätzt worden. Verwendet wurde das Aquarell für die erste US-Ausgabe des Klassikers, der mit Weisheiten wie "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" Millionen junge und erwachsene Leser begeisterte. Antoine Saint-Exupéry hatte "Der kleine Prinz" 1942 im Exil in den USA geschrieben und gezeichnet. Das Buch erschien im folgenden Jahr erstmals in New York. Die Geschichte wurde inzwischen in 270 Sprachen übersetzt und mehr als 145 Millionen Mal verkauft.

Freier Eintritt: Besucher-Rekord in Hamburger Kunsthalle

Mehr als 205.000 Gäste hatte kein deutsches Museum in einem Monat

Die Hamburger Kunsthalle vermeldet einen Besucher-Rekord: Mit 205.000 Gästen seit dem 30. April seien die "höchsten je während eines Monats an einem deutschen Kunstmuseum gemessenen Besuchszahlen" erzielt worden. Das sein ein "außergewöhnliches und historisches Rekord-Ergebnis". Im Mai 2016 war der Eintritt in das Museum frei. Ein Sponsoring hatte dies den Bürgern nach einer siebzehnmonatigen Modernisierung des Museums ermöglicht. Besonders auffallend sei die bunte Mischung des Publikums durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten gewesen, hieß es.

Neue Direktorin am Frankfurter Kleist-Museums

Hannah Lotte Lund folgt Wolfgang de Bruyn nach

Hannah Lotte Lund wird neue Direktorin des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder). Das teilte das Museum mit. Die 1971 geborene Historikerin tritt Mitte August die Nachfolge von Wolfgang de Bruyn an, der in den Ruhestand geht. Wie eine Museumssprecherin berichtete, kennt Lund die Arbeit des Hauses seit mehr als sechs Jahren und ist ihm durch mehrere Projekte verbunden. Die Spezialistin für Literarische Netzwerke und Kulturgeschichte der Kleist-Zeit hat über den Berliner "Jüdischen Salon" um 1800 promoviert. Zuletzt war sie einer der Organisatoren eines Workshops zur Wahrnehmung von Kleist in beiden deutschen Staaten. Das Kleist-Museum verfügt mit mehr als 34 000 Stücken in der Bibliothek und den Sammlungen nach eigenen Angaben über die umfangreichste Dokumentation zu Heinrich von Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld.

EuGH: Gema-Gebühren auch für Rehazentren

Ausstrahlung in Warteräumen stelle eine "öffentliche Wiedergabe" dar

Für die Ausstrahlung von Fernsehsendungen in Rehazentren können nach Einschätzung des Europäischen Gerichtshofs Gema-Gebühren fällig werden. Die Ausstrahlung in Warte- und Trainingsräumen für Patienten stelle eine "öffentliche Wiedergabe" dar, urteilte der EuGH in Luxemburg. Die rechtliche Situation sei ähnlich wie in einer Gastwirtschaft, einem Hotel oder einer Kureinrichtung, in denen der Betreiber Radio- oder Fernsehgeräte aufstellt. Zuvor hatte der EuGH das Abspielen von Musik in einer Turiner Zahnarztpraxis für nicht abgabepflichtig erklärt, weil der Zuhörerkreis sehr klein und nur bedingt aufnahmefähig sei. Das Kölner Landgericht, das bei dem Rechtsstreit zwischen dem Betreiber des Rehazentrums und der Verwertungsgesellschaft urteilen muss, hatte vom EuGH Hilfe bei der Auslegung europäischen Rechts gefordert.

Zagajewski kritisiert "autoritäre" polnische Regierung

Schriftsteller hat den Leopold-Lucas-Preis erhalten

Der polnische Schriftsteller Adam Zagajewski hat den Umgang der katholischen Kirche mit der Regierung in seinem Land verurteilt. Viele Bischöfe würden sich öffentlich zur alleinregierenden nationalkonservativen Partei PiS von Jaroslaw Kaczynski bekennen, sagte Zagajewski in Tübingen. Die katholische Kirche bilde mit der PiS eine "ungesunde Union". Für sein politisches Engagement als Kritiker von Diktatur und Totalitarismus hat Zagajewski am Dienstagabend den mit 50.000 Euro dotierten Leopold-Lucas-Preis der evangelischen Fakultät der Universität Tübingen erhalten. Wegen seiner kritischen Haltung zum kommunistischen Regime waren seine Bücher in Polen von 1976 bis 1989 verboten. Nachdem 1981/1982 das Kriegsrecht in Polen verhängt worden war, ging Zagajewski ins Exil in die USA und kehrte erst 2002 nach Polen zurück. Er lebt heute in Krakau.

Europäisches Jugendorchester wird Chefsache

Drei Kommissare sind mit der Rettung des Orchesters beauftragt

Nach großem öffentlichen Druck hat die EU-Kommission eine Rettung des Europäischen Jugendorchesters zur Chefsache gemacht. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe drei EU-Kommissare mit Vorschlägen für "unverzügliche Lösungen" beauftragt, erklärte eine Kommissionssprecherin in Brüssel. Diese sollten schon am Mittwoch beim turnusmäßigen Treffen aller EU-Kommissare präsentiert werden. "Wir wünschen, dass das Orchester seine Aktivitäten in Europa fortsetzt", sagte die Sprecherin. Wie die Rettung des Orchesters genau aussehen könnte, sagte sie nicht. Mit den Plänen betraut wurden Kulturkommissar Tibor Navracsics, der deutsche Kommissar Günther Oettinger, der für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständig ist, und Kristalina Georgieva. Die Vizekommissionspräsidentin ist für den Haushalt zuständig. Dem 1976 gegründeten Ausbildungsorchester, in dem bis zu 140 begabte Nachwuchs-Musiker aus allen EU-Ländern gemeinsam mit weltberühmten Dirigenten musizieren, droht nach eigenen Angaben zu Anfang September wegen fehlender EU-Förderung das Aus.

Rupert Neudeck gestorben

Neudeck gründete die Hilfsorganisationen "Cap Anamur" und "Grünhelme"

Rupert Neudeck (77), Journalist und Mitbegründer der Hilfsorganisationen Cap Anamur und Grünhelme, ist tot. Er starb nach Angaben aus dem Freundeskreis heute Morgen nach einer Herzoperation. Der gebürtige Danziger Neudeck hatte 1979 mit Unterstützung des Schriftstellers Heinrich Böll das Komitee "Ein Schiff für Vietnam" gegründet, das bis 1982 mehr als 11.000 "boat people" im Chinesischen Meer rettete. Daraus ging 1982 das Komitee Cap Anamur/Deutsche Notärzte hervor. Im Jahr 2002 gründete der Vater von drei Kindern die Organisation "Grünhelme", in der sich junge Handwerker verpflichten, für drei oder mehr Monate beim Aufbau von Häusern, Dörfern oder zerstörten Wasserleitungen in Krisengebieten zu helfen. Neudeck arbeitete auch als Journalist, zunächst bei der katholischen "Funk-Korrespondenz" in Köln, anschließend als freier Journalist und Redakteur beim Deutschlandfunk.

Unterlassungsaufforderung für Pina Bausch-Film

Streit zwischen Pina Bausch-Foundation und dem Verlag "L'Arche Editeur" spitzt sich zu

Mit einer anwaltlichen Unterlassungsaufforderung hat die Pina Bausch Foundation
dem französischen Verlag "L’Arche Editeur" die kommerzielle Verwertung und den Vertrieb des Films "Renate wandert aus" und künftiger Filme untersagt. Das gab die Foundation in einer Presseerklärung bekannt. Das Verbot gilt auch für die für kommenden Donnerstag angekündigte Premiere des Films im Pariser Centre Pompidou. "Dieser juristische Schritt ist die bedauerliche Zuspitzung einer seit geraumer Zeit währenden Auseinandersetzung mit dem Verlag L’Arche Editeur in Paris" erklärte Salomon Bausch, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Pina Bausch Foundation. Der Verlag hat als Agentur viele Jahre lang die Rechte am Werk von Pina Bausch vertreten. Auch die über 30 Jahre alten Videobänder von Aufführungen und Proben, aus denen sich "Renate wandert aus" speist, liegen in Paris. Seit Jahren gibt es Verhandlungen über eine Übergabe an die Foundation Pina Bausch.

Deutscher Kamerapreis für Pio Corradi

Der Schweizer Kameramann drehte über 100 Filme

Der Schweizer Kameramann Pio Corradi erhält den diesjährigen Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises. Der 76-jährige Corradi werde für sein Lebenswerk und seine "feinfühlige Sicht in die Seele der Dinge" ausgezeichnet, gab der WDR in Köln das Urteil der Jury wieder. Corradi schaffe es mit seiner ruhigen, bedachten und warmherzigen Art, Verbindungen zu seinen Protagonisten aufzubauen. Mit dieser Empathie drehe er in jedem Kulturkreis außergewöhnlich nahe, bildgewaltige und ausdrucksstarke Filme. Den Großteil seiner über 100 Filme Filme hatte Pio Corradi in den 80er und 90er Jahren gedreht, sein bedeutendster Film war "Höhenfeuer" von 1985. Die Preisverleihung findet am 18. Juni in Köln statt. In sechs Kategorien sind 24 weitere Kameraleute und Editoren nominiert.

Kleist-Preis für Yoko Tawada

Schriftstellerin wird für "originäre Schreibweise" ausgezeichnet

Die in Berlin lebende japanische Schriftstellerin Yoko Tawada wird mit dem Kleist-Preis 2016 ausgezeichnet. Die 56-jährige Autorin, die seit den 80er Jahren auch auf Deutsch schreibe, habe in ihren Gedichten, Romanen, Theaterstücken und Essays "eine ganz originäre Schreibweise entwickelt", teilte die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft in Köln mit. Ihre subtile Sprache sei von großer Schönheit und erotischer Spannung. Die Preisträgerin wurde von der Malerin und Autorin Ulrike Ottinger in alleiniger Verantwortung bestimmt. Ottinger war von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft in diesem Jahr zur "Vertrauensperson" gewählt worden. Der Kleist-Preis ist mit 20 000 Euro dotiert. Frühere Preisträger waren unter anderem Heiner Müller, Herta Müller, Daniel Kehlmann und Sibylle Lewitscharoff. Die Auszeichnung wird am 20. November in Berlin bei einer von Claus Peymann gestalteten Matinee verliehen.

Verfassungsgericht kippt BGH-Urteil zum "Sampling"

Etappensieg für Moses Pelham

Im Streit um die Verarbeitung einer fremden Rhythmussequenz hat der Komponist und Produzent Moses Pelham vor dem Bundesverfassungsgericht einen Etappensieg errungen. Seine Verfassungsbeschwerde hatte Erfolg, der Fall muss neu entschieden werden, wie heute in Karlsruhe verkündet wurde. Um den zweisekündigen Beat streitet Pelham seit mehr als einem Jahrzehnt mit den Elektropop-Pionieren Kraftwerk. Er hatte ihn 1997 ohne zu fragen aus dem Kraftwerk-Titel "Metall auf Metall" von 1977 kopiert und in Endlosschleife unter den mit der Rapperin Sabrina Setlur aufgenommenen Song "Nur mir" gelegt. Derzeit darf das Stück nicht verbreitet werden. Dagegen hatte Pelham geklagt.

Polnischer Minister gegen Polanski-Freispruch

Justizminister Ziobro will Einspruch beim Obersten Gericht einlegen

Der polnische Justizminister Zbigniew Ziobro plant Einspruch gegen die Entscheidung eines Krakauer Gerichts, Star-Regisseur Roman Polanski (82) nicht an die USA auszuliefern. "Ich habe mich entschlossen, Einspruch beim Obersten Gericht einzulegen", sagte Ziobro im polnischen Rundfunk. Der Minister ist zugleich Generalstaatsanwalt in Polen. Die US-Justizbehörden ermitteln gegen Polanski ("Der Pianist", "Tanz der Vampire") wegen eines Sexualverbrechens vor mehr als 30 Jahren. Polanski hatte zugegeben, Sex mit einer Minderjährigen gehabt zu haben, den Vorwurf einer Vergewaltigung aber zurückgewiesen.

Gestohlenes Gemälde in der Ukraine aufgetaucht

Ouwater-Werk von 1784 an niederländische Botschaft in Kiew übergeben

Mehr als zehn Jahre nach einem großen Kunstraub in einem niederländischen Museum hat ein ukrainischer Käufer eines der gestohlenen Gemälde den Niederlanden zurückgegeben. "Ein ukrainischer Bürger" habe das Kunstwerk der niederländischen Botschaft in Kiew übergeben, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung der niederländischen Kleinstadt Hoorn, aus deren Westfries-Museum vor gut elf Jahren 24 Gemälde gestohlen worden waren. Wie die Sprecherin Marieke van Leeuwen sagte, legte der Mann auch ein Echtheitszertifikat für das Gemälde "Nieuwstraat in Hoorn" des Malers Izaak Ouwater vor, das aus dem Jahr 1784 stammt. Der Wert des Bildes wurde mit rund 30.000 Euro angegeben.

175 Jahre Hamburger St. Pauli Theater

Gala zum Geburtstag des Schauspielhauses.

Freunde des Hauses wie Ulrich Tukur und Die Rhythmus Boys, Esther Ofarim und viele andere gratulierten dem ältesten Theater der Stadt mit einem musikalischen Programm in der Laeiszhalle. Anschließend ging die Party im St. Pauli Theater weiter, das wegen umfangreicher Sanierung für drei Monate geschlossen bleibt. Die 1841 eröffnete Bühne am Spielbudenplatz ist eines der ältesten Privattheater der Republik. In den 1970er Jahren trat dort Freddy Quinn als "Der Junge von St. Pauli" auf. Seine Blütezeit erlebte das Boulevardtheater in den 80er Jahren. Unter der Leitung von Thomas Collien und Ulrich Waller hat sich das Haus in den vergangenen Jahren als modernes Volkstheater etabliert.

Taco Dibbits neuer Direktor des Rijksmuseums

Derzeit ist er Direktor der Sammlungen

Wim Pijbes verlässt auf eigenen Wunsch seinen Posten als Direktor des Rijksmuseums in Amsterdam. Er wird im Juli die Leitung des neuen privaten Kunstmuseums Voorlinden in Wassenaar bei Den Haag übernehmen, teilte das Rijksmuseum mit. Nachfolger wird Taco Dibbits. Der Kunsthistoriker arbeitet seit 2002 im Haus. Derzeit leitet der 47jährige die Sammlungen, deren berühmtester Teil die alten holländischen sind. Für die Begleitung der jahrelangen Sanierung des Hauses, die Neu-Präsentation der Sammlung und die von ihm verantwortete Ausstellung "Der späte Rembrandt" war Dibbits vom Aufsichtsrat gelobt worden.

Flüchtlingsboot bleibt im Kölner Dom

Beim Fronleichnamsgottesdienst war es als Altar aufgestellt

Ein von Geflüchteten genutztes Boot bleibt im Kölner Dom. Wie das Domkapitel mitteilte, wurde eine spezielle Konstruktion gebaut, mit der das sieben Meter lange Gefährt morgen in Seitenlage durch die Dom-Portal transportiert werden soll. Zunächst hatte es geheißen, dass Boot passe durch keine der Dom-Türen. Es soll "während des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit als Mahnzeichen stehen", hieß es weiter. Beim Fronleichnams-Gottesdienst von Kardinal Rainer Maria Woelki am vergangenen Donnerstag hatte es als Altar gedient. "Wer Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt, lässt Gott ertrinken - jeden Tag, tausendfach", hatte er gepredigt. Das Boot zu zerlegen, hatte man abgelehnt. Dompropst Gerd Bachner begründete dies mit der "Ehrfurcht vor den Menschen, die in diesem Boot ihr Leben gelassen haben oder in diesem Boot gerettet wurden".

Datenbankservers des SZ-Magazins im Mai gehackt

Das teilte der Verlag mit

Beim Angriff auf die Website des Magazins der Süddeutschen Zeitung sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Daten von Nutzern erbeutet worden. Auf einen Datenbankserver des SZ-Magazins wurde "rechtswidrig" zugegriffen, heißt es. Dort seien "Profil-Stammdaten gespeichert, mit denen sich Nutzer in der Vergangenheit unter sz-magazin.sueddeutsche.de registriert hatten, um an Gewinnspielen" teilzunehmen. Außerdem seien Profildaten betroffen, die für eine Kommentarfunktion und die Anmeldung für bestimmte Newletter benötigt wurden. Neben der E-Mail- und Postadresse der Kunden standen auch verschlüsselte Passwörter in der gehackten Datenbank. Der Verlag fordert seine Kunden auf, vorsorglich ihre Zugangsdaten zu ändern. Der Angriff erfolgte dem Verlag zufolge über Blogseiten bzw. Blogfunktionen, die mittlerweile deaktiviert wurden.

Restaurierung des Königspalasts in Kabul hat begonnen

Zeremonie mit dem afghanischen Präsidenten Ghani wurde live im Fernsehen übertragen

Der in mehreren Kriegen zerstörte Königspalast in Kabul wird restauriert. "Heute kehren wir in unsere Vergangenheit zurück, um die Grundmauern für die Zukunft zu legen", erklärte Präsident Ghani beim heutigen Beginn der Arbeiten. Das Kabinett hatte die Renovierung der Ruine im März genehmigt und dem Ministerium für Stadtplanung ein Budget von rund 15 Millionen Euro bewilligt. In fünf Jahren soll der Palast in alter Pracht wieder aufgebaut sein. Er wurde 1920 unter der Regentschaft des 9 Jahre später ins Exil verbannten Königs Amanullah vom deutschen Architekten Walter Harten errichtet. Nach Angaben von Ghani soll der Oberste Gerichtshof Afghanistans 2021 in den Palast einziehen.

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