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Kulturnachrichten

Sonntag, 31. Mai 2015

Alfred Neven DuMont gestorben

Kölner Verleger wurde 88 Jahre alt

Alfred Neven DuMont, Urgestein der Kölner Zeitungslandschaft, galt als eine der letzten großen Verlegerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegszeit. Im Verlag des Gründungsherausgebers der rheinischen Boulevardzeitung "Express" erscheinen unter anderen auch die "Kölnische Rundschau", die "Berliner Zeitung", die "Mitteldeutsche Zeitung" und die "Hamburger Morgenpost".

Weibliche Doppelspitze führt Akademie der Künste

Führungsduo stellt sich heute vor

Kulturstaatsministerin Grütters hat die Wahl von Jeanine Meerapfel und Kathrin Röggla an die Spitze der Akademie der Künste als einen Meilenstein bezeichnet. Berlins Regierender Bürgermeister Müller sprach von einem wichtigen Signal für die Kulturhauptstadt Berlin. Die deutsch-argentinische Filmemacherin Meerapfel löst den langjährigen Präsidenten Staeck ab, der nach drei Amtszeiten nicht noch einmal kandidieren durfte. Zur Vizepräsidentin wurde die österreichische Schriftstellerin Kathrin Röggla gewählt. Meerapfel kündigte nach ihrer Wahl an, das gesellschaftspolitische Engagement der Akademie fortzusetzen. Es werde nicht nur Kunst gemacht und gezeigt. Man wolle auch Fragen aufgreifen, die sonst in der Gesellschaft nicht gestellt würden. Das neue Führungsduo will sich heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorstellen.

Händel-Festspiele 2015 in Halle

Händel-Festspiele in Halle eröffnet

In Halle sind die traditionellen Händel-Festspiele zu Ehren des Barockkomponisten eröffnet worden. Nach einem Festakt am Händel-Denkmal stand in der Georg-Friedrich-Händel-Halle ein Konzert des Dresdner Kreuzchors und des Hallenser Händelfestspielorchesters auf dem Programm. Das Festival umfasst bis 14. Juni mehr als 100 Veranstaltungen. Geplant sind neben Konzerten unter anderem Opern-Aufführungen, eine wissenschaftliche Konferenz und Exkursionen. Die ersten Festspiele in der Saalestadt fanden 1922 statt, seit 1952 werden sie jährlich ausgerichtet.

Preisverleihung beim "Jugend forscht"-Bundeswettbewerb

Hauptpreise gehen nach Hamburg und Bayern

Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) haben in Ludwigshafen die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler geehrt. Beim Finale des 50. Bundeswettbewerbs bekam ein Gymnasiast aus Bayern den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit: Er entwickelte ein computerbasiertes Verfahren, mit dem sich fotorealistische Bilder von Lichtbrechungen erstellen lassen, die zum Beispiel von gefüllten Gläsern erzeugt werden. Den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit erhielten zwei Schüler aus Hamburg. Anhand versteinerter Überreste eines von ihnen gefundenen Zwergflusspferdes zeigten sie, dass die Insel Zypern möglicherweise schon viel früher von Säugetieren besiedelt wurde als bislang angenommen. Auch wurden zwei Schüler aus Duisburg ausgezeichnet. Sie hatten einen elektrischen Rollstuhl konstruiert, der per Augenbewegungen gesteuert wird. Insgesamt nahmen an dem Wettbewerb 195 Jugendliche in 113 Projekten teil.

"Requiem" für François Villon erstmals in Kiel ausgestellt

Sonderausstellung von Wolfgang Defant

Erstmals ist das außergewöhnliche Kunstwerk "Requiem für François Villon" in Kiel der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Der Künstler Wolfgang Defant schuf im Jahr 2011 das acht Meter lange Gemälde-Tableau aus insgesamt elf Bildern im expressionistischen Stil und mit kräftigen Farben. Der gebürtige Stockholmer präsentierte das Werk in seiner Sonderausstellung "Drahtseilakt" am Wochenende in Kiel - das Tableau und weitere 24 Gemälde hängen an Drahtseilen frei im Raum.

Deutsch-chinesischer Orchestervertrag

NDR-Sinfonieorchester kooperiert mit Shanghai Symphony Orchestra

Das NDR-Sinfonieorchester will in den nächsten fünf Jahren eng mit dem Shanghai Symphony Orchestra zusammenarbeiten. Wie der NDR mitteilte, unterschrieben in Shanghai Andrea Zietzschmann, die Chefin des NDR-Orchesters und -ensembles, und Yu Long, musikalischer Direktor des Shanghai Symphony Orchestras, einen Kooperationsvertrag. Die bis 2020 laufende Zusammenarbeit bestehe unter anderem aus Gastspielen, Austauschprogrammen und einem chinaweiten Musikbildungsprojekt. Basisort der Kooperation werde die neue Shanghai Symphonie Hall sein.

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Fazit

Margaret Atwood wird 80Humanistin und hellsichtige Mahnerin
Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (picture alliance / AP / Invision / Arthur Mola)

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