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Kulturnachrichten

Mittwoch, 20. Mai 2015

Höhere Gagen für Theaterschauspieler und Orchestermusiker

Tarifabschluss orientiert sich an Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst

Orchestermusiker und Schauspieler an staatlichen und kommunalen Theatern bekommen höhere Gagen. Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband und die Künstlergewerkschaften (GDBA, VdO und DOV) verständigten sich in Köln auf Lohnerhöhungen für die künstlerischen Mitarbeiter der Stadttheater, Staatstheater und Landesbühnen. Das teilte der Bühnenverein mit. Für die Einrichtungen der Länder einigten sich die Tarifparteien auf 2,1 Prozent mehr Lohn rückwirkend zum 1. März 2015. An kommunalen Theatern und Orchestern sind es 2,4 Prozent.

Nikolaus Blome verlässt den "Spiegel"

Man trenne sich in gegenseitigem Einvernehmen

Nikolaus Blome, Leiter des "Spiegel"-Hauptstadtbüros und Mitglied der Chefredaktion, verlässt das Nachrichtenmagazin. Das teilte der Spiegel-Verlag heute in Hamburg mit. Über Blomes Nachfolge werde in Kürze entschieden. Der 51-Jährige war 2013 vom damaligen Chefredakteur Wolfgang Büchner gegen den Widerstand der Redaktion von der "Bild"-Zeitung zum "Spiegel" berufen worden. Chefredakteur Klaus Brinkbäumer lobte Blome als "leidenschaftlichen politischen Journalisten" und dankte ihm für seine "überzeugende Arbeit". Blome war von 2011 bis 2013 stellvertretender Chefredakteur der "Bild". Zu seinen früheren beruflichen Stationen gehören der "Tagesspiegel" und die "Welt".

Verschollene NS-Kunst in Rheinland-Pfalz entdeckt

Razzien laufen noch

Bei bundesweiten Razzien sind in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) tonnenschwere Skulpturen aus der NS-Zeit gefunden worden: Die beiden "Schreitenden Pferde" des Bildhauers Josef Thorak (1889-1952) sowie ein monumentales Granit-Relief von Arno Breker (1900-1991) seien in einer Lagerhalle entdeckt worden, bestätigte ein Sprecher des Landeskriminalamtes Berlin. Die Bronze-Skulpturen waren zur Aufstellung vor Hitlers Reichskanzlei angefertigt worden. Nach dem Krieg waren sie auf einem Kasernengelände in Eberswalde (Brandenburg) aufgetaucht, wo sie 1989 jedoch verschwanden. Das fünf mal zehn Meter große Breker-Relief zeigt einen halbnackten muskulösen Kämpfer mit Schwert. Was mit den Kunstwerken passiert, ist derzeit noch unklar.

Ungarischer Autor gewinnt Man-Booker-Preis

László Krasznahorkai für Lebenswerk geehrt

Der ungarische Autor László Krasznahorkai hat den internationalen Man-Booker-Preis gewonnen. Die mit 60.000 Pfund (rund 84.000 Euro) dotierte Auszeichnung wurde am Dienstagabend in London verliehen. Sie wird alle zwei Jahre an einen Autor für sein Lebenswerk vergeben, der entweder in Englisch schreibt oder dessen Werke ins Englische übersetzt wurden. «László Krasznahorkai ist ein visionärer Schriftsteller mit einer ungewöhnlichen Intensität», sagte die Vorsitzende der Jury, die Schriftstellerin und Historikerin Marina Warner. Der 61-Jährige Krasznahorkai ist der sechste Autor, an den der internationale Man-Booker-Preis vergeben wurde. Anders als der reguläre Booker-Preis, der jährlich vergeben wird und für den Verlage Bücher einreichen können, entscheidet die Jury des internationalen Preises frei über den Preisträger.

"ImEx"-Ausstellung in Berlin eröffnet

Impressionisten und Expressionisten in Alter Nationalgalerie

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der französische Botschafter Philippe Etienne haben die deutsch-französische Kunstausstellung „ImEx - Impressionismus und Expressionismus" in der Alten Nationalgalerie in Berlin eröffnet. Sie präsentiert rund 160 impressionistische und expressionistische Meisterwerke als deutsch-französische Bildpaare. Neben eigenen Beständen der Nationalgalerie zeigt die Ausstellung unter anderem Kunstwerke aus dem Musée d’Orsay in Paris und dem Metropolitan Museum of Art in New York. Die Bildpaar-Anordnung visualisiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Stilrichtungen Impressionismus und Expressionismus; zugleich wird ihre große Popularität sichtbar. Die Ausstellung ist bis zum 20. September 2015 geöffnet.
 

Star-Auftritte im Film-Wettbewerb von Cannes

Jane Fonda, Michael Caine und Harvey Keitel im Sorrentino-Streifen "Youth"

Der britische Schauspieler Sir Michael Caine (82) und sein US-Kollege Harvey Keitel (76) werden heute beim Filmfestival Cannes erwartet. Sie spielen in dem Wettbewerbsbeitrag "Youth" die Hauptrollen. Darin erzählt der italienische Regisseur Paolo Sorrentino von den zwei älteren Freunden Fred und Mick, die in einem Schweizer Alpenhotel auf ihr Leben blicken. Jane Fonda (77) gehört ebenfalls zum Ensemble. Sorrentino war zuletzt 2013 mit "La Grande Bellezza - Die große Schönheit" in Cannes dabei. Das bildgewaltige Rom-Epos gewann ein Jahr später den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film. Beim Filmfest Cannes konkurrieren 19 Beiträge um die Goldene Palme. Die Preise werden am kommenden Sonntag von der Jury um die Regisseure Ethan und Joel Coen verliehen.

Dresden ehrt Joe Cocker mit Gedenktafel

Erinnerung an das Konzert im Jahr 1988

Dresden ehrt den britischen Rocksänger Joe Cocker (1944-2014) seit heute mit einer Gedenktafel. Damit solle an das "legendäre Konzert" des Musikers in der DDR erinnert werden, wie die Stadtverwaltung Dresden mitteilte. Die Gedenktafel wurde auf der sogenannten "Cockerwiese" angebracht, wo das Konzert am 2. Juni 1988 vor rund 85.000 Zuschauern stattfand. Der im Dezember 2014 gestorbene Cocker wäre heute 71 Jahre alt geworden.

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