Seit 01:05 Uhr Tonart

Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Kulturnachrichten

Freitag, 9. Mai 2014

Kunstmuseum Bern erbt auch Gurlitts Salzburger Sammlung

Das Kunstmuseum Bern erbt auch die Salzburger Sammlung von Cornelius Gurlitt.

Der Direktor des Schweizer Museums, Matthias Frehner, sagte der Zeitung "Die Welt", außerdem gebe es Liegenschaften und ein gewisses Barvermögen. Ob das Museum die Erbschaft antreten werde, sei aber noch nicht ganz klar. Nach Einschätzung von Experten ist der Salzburger Fund der weitaus wertvollere Teil der Gurlitt-Sammlung. Unter den 200 im Februar entdeckten Bildern sind ein Ölgemälde von Monet sowie andere bedeutende Impressionisten. Frehner sagte der "Süddeutschen Zeitung", viele Werke seien einem sehr schlechten Zustand und müssten restauriert werden. Außerdem würde man auch die vielen ungeklärten Fragen zur NS-Raubkunst erben. Sollte das Kunstmuseum Bern die Sammlung übernehmen, würde es sehr wahrscheinlich mit der Taskforce weiterarbeiten, die die Bilder jetzt schon auf ihre Herkunft prüft.

Cornelius Gurlitt ist am Dienstag gestorben und hat seine Sammlung mit etwa 1.700 Bildern dem Kunstmuseum Bern vererbt.

Ukraine: Mehrstündiger Sendeausfall bei Fernsehen und Hörfunk

Beim staatlichen ukrainischen Fernsehen ist es heute zu einem mehrstündigen Sendeausfall gekommen.

Nach Darstellung des Geheimdienstes in Kiew sorgte ein Sabotageakt für die Störung. In einem unterirdischen Kabelschacht seien Strom- und Signalanlagen in Brand gesetzt worden. Auch Hörfunksender seien betroffen gewesen. Nur Profis wüssten von diesen Kabelschächten. Der Geheimdienst deutete an, dass die russische Regierung die Aktion unterstützt haben könnte. Dies sei schließlich schon unter Lenin so gewesen.

Gedenkstättendirektor Knabe fordert Gesetz gegen DDR-Symbole

Der Bundestag soll gegen den Missbrauch von DDR-Symbolen in der Öffentlichkeit vorgehen.

Das fordert der Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe. Parlament und Bundesregierung stünden bei diesem gesamtstaatlichen Problem in der Verantwortung, erklärte Knabe in Berlin. Wenn etwa ein Verkäufer einer Suppenkonserve mit DDR-Staatswappen oder eine Person in DDR-Uniform am Brandenburger Tor ein Bußgeld von 100 Euro zahlen müsste, würden sie dies mit hoher Wahrscheinlichkeit unterlassen. In Berlin hatte vor einem Jahr eine Kranzniederlegung mit Personen in DDR-Uniformen vor dem sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park für Aufsehen gesorgt.

Dresden kauft Kokoschka-Kinderporträt

Seit neun Jahren hängt Kokoschkas Kinderporträt als Leihgabe in der Dresdner Gemäldegalerie.

Nun haben die Staatlichen Kunstsammlungen das Bild "Gitta Wallerstein" aus Privatbesitz gekauft. Der Freistaat Sachsen und zwei Stiftungen finanzierten die 2,6 Millionen Euro. Oskar Kokoschka arbeitete und lehrte von 1916 bis 1923 in Dresden. Dort malte er auch das Kinderporträt.

UNO vergibt erstmals "Mut-Medaille"

"Im Angesicht des Bösen weigerte er sich, nur unbeteiligter Zuschauer zu sein."

Das sagte der ruandische UNO-Botschafter über Mbaye Diagne. Der Blauhelmsoldat war in Ruanda stationiert, als dort 1994 der Völkermord an den Tutsi stattfand. Obwohl es den Vorschriften widersprach, brachte er heimlich hunderte Menschen in Sicherheit. Er starb in dem Konflikt durch eine Granate. - Im Namen des Senegalesen wollen die Vereinten Nationen künftig eine Medaille für "außergewöhnlichen Mut" verleihen. Das hat der Sicherheitsrat gestern einstimmig beschlossen. - Diagne

Wolfgang Joop als 'Sprachpanscher' nominiert

Wolfgang Joop könnte demnächst einen Preis erhalten.

Der Verein Deutsche Sprache in Dortmund nominierte den Modeschöpfer für die zweifelhafte Auszeichnung "Sprachpanscher 2014". Vor allem während seiner Jurorentätigkeit bei der ProSieben-Show "Germany's next Topmodel" sei er - Zitat - als penetranter Englisch-Schwätzer aufgefallen. Der Verein Deutsche Sprache will mit dem Preis mehr Respekt im Umgang mit der deutschen Sprache und den Verzicht auf überflüssiges Denglisch bewirken.

Studenten in Chile demonstrieren für Bildungsreform

Chiles Präsidentin Michelle Bachelet ist mit dem Versprechen angetreten, das Bildungssystem zu erneuern.

Doch vielen Studenten gehen die Reformen nicht weit genug. Tausende haben gestern in Santiago für umfassendere Ändereungen demonstriert. Der friedliche Marsch führte durch die Innenstadt bis zum Präsidentenpalast. Es war der erste Protest dieser Art gegen die Staatchefin. - Die Studenten hatten in den letzten zwei Jahren von Bachelets Vorgänger Sebastián Piñera bei teils gewaltsamen Protesten kostenlose und bessere Universitäten gefordert.

Al-Sisi warnt Journalisten vor kritischen Berichten über Meinungsfreiheit

Eine vollständige Demokratie sei ein "idealistisches" Ziel, das womöglich erst in 25 Jahren erreicht werden könne.

Das sagte der ägyptische Präsidentschaftskandidat, Abdel Fatah al-Sisi. Er warnte Nachrichtenredakteure bei einem Treffen, sich zu sehr mit Themen wie Meinungsfreiheit und anderen Rechten zu beschäftigen. Forderungen und Proteste setzten die nationale Sicherheit auf Spiel. - Der frühere Militärchef hatte im Sommer vergangenen Jahres den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi abgesetzt. Für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen am 26. und 27. Mai gilt er als aussichtsreichster Kandidat.

Birma weist ausländischen Journalisten aus

Schon länger kritisieren NGOs die Situation von Journalisten in Birma.

Jetzt haben Behörden erstmals seit zwei Jahren einen Journalisten des Landes verwiesen. Sie beschuldigten den australischen Reporter Angus Watson gegen Visaauflagen verstoßen zu haben, weil er an einer nicht genehmigten Demonstration teilgenommen habe. Watson widersprach der Darstellung. Er habe den Protest als Videojournalist begleitet. - Die Abschiebung erinnere an die Zeit von Birmas Militärherrschaft, sagte Bob Dietz von "Committee to Protect Journalits". Sie sei eines von vielen Anzeichen dafür, dass die demokratischen Reformen Birmas eine Illusion seien.

Humboldt-Professuren verliehen: Spitzenforscher kommen an deutsche Unis

"Wenn Forscher aus Stanford nach Halle oder aus Tokio nach Stuttgart gehen, dann spricht das sehr für die deutsche Wissenschaft."

Das sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung, Helmuth Schwarz, in Berlin, wo sechs renommierte Forscher eine Humboldt-Professur angenommen haben. Es handelt sich dabei um den höchstdotierten deutschen Forschungspreis. Die Wissenschaftler erhalten bis zu fünf Millionen Euro für ihre Forschung. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sagte, die Professur sei ein exzellentes Instrument, um mehr internationale Spitzenforscher für Deutschland zu gewinnen. - Insgesamt waren zehn Forscher für die Auszeichnung vorgeschlagen; nicht alle haben den Ruf an eine deutsche Universität angenommen.

Über das Geld, das die Wissenschaftler mit dem Preis erhalten, können sie nicht frei verfügen, sondern müssen es fünf Jahre in Forschung investieren. Maximal 180.000 Euro des Preisgeldes darf sich ein Humboldt-Professor als Gehalt auszahlen.

BR-Intendant hält an Plänen für Jugendwelle auf UKW fest

Kritiker befürchten, dass beim Bayerischen Rundfunk die Grundversorgung im Bereich Kultur gefährdet ist.

Trotzdem hält Intendant Ulrich Wilhelm daran fest, die Jugendwelle "Plus" künftig anstelle des Radiosenders BR Klassik auf UKW auszustrahlen. Das wichtigste Argument für den Frequenztausch sei der besorgniserregende "Generationenabriss", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Für die Rundfunkanstalt sei das eine Existenzfrage. Bei vier von fünf Hörfunksendern des BR seien die Hörer im Schnitt älter als 50, erklärte Wilhelm. - Die Jugendwelle "Plus" wird bislang ausschließlich digital über das Internet verbreitet.

Bad Hersfeld spart bei Festspielen

Um das Budget hat der Intendant der Hersfelder Festspiele, Holk Freytag, lange gestritten.

Nun ist klar, dass das Festival wegen eines Millionen-Defizits im kommunalen Haushalt in den kommenden Jahren den Gürtel enger schnallen muss. Von 2015 bis 2017 werde der Etat um jährlich 400.000 Euro gekürzt, teilte die Stadt mit.

Ausstellung über serbische Tito-Opfer sorgt für Kritik

Der jugoslawische Diktator Broz Tito hat seine politischen Gegner rücksichtslos inhaftieren oder ermorden lassen.

Eine Ausstellung des Belgrader "Museum Serbiens" zeigt nun, wie 50.000 Serben zwischen 1945 und 1953 der Tito-Herrschaft zum Opfer fielen und weckt damit Widerspruch. Kritiker wenden ein, dass viele der Opfer gar keine Serben waren, sondern serbische Bürger ungarischer oder deutscher Herkunft. Zudem habe man serbische Kriegsverbrecher aus dem Zweiten Weltkrieg als bloße Opfer dargestellt, darunter den legendären, zeitweise an der Seite Hitlers kämpfenden Tschetnik-Führer Draža Mihailović.

Dass die Ausstellung vor allem Serben als Opfer des Tito-Staats darstellen möchte, deutet bereits die grafische Gestaltung an. Das damalige Serbien wird wie ein großes Konzentrationslager, umgeben von Stacheldraht, ins Bild gesetzt.

Konzeptkünstlerin Sturtevant gestorben

Die amerikanische Konzeptkünstlerin Elaine Sturtevant ist tot.

Wie das Kunstmagazin "Monopol" berichtet, starb sie im Alter von 84 Jahren in Paris. Sturtevant begann ihre Karriere, indem sie Andy Warhols "Flowers" reproduzierte. Laut "Monopol" erreichten ihre Repliken aber ein derart hohes technisches Niveau, dass sie als eigene Schöpfungen gelten. Sturtevants Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt, auch in Deutschland. 2011 erhielt sie auf der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

Angelina Jolie geißelt "Kultur der Straflosigkeit"

Einmal mehr nutzte die US-Schauspielerin Angelina Jolie den roten Teppich, um auf politische Missstände hinzuweisen.

Bei einer Filmpremiere in London geißelte sie eine in Nigeria herrschende "Kultur der Straflosigkeit". Die Männer von Boko Haram, die fast 300 Mädchen gefangen halten, würden nicht mit Konsequenzen für ihre Taten rechnen. Deshalb könnten sie die Schülerinnen missbrauchen und als ihr Eigentum betrachten, sagte Jolie. - Die islamistische Terrorgruppe hatten vor drei Wochen eine Schule im Bundesstaat Borno überfallen und 273 Mädchen verschleppt. In einem am Montag publik gewordenen Video kündigte der Boko-Haram-Chef den Verkauf, die Versklavung und die Zwangsverheiratung der Mädchen an.

Hausaufgabenstreit US-Schule für Aufgabe zur "Echtheit des Holocaust" kritisiert

In Kalifornien sorgt eine Hausaufgabe für Achtklässler gerade für sehr viel Wirbel.

In einer Forschungsaufgabe sollten die Schüler argumentieren, ob der Holocaust "ein tatsächliches Ereignis der Geschichte war oder lediglich ein politisches Komplott, um öffentliche Emotionen zu beeinflussen und reich zu werde". Dabei sollten sie sich auf "mehrere glaubwürdige Quellen" beziehen und Gegenargumente widerlegen. In der Aufgabenstellung heißt es: Nach tragischen Ereignissen der Geschichte gebe es häufig eine Debatte über deren tatsächliche Existenz.

Das war Ende April. Seitdem haben sich viele Bewohner des Ortes Rialto über die Aufgabe beschwert - auch ein Gemeindetreffen gab es deswegen. Die Schulleitung erhilet sogar mehrere Todesdrohungen.

Die Schule entschuldigte sich mittlerweile für die "schrecklich unangemessene Aufgabe" und versprach, dass sich etwas Vergleichbares nicht wiederholen werde.

http://media.nbclosangeles.com/documents/RialtoHolocaustAssignmentDOC.pdf

Elaiza kritisieren Pfiffe gegen russischen ESC-Beitrag

"Die beiden kleinen Mädels sind noch so jung, die können nun wirklich nicht viel für die politische Lage."

Mit diesen Worten verteidigte die Sängerin des deutschen Eurovision-Trios Elaiza ihre russische Konkurrenz. Politische Krisen wie der Ukraine-Konflikt hätten beim größten Popfest der Welt nichts verloren, sagten die Musikerinnen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". - Die 17-jährigen Zwillinge Anastassija und Marija Tomatschowa wurden am Dienstag nach ihrem Einzug ins Finale des "Eurovision Song Contests" zehn Sekunden lang ausgebuht.

Constantin Vorstand : "Ein guter Film braucht vor allem ein gutes Drehbuch"

"Es gibt drei Grundregeln, die man braucht, um einen guten Film zu machen. Das sind einmal: ein gutes Drehbuch, zum zweiten: ein gutes Drehbuch und zum dritten: ein gutes Drehbuch."

Das sagte Martin Moszkowicz, Co-Produzent der für den Deutschen Filmpreis nominierten Komödie "Fack ju, Göhte", im Deutschlandradio Kultur. Dann müsse man versuchen auch bei den Darstellern, für die Kamera und den Schnitt die Besten ins Team zu holen. - Dass "Fack ju, Göhte" erfolgreich werden würde, habe er vor Kinostart gewusst. Das Ausmaß habe er jedoch nicht erahnen können. - Der Film gehört zu den erfolgreichsten Filmen der Bundesrepublik Deutschland, über sieben Millionen Besucher haben ihn gesehen.

Sohn von Star-Dirigent Masur geht zum Symphonie-Orchester Boston

Der neue Assistenz-Dirigent des Bostoner Symphonie-Orchester hat einen großen Namen:

Es handelt sich um Ken-David Masur, den Sohn von Star-Dirigent Kurt Masur. Der 37-Jährige werde seinen Job in der kommenden Spielzeit antreten, teilte das Orchester im Internet mit. Masur arbeitete bereits in Paris, San Antonio, München und San Diego. Ken-David Masurs Vater Kurt ist einer der erfolgreichsten deutschen Dirigenten.

Biermann nennt Putin Diktator

"Putin ist der wiederauferstandene Diktator mit modernen Waffen, mit den Waffen der digitalen Propaganda."

Das sagte der Liedermacher Wolf Biermann gestern auf dem 25. Bautzen-Forum. Die Propaganda-Maschinerie Putins erzeuge Gewalt mit großer Wirkung. Auf dem Forum erzählte der einst überzeugte Kommunist auch, dass sich seine politische Einstellung über die Jahre gewandelt habe. - Der Sänger war 1976 aus der DDR ausgebürgert worden.

Operngemeinschaft trotz Sparkurs optimistisch

Die Operngemeinschaft Düsseldorf-Duisburg muss in der nächsten Spielzeit mit spürbaren Kürzungen zurecht kommen.

Die Rheinoper werde insgesamt 1,5 Millionen Euro einsparen, sagte Intendant Christoph Meyer in Düsseldorf. Die Anzahl der Neuproduktionen werde deshalb reduziert. In Duisburg werde es statt 100 Vorstellungen nur noch rund 80 geben. Dennoch sei die Stimmung in den Opernhäusern gut, erklärte der Intendant. Die Auslastung sei gestiegen, das operative Ergebnis sei zum dritten Mal nacheinander positiv.

Die Operngemeinschaft Düsseldorf-Duisburg drohte 2012 an einem Streit über die Verteilung der Kosten zu scheitern. Schließlich einigten sich die beiden Städte aber auf ein neues Konzept. Die Rheinoper startet jetzt mit einem neuen Kooperationsvertrag in die kommende Spielzeit. Die Vereinbarung gilt zunächst bis 2017.

Protest gegen "GNTM"

Rechtsrheinisch die große Show, linksrheinisch der Protest:

In Köln haben am Tag des Finales von "Germany's next Topmodel" rund 200 Menschen protestiert. Hauptkritik der Initiatoren: Das Castingformat vermittle ein einseitiges und unrealistisches Frauenbild. Die Gender-Wissenschaftlerin Stevie Meriel Schmiedel sagte, der Gedanke, Glück sei nur mit Schönheit und Erfolg zu erreichen, sei unter Kindern bereits weit verbreitet. Außerdem förderten Sendungen wie diese ein gestörtes Körperbild. - Die Moderatorin und Coproduzentin der Show, Heidi Klum, weist das zurück. Sie erklärte, sie lehne zu magere Bewerberinnen ab und achte auf die Ernährung der Kandidatinnen.

Byzantinisches Kloster in der Wüste Negev gefunden

Einen Speisesaal und ein Gebetszimmer mit kunstvollen Mosaikböden -

unter anderem diese beiden Räume eines Klosters haben israelische Archäologen in der nördlichen Negev-Wüste freigelegt. Das teilte die Antikenbehörde mit. Der Bau soll aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts stammen und zu einer Reihe von Klöstern aus byzantinischer Zeit gehören. Die Forscher fanden außerdem zahlreiche Keramiken, darunter große Vorratsbehältnisse, die auf ein wohlhabendes Kloster hinweisen sollen.

Snapchat muss Datenschutz und Sicherheit verbessern

Besonders bei Jugendlichen ist die Foto-App Snapchat beliebt.

Der Anbieter steht jedoch in der Kritik. Die Federal Trade Commission warf dem Unternehmen vor, zu lasch mit Datenschutz und Sicherheit umgegangen zu sein. Deshalb muss der Dienst überarbeitet werden. - Über die Smartphone-App verschickte Bilder sollen für den Empfänger nur kurz sichtbar sein. Die US-Behörde bemängelte, das Unternehmen halte dieses Versprechen nicht ein. Die Fotos könnten über Apps von Drittanbietern gespeichert werden. Unbekannte hatten außerdem eine Schwachstelle ausgenutzt und in der Neujahrsnacht die Namen und Telefonnummer von über vier Millionen Nutzern im Internet veröffentlicht.

Meeresschutz Schutzgebiete in der Ostsee häufig wirkungslos

"Lediglich die Gebiete zu kartieren, Artenlisten zu erstellen und dann zu behaupten, die Gebiete seien geschützt, ist Augenwischerei."

Das sagte die Meereswissenschaftlerin Christina Abel über Schutzgebiete der Ostsee. Bei über 30 Prozent der Flächen gebe es keine Bestimmungen, wie zerstörerische Aktivitäten verhindert werden könnten, schreibt die internationale Meeresschutzorganisation Oceana in einer Studie. Die existierenden Managementpläne enthielten häufig nur beschreibende Darstellungen der Gebiete, in denen die vorkommenden Arten und mögliche Gefährdungen aufgezählt seien. Regelungen gebe es keine, kritisiert die Organisation.

Kulturnachrichten hören

Mai 2014
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur