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Dienstag, 17.09.2019
 
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Kulturnachrichten

Dienstag, 17. September 2019

Museum der Moderne in Berlin wird teurer als geplant

Das von den Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron entworfene Museum der Moderne in Berlin wird deutlich teurer als bisher geplant. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) legte am Montag dem Haushaltsausschuss des Bundestags eine Kostenrechnung in Höhe von gut 450 Millionen Euro vor. Bisher waren offiziell 200 Millionen Euro für den Bau veranschlagt, mit einer deutlichen Verteuerung war aber bereits gerechnet worden. Auf Basis der konkretisierten Planungen sei die Fertigstellung des Gebäudes für 2026 vorgesehen, hieß es aus dem Haus von Grütters. Ursprünglich war die Fertigstellung für 2021 geplant. Der erste Spatenstich solle in den kommenden Wochen erfolgen, so Grütters.

Pirotte hört als Rektor der Frankfurter Städelschule auf

Der Rektor der Frankfurter Städelschule, Philippe Pirotte, wird am 31. März 2020 sein Amt an der Kunsthochschule niederlegen. Der belgische Kunsthistoriker und Kurator wird aber weiterhin als Professor für Kunstgeschichte und Curatorial Studies an der Städelschule arbeiten. Die genaueren Hintergründe des Rücktritts werden in der Mitteilung der Hochschule nicht genannt. Philippe Pirotte will die Forschung und das Kuratieren von Ausstellungen und Projekten wieder verstärkt aufnehmen. In seiner über fünfjährigen Amtszeit hatte er den Trägerschaftswechsel der Einrichtung von der Stadt Frankfurt zum Land Hessen begleitet.

Kindermuseum des Jüdischen Museums Berlin öffnet im Mai 2020

Im Mai 2020 soll das Kindermuseum des Jüdischen Museums Berlin eröffnet werden. In der ehemaligen Blumengroßmarkthalle gegenüber vom Hauptgebäude des Museums in Berlin-Kreuzberg entstehe derzeit ein neuer Ort zum Erforschen und Spielen für Kinder von drei bis zehn Jahren, kündigte das Jüdische Museum an. Konzeptioneller Ausgangspunkt des Museums auf 2.700 Quadratmetern ist die Erzählung der Arche Noah aus der Tora. Eine sieben Meter hohe Holzkonstruktion erinnere an eine historische Arche und könne von den jungen Besuchern auf eigene Faust erkundet werden.

Menschenrechtler: Indiens Sprachenvielfalt bedroht

Menschenrechtler sehen in Indien die Sprachenvielfalt bedroht. Sie verweisen auf die Verfassung, wonach es 22 Hauptsprachen gibt, obwohl mehr als 121 Sprachen gesprochen würden. "Wenn Indiens Regierung nun Hindi zur nationalen Sprache erklären wolle, dann ist dies ein Anschlag auf die Vielfalt der Kulturen im eigenen Land und in der Welt", kritisierte der Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius, in Göttingen. Delius bezog sich auf jüngste Äußerungen von Indiens Innenminister Amit Shah, Hindi zur nationalen Sprache des Landes zu erklären. Aus Sicht der Gesellschaft für bedrohte Völker wollen Hindu-Nationalisten mit ihrer Sprachenpolitik "die Hinduisierung des Landes vorantreiben und Minderheiten weiter ausgrenzen".

Designer Luigi Colani gestorben

Der Designer Luigi Colani ist tot. Er sei im Alter von 91 Jahren in Karlsruhe an einer schweren Krankheit gestorben, sagte seine Lebensgefährtin der Deutschen Presseagentur. Colani war bekannt für seine aerodynamischen Formen für Autos, Flugzeuge und Alltagsgegenstände. Seine an der Natur orientierte Formensprache bezeichnete er als Biodesign. In Japan und China war Colani ein hochangesehener Designer und hatte dort Kultstatus.

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