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Mittwoch, 26.06.2019
 
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Kulturnachrichten

Montag, 10. April 2017

Uni-Streit: Brüssel sieht keine Handhabe gegen Ungarn

EU-Justizkommssarin lobt aber Proteste der Bevölkerung

Im Streit um das neue ungarische Hochschulgesetz, das eine Schließung der internationalen Central European University in Budapest zu Folge haben könnte, sieht EU-Justizkommissarin Vera Jourova keine wirksame Handhabe gegen die Regierung. "Ich persönlich glaube nicht, dass Verwaltungsschritte oder Vertragsverletzungsverfahren oder andere Maßnahmen der Europäischen Kommission gegenüber einem Mitgliedstaat viel helfen", sagte Jourova in Brüssel. Wichtig sei, dass die Menschen vor Ort ihre Meinung äußerten. Die Brüsseler Behörde hatte in der vergangenen Woche Sorge über das neue Gesetz geäußert. Am Sonntag hatten in Budapest Zehntausende Menschen dagegen demonstriert. Jourova sagte: "Ich bin froh zu sehen, dass die Menschen dort mutig, offen, lautstark und sichtbar sind."

Hegenbarth-Werke kehren nach Dresden zurück

Berliner Kupferstichkabinett gibt 43 Tuschezeichnungen zurück

Das Dresdner Kupferstich-Kabinett hat 43 Tuschezeichnungen von Josef Hegenbarth (1884-1962) erhalten. Die Mappe wurde kürzlich von den Staatlichen Museen zu Berlin übergeben, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mitteilten. Sie war im Zuge der Rückführungsaktion von Kunstwerken aus der Sowjetunion 1958 in das damals Ost-Berliner Museum gelangt und dort als Fremdbesitz verwahrt worden. Im Zuge von Recherchen des Dresdner Museums zu deren Verbleib stellte sich heraus, dass die Illustrationen zum Zeitpunkt des Abtransports dem Künstler gehörten. Dessen Witwe hatte das Kupferstich-Kabinett per Testament zum Alleinererben eingesetzt. Es bewahrt im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus den künstlerischen und archivalischen Nachlass des Künstlers. Die um 1942 entstandenen Illustrationen der Märchensammlung "Die Karawane" von Wilhelm Hauff werden ab dem 7. Mai im Hegenbarth-Archiv gezeigt. Mit der Schau kehren nach über 70 Jahren die beiden Illustrationsfolgen des Malers und Grafikers an ihren Entstehungsort zurück.

Britische "Vogue" ernennt Mann zum Chefredakteur

Edward Enninful foggt auf Akexandra Shulman

Erstmals in ihrer Geschichte ernennt die britische Ausgabe der Frauenzeitschrift "Vogue" einen männlichen Chefredakteur: Der gebürtige Ghanaer Edward Enninful leitet künftig das einflussreiche Modemagazin, wie bekanntgegeben wurde. Zuvor war er Kreativ- und Modedirektor bei der Zeitschrift "W". Auch für die italienische "Vogue" hat er bereits gearbeitet. Enninful lebt seit seiner Kindheit in London. Im vergangenen Jahr wurde Enninful mit dem Verdienstorden des britischen Empires ausgezeichnet. Seine Vorgängerin Alexandra Shulman hatte im Januar ihren Rücktritt nach 25 Jahren angekündigt. Seither wartete die Londoner Modewelt gespannt darauf, wer ihr nachfolgen würde. Enninful übernimmt das Amt am 1. August.

Wissenschaftler will Mahler-Noten entdeckt haben

Klavierfassung von Mahlers erstem Kindertotenlied soll aufgetaucht sein

Ein Musikwissenschaftler hat in München Noten entdeckt, die er für ein bislang unentdecktes Manuskript des Komponisten Gustav Mahler (1860-1911) hält. Berthold Over, der bis Oktober 2016 an der Uni Mainz tätig war, geht davon aus, dass es sich bei dem Manuskript um die bislang als verschollen geltende Klavierfassung von Mahlers erstem Kindertotenlied "Nun will die Sonn' so hell aufgeh'n" handelt. Das schreibt er in einem Aufsatz für das "Archiv Musikwissenschaft" im Franz Steiner Verlag. Ein privater Sammler hatte das Schriftstück im vergangenen Jahr in einem Notenstapel entdeckt - und beinahe weggeworfen. Nach Angaben Overs stammt das Notenblatt ursprünglich aus dem Besitz der Wiener Familie Conrat, in deren Musiksalon Mahler und seine Frau Alma zu Gast waren. Over nennt das Manuskript einen "veritablen Fund", weil es Hinweise auf die Reihenfolge gebe, in denen die fünf Kindertotenlieder entstanden sind, die zu Mahlers bekanntesten Werken gehören.

Neuer künstlerischer Leiter der Nibelungen-Festspiele

Thomas Laue ist bereits seit 2016 als Dramaturg im Wormser Team

Der derzeitige Chefdramaturg am Schauspiel Köln, Thomas Laue, wird zur Spielzeit 2018 künstlerischer Leiter der Wormser Nibelungen-Festspiele. Er sei dann zusammen mit Festspiel-Intendant Nico Hofmann für die Programmplanung zuständig, teilten die Festspiele mit. Dem künstlerischen Team der Festspiele gehört Laue als Dramaturg bereits seit 2016 an. Hofmann würdigte Laue als "erfahrenen Theatermann" mit erstklassigen Kontakten in die Szene. "Mit seinem Engagement und meiner Verlängerung als Intendant haben wir langfristige Planungsmöglichkeiten, die uns erlauben, die Top-Liga der Autoren und Regisseure anzusprechen und für die nächsten Jahre zu verpflichten." Derzeit ist die Stelle des künstlerischen Leiters unbesetzt. Laue, der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Philosophie studierte, war unter anderem Dramaturg am Schauspiel Hannover sowie Chefdramaturg am Schauspiel Essen und am Schauspielhaus Bochum. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er am Schauspiel Köln, seit 2015 als leitender Dramaturg.

Hanns-Joachim-Friedrichs-Preisträger bekannt

Hans-Ulrich Gack, Luc Walpot und Frederik Pleitgen erhalten den Fernsehpreis

Die Auslandsreporter Hans-Ulrich Gack, Luc Walpot (beide ZDF) und Frederik Pleitgen (CNN) erhalten in diesem Jahr den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Ihre Berichte aus den Krisenregionen des Nahen Ostens und der Türkei prägten die Nachrichtensendungen ihrer Sender seit vielen Monaten, teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in Köln mit. Alle drei arbeiteten in Regionen, in denen journalistische Recherche als Spionage und Kontakte zu Informanten als Terrorhilfe betrachtet würden. Trotz dieser erschwerten Arbeitsbedingungen lieferten sie herausragende Berichte und Analysen. Die WDR-Journalistin Isabel Schayani erhält mit ihrer Redaktion "WDRforyou" einen Sonderpreis für ihre Fernseh- und Online-Programme zur Integration von Flüchtlingen.

Harry-Potter-Stück räumt beim britischen Theaterpreis ab

Neun Preise für die Bühnenfortsetzung der Potter-Romane

Das neue Harry-Potter-Theaterstück war mit neun Preisen der Abräumer bei dem angesehenen britischen Theaterpreis Olivier Award. Jamie Parker, der in "Harry Potter and the Cursed Child" ("Harry Potter und das verwunschene Kind") den Hauptdarsteller gibt, wurde in London als bester Schauspieler ausgezeichnet. John Tiffany holte den Preis in der Sparte beste Regie. Auch in sieben weiteren Kategorien ging der Olivier bei der 41. Preisvergabe in der Royal Albert Hall an das Harry-Potter-Stück. "Harry Potter and the Cursed Child" hatte am 30. Juli vorigen Jahres im Palace Theatre in London Premiere. Die aus zwei Teilen bestehende Inszenierung basiert auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne. Die Handlung setzt dort ein, wo der siebte und letzte Teil der Harry-Potter-Romane endet. Diesmal ist der Held Ende 30 und Beamter beim Ministerium für Magie. Zudem ist er Vater von drei Kindern. Das Skriptbuch zu dem Theaterstück war laut GfK Entertainment das meistverkaufte Buch des Jahres 2016 in Deutschland.

Neuer Dokumentarfilm über Julian Assange

"Risk" wird nach Kinostart von US-Kabelsender Showtime gezeigt

Die US-Filmemacherin Laura Poitras, die für ihre Dokumentation über den Ex-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, hat einen Film über Wikileaks-Gründer Julian Assange gedreht. "Risk" wird nach seinem Kinostart vom US-Kabelsender Showtime gezeigt, wie der Sender am Sonntag mitteilte. Poitras habe bei den Dreharbeiten, die bereits vor sechs Jahren begannen, einzigartigen Zugang zu Wikileaks gehabt und erzähle die Geschichte der Enthüllungsplattform "von Innen heraus". Wikileaks-Gründer Assange lebt seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London, um einer Auslieferung an Schweden und letztlich an die USA zu entgehen. Eine unfertige Fassung von Poitras' Film war bereits 2016 beim Filmfestival in Cannes gezeigt worden.

Mitbegründer von "Stern-Combo Meißen" gestorben

Schlagzeuger Norbert Jäger war seit längerer Zeit erkrankt

Der Mitbegründer der DDR-Rockband "Stern-Combo Meißen", Norbert Jäger, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Nach Angaben von Bandmanager Detlef Seidel starb Jäger am vergangenen Freitag in seiner Geburtsstadt Meißen. Jäger gehörte 1964 zu den Gründungsmitgliedern der Stern-Combo. Die Band hatte sich Mitte der 1970er Jahre musikalisch neu orientiert und stand seither für Art Rock "made in GDR". Musikalische Vorbilder dafür waren Formationen wie Pink Floyd, Genesis oder Yes. Angeregt von der Gruppe Emerson Lake & Palmer bot die Stern-Combo Klassik- Adaptionen und damit eine neue Klangfarbe in der ostdeutschen Szene. Bis 1979 war Jäger fester Bestandteil der Gruppe. Nach dem Comeback der Band 1996 zog sich Jäger 2011 aus gesundheitlichen Gründen zurück. Gemeinsam mit sieben anderen Musikern hatte er 1964 die "Stern-Combo Meißen" gegründet.

Historische Indio-Siedlung in Buenos Aires entdeckt

Präkolumbianische Spuren aus dem 12. und 13. Jahrhundert

Archäologen haben in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine Siedlung aus der Zeit vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus entdeckt. Es seien Tonscherben, Pfeile und Reste hölzerner Bauwerke geborgen worden, berichtete die Zeitung "Clarín". Im 12. und 13. Jahrhundert hätten dort Jäger und Sammler gelebt. Der Direktor für urbane Archäologie an der Universität von Buenos Aires, Daniel Schávelzon sprach von der wichtigsten archäologischen Entdeckung in der Stadt. Sie ändere die Geschichte. Buenos Aires wurde 1536 von dem spanischen Konquistador Pedro de Mendoza gegründet.

Hasso-Plattner-Institut wird Teil der Uni Potsdam

Das HPI wird die erste privat finanzierte Fakultät an einer staatlichen Hochschule sein

In Potsdam wird heute die erste privat finanzierte Fakultät an einer staatlichen Hochschule in Deutschland eingeweiht. Das Institut wurde von Software-Milliardär und SAP-Gründer Hasso Plattner gegründet und war als An-Institut bereits seit 1999 Kooperationspartner der Hochschule Potsdam. Als „Digital Engineering"-Fakultät wird das HPI nun vollständig in den Uni-Betrieb eingegliedert. Damit würden für das Institut dieselben akademischen Regeln wie für andere Fachbereiche gelten, beispielsweise bei der Berufung von Professoren, sagte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums Brandenburg. An der neuen Fakultät sollen bis zu 800 Studenten ausgebildet werden. Zusätzlich zum Bachelor und Master in "IT-Systems Engineering" seien vier neue Studiengänge geplant, darunter auch "Digital Health" und "Smart Energy".

Kirchen feiern Ostern mit neu geweihtem Jesus-Grab

Restaurierte Grabeskirche zieht Tausende von Pilgern nach Jerusalem

In Jerusalem werden zum Karfreitag und zu Ostern wieder Tausende christlicher Pilger erwartet. Die Kirchen begehen das Fest zu Tod und Auferstehung Jesu Christi auch in der neu geweihten Grabkapelle in der Grabeskirche. An dieser Stelle soll nach christlicher Überlieferung Jesus begraben worden sein. Die Kapelle war in den vergangenen zehn Monaten für knapp 3,5 Millionen Euro restauriert worden. Dabei war unter anderem ein Kalkstein freigelegt worden, auf den Jesus nach seinem Tod gelegt worden sein soll. Am Karfreitag werden Vertreter der katholischen, der evangelischen sowie der griechisch-orthodoxen Kirche Prozessionen durch die Altstadt über die Via Dolorosa zur Grabeskirche führen. In diesem Jahr fallen die Osterfeste der westlichen und der orthodoxen Kirchen auf ein Wochenende. Das kommt selten vor, das nächste Mal ist er wieder im Jahr 2025 soweit. Trotzdem feiern die Kirchen auch dieses Mal ihre Gottesdienste getrennt.

Fans verabschieden sich von Chuck Berry

Rock 'n Roll Legende wurde in seiner Heimatstadt beerdigt

Zahlreiche Fans haben Musiklegende Chuck Berry die letzte Ehre erwiesen. Der "Pageant"-Club in St. Louis, in dem Berry oft aufgetreten war, öffnete seine Pforten. Fans zogen drinnen am offenen Sarg vorbei. Im Sargdeckel lag Berrys rote E-Gitarre. Unter den zahlreichen Trauergestecken befand sich ein Blumenbouquet der Rolling Stones in Form einer Gitarre. Nach der vierstündigen Veranstaltung folgte eine private Trauerfeier. Chuck Berry war am 18. März im Alter von 90 Jahren gestorben.

Ausgrabung in Buenos Aires fördert Indio-Siedlung zutage

Reste von Bauwerken aus dem 12. und 13. Jahrhundert entdeckt

Archäologen haben in Buenos Aires eine präkolumbische Siedlung entdeckt. Die Tageszeitung "Clarín" berichtet, dass bei Ausgrabungen nahe der Autorennstrecke Tonscherben, Pfeile und Reste hölzerner Bauwerke aus dem 12. und 13. Jahrhundert zutage gefördert wurden. "Das ist die wichtigste archäologische Entdeckung in der Stadt", sagte der Direktor für urbane Archäologie an der Universität von Buenos Aires, Daniel Schávelzon. "Dass wir diese prähispanische Siedlung unter Buenos Aires gefunden haben, ändert die Geschichte." Buenos Aires wurde 1536 von dem spanischen Konquistador Pedro de Mendoza gegründet. In der Anfangszeit wurde die Stadt immer wieder von Indios angegriffen und vorübergehend sogar aufgegeben.

Marcel Duchamps "Fountain" wird 100 Jahre alt

Wegbereiter der modernen Kunst löste 1917 mit einem Pissoir eine Debatte um den Kunstbegriff aus

Kunstmuseen weltweit beteiligen sich an dem heutigen 100-jährigen Jubiläum von Marcel Duchamps "Fountain". Der französische Surrealist und Dadaist reichte 1917 ein Pissoir bei einer Kunstschau in New York ein und löste kontroverse Diskussionen um den Kunstbegriff aus. Zum Jubiläum gewähren viele Museen denjenigen Besuchern für eine Stunde freien Eintritt, die sich zwischen 15 und 16 Uhr am Eingang als "Richard Mutt" vorstellen. Das ist der Name, der auf dem Pissoir steht, und unter diesem Pseudonym reichte Duchamp das Urinal ein. Unter den teilnehmenden Museen sind neben dem Frankfurter Städel unter anderen der Hamburger Bahnhof (Berlin), das Museum Ludwig (Köln), das Lenbachhaus (München), die Tate Modern (London), das Centre Pompidou (Paris), das Stedelijk Museum (Amsterdam) und die Kunsthalle Basel. Außerhalb Europas nehmen laut der britischen Kunstzeitung "The Art Newspaper" auch das MoMA (New York), das Israel Museum (Jerusalem) und das National Museum of Modern Art (Kyoto) teil.

Damien Hirst-Doppelausstellung in Venedig eröffnet

Palazzo Grassi und Punta della Dogana zeigen etwa 200 noch nie gezeigte Werke

Nach einer längeren Kreativpause meldet sich der britische Turner-Prize-Träger Damien Hirst mit einer monumentalen Schau zurück. In einer Doppelausstellung werden in Venedig im Palazzo Grassi und der Punta della Dogana etwa 200 noch nie gezeigte Werke präsentiert. An dem Projekt "Treasures from the Wreck of the Unbelievable" hat Hirst rund zehn Jahre gearbeitet. Das Konzept ist die frei erfundene Geschichte eines 2008 vor Ostafrika geborgenen Wracks des antiken Schiffs "Apistos" ("das Unglaubliche"), das eine eklektizistische Sammlung von Kunstwerken verschiedener Regionen geladen hatte. Der leitende Archäologe bat dann Hirst um Hilfe bei der Restaurierung. Von dieser Idee ausgehend entwarf Hirst unter anderem Skulpturen, die an antike Statuen und Fabelwesen aus der Mythologie erinnern, z. B. eine vielarmige Kali im Kampf mit einer Hydra oder der von Algen bewachsene Schädel eines Zyklopen. Neben riesigen Plastiken, die bis zu 18 Meter hoch sind, werden auch winzige Kopien antiker Münzen präsentiert.

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Kritik an Karl-May-FestspielenDebatten statt Verbote
Nebendarsteller machen ein Selfie am Rande der Präsentation erster Szenen aus "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers" der Karl-May-Spiele. (picture alliance/Frank Molter/dpa)

"Professorin will diesen Winnetou abschaffen" titelte eine Boulevardzeitung nach Kritik an den Karl-May-Festspielen. So weit will niemand gehen, aber es gibt gute Gründe, die Darstellung von native americans zu verändern, findet Noa Ha von der Uni Dresden.Mehr

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