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Kulturnachrichten

Donnerstag, 8. März 2018

"Die Sopranos" kommen ins Kino

Film soll die Vorgeschichte der Mafia-Familie erzählen

Die Fernsehserie "Die Sopranos" um eine Mafia-Familie in New Jersey wird mit einem Kinofilm neu aufgelegt. Der Titel "The Many Saints of Newark" soll die Vorgeschichte der Ganoven in den 1960er Jahren erzählen, berichtete das Portal "Deadline" und beruft sich auf die Filmfirma Warner Bros. Regie soll dabei erneut David Chase übernehmen - er gewann für die Serie unter anderem 21 Emmys und fünf Golden Globes. Beliebt war in der Serie vor allem das Mafia-Familienoberhaupt Tony Soprano, gespielt von dem 2013 verstorbenen James Gandolfini. Einige der "Sopranos"-Charaktere sollen auch im Film auftauchen, berichtete "Deadline".

Richterin empfiehlt Trump, auf stumm zu schalten

Erste Anhörung wegen Twitter-Sperren in New York

Weil US-Präsident Trump sie auf Twitter blockiert hatte, zeigten einige seiner Follower ihn wegen Unterdrückung der Meinungsfreiheit an. Jetzt gab es in New York die erste Anhörung vor Gericht. Trumps Anwälte argumentierten, der Twitter-Account sei privat und kein staatliches Handeln. Die zuständige Bundesrichterin Buchwald sah das anders. Sie verglich den Kurznachrichtendienst mit einem öffentlichen Auftritt, bei dem man auch nicht jeden rauswerfen könne, der etwas sage, was nicht gefalle. Sie regte einen Vergleich an und empfahl Trump, missliebige Follower auf stumm zu schalten, anstatt sie zu löschen.

Komponist deutet Ausstieg aus "Star Wars" an

John Williams hat offenbar genug

Komponist John Williams, der die Musik für die bisherigen acht "Star Wars"-Filme schrieb, will sich aus dem Projekt zurückziehen. Beim für Dezember 2019 geplanten Titel "Episode IX" von J.J. Abrams stehe er noch zur Verfügung, sagte Williams dem Radiosender KUSC, aber danach soll wohl Schluss sein. "Es wird für mich eine Neuner-Serie abrunden und mir völlig genügen", sagte Williams. Für seine Filmmusik wurde der heute 86-jährige Williams für 51 Oscars nominiert, fünf davon gewann er. Als er die Musik für den ersten "Star Wars"-Titel von 1977 komponierte, habe niemand geahnt, dass es einen zweiten Film geben würde, sagte Williams. Heute habe er vermutlich mehr Musik für "Star Wars" komponiert als Richard Wagner für seinen "Ring"-Opernzyklus, sagte er.

Kolumbianischer Künstler erhält Hasselblad-Preis

Schwedische Auszeichnung gilt als eine der bedeutendsten für Fotografie

Der kolumbianische Künstler Oscar Munoz wird mit dem schwedischen Hasselblad-Preis für Fotografie ausgezeichnet. Er sei "einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler in Lateinamerika", erklärte die Jury. Munoz kombiniert in seinen Installationen Fotografie mit Zeichnungen und Projektionen. Die Auszeichnung ist mit einer Million schwedischen Kronen (rund 98 000 Euro) dotiert und wird am 8. Oktober in Göteborg überreicht. Dort werden Munoz Arbeiten dann auch ausgestellt. Der Hasselblad-Preis gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Fotografie und ist Victor Hasselblad (1906-78) gewidmet, dem Erfinder der Hasselblad-Kameras, die von namhaften Künstlern genutzt werden.

Peter Maffay fordert von Künstlern klare Haltung gegen Extremismus

Musiker wird für sein Engagement gegen Antisemitismus ausgezeichnet

Der Musiker Peter Maffay fordert von den Künstlern in Deutschland eine deutliche Positionierung gegen Extremismus und Rechtspopulismus. Musiker, Maler, Bildhauer, Dichter, aber auch Journalisten und alle, die Inhalte multiplizierten, seien aufgefordert sich zu positionieren, sagte Maffay der Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine". Das Land habe seinen "gesellschaftlichen Konsens verloren, den gemeinsamen Wertekanon", unterstrich Maffay. "Es wird nur etwas passieren, wenn Aufklärungsarbeit geleistet wird und wenn genügend Menschen da sind, die die Dinge beim Namen nennen", sagte der 68-Jährige. Dabei müsse nicht allein der Rechtsextremismus Sorge bereiten, sondern Extremismus und Fanatismus jeder Couleur, sei er politisch oder religiös motiviert. Maffay wird am kommenden Sonntag für sein Engagement gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus mit der Buber-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit geehrt.

Ernst-Rietschel-Preis für Künstlerin Nevin Aladag

Berlinerin erhält Auszeichnung für ihr Werk

Die Berliner Künstlerin Nevin Aladag erhält am 14.
März in Dresden den Ernst-Rietschel-Preis für Skulptur. Sie stehe für einen erweiterten Skulpturenbegriff, in ihren Arbeiten spielten die Fragen nach Herkunft sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung eine große Rolle, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zum elften Mal vergeben. Aladag war zuletzt auf der Documenta 14 in Kassel und Athen sowie auf der Kunstbiennale Venedig vertreten. Die 1972 im türkischen Van geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin. In vielen ihrer Werke erzeuge sie mit skulptural-performativen Mitteln Töne und Klänge, die sie für rhythmische Kompositionen verwende, hieß es.

Unwahre Twitter-Infos verbreiten sich schneller als die Wahrheit

US-Forscher veröffentlichen Studie vom Massachusetts Institute of Technology

Unwahre Behauptungen und Nachrichten verbreiten sich auf Twitter schneller und erreichen mehr Menschen als richtige Informationen. Das berichten US-Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Fachjournal "Science". In einem aufwendigen Verfahren untersuchten sie die Verbreitung von rund 126.000 Geschichten über den Kurznachrichtendienst zwischen 2006 und 2017. Unabhängige Faktenchecker hatten sie zuvor überprüft und als "wahr" oder "falsch" eingruppiert. Den Forschern zufolge hatte eine unwahrer Inhalt - ein Bild, eine Behauptung oder ein Link zu einem Onlineartikel - eine um 70 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit weiterverbreitet zu werden. Ein wichtiger Punkt, der offenbar zum Weiterleiten anregt: Unwahre Inhalte wirken den Forschern zufolge spannender, neuartiger auf die Twitter-Nutzer. Roboter treiben die Weiterverbreitung von Unwahrheiten dabei eindeutig an - aber: "Menschliches Verhalten trägt mehr zur unterschiedlichen Ausbreitung von Unrichtigem und Wahrheit bei als automatisierte Roboter." Ob die unwahren Behauptungen und Nachrichten mit Absicht verbreitet wurden, hat die Studie nicht untersucht.

Macron nimmt Karlspreis offiziell an

Im Rahmen der Verleihung wird es eine Diskussion mit Studenten geben

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat offiziell seine Bereitschaft bekundet, den Karlspreis 2018 entgegenzunehmen. "Wir haben unsere gemeinsame Geschichte, wir brauchen jetzt das gemeinsame Gespräch, die Diskussionen und die Emotionen", so Macron nach Angaben der Stadt Aachen. Im Rahmen der Verleihung am 10.Mai wird der französiche Staatspräsident an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) mit 1.000 Studierenden über Europa zu diskutieren. Macron wird "für seine kraftvolle Vision von einem neuen Europa" mit dem Karlspreis geehrt. Das Direktorium hob besonders eine "Leidenschaft" in Macrons Engagement für den Zusammenhalt Europas hervor.

Mark Forster und Ed Sheeran für Echo nominiert

Abstimmung über Nominierte beginnt

Mark Forster, Pink, The Kelly Family und Die Toten Hosen, ebenso Kollegah und Farid Bang sind für den diesjährigen Deutschen Musikpreis Echo nominiert. Dies teilte die Deutsche Phono-Akademie mit. Popstar Ed Sheeran hat es gleich vier Mal auf die Shortlist geschafft. Seit Donnerstag können 550 Jury-Mitglieder über die Nominierten abstimmen. Die Preisverleihung ist am 12. April in der Messe Berlin. Seit 1992 wird der Echo von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) vergeben.

Trotz Tod von Frontfrau: Neues "Cranberries"-Album

Die letzten Gesangsaufnahmen von Dolores O'Riordan werden veröffentlicht

Knapp zwei Monate nach dem Tod von Dolores O'Riordan wollen die Cranberries die letzten Gesangsaufnahmen ihrer Frontfrau auf einem neuen Album veröffentlichen. "Wir haben darüber nachgedacht und entschieden, dass es etwas ist, das wir als Band - mit Dolores - zu Ende bringen sollten", schrieb die irische Rockband auf ihrer Internetseite. Ihre Stimme sei bereits im vergangenen Jahr aufgenommen worden. Die 46-jährige O'Riordan war am 15. Januar in einem Hotel in London leblos aufgefunden worden. Wie und warum sie starb, wird noch untersucht.

Frida Kahlo als Barbiepuppe

Spielwarenhersteller orientiert sich an realen Frauen

Pünktlich zum Weltfrauentag hat der US-Spielwarenhersteller Mattel neue Barbiepuppen präsentiert, die sich an realen Frauen wie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo orientieren. Die meisten Barbies aus den neuen Serien verkörpern lebende Frauen - so auch die chinesische Volleyballspielerin Hui Ruoqi und die englische Boxerin Nicola Adams. Historische Persönlichkeiten, etwa die US-Flugpionierin Amelia Earhart und die US-Mathematikerin Katherine Johnson werden ebenso gewürdigt. Trotz der realen Vorbilder hat sich Mattel nicht von unrealistischen Proportionen verabschiedet: lange dünne Beine, Wespentaille und ein kurzer Oberkörper. Nach Jahrzehnten, in denen Barbie nur als blonde weiße Frau existierte, gibt es mittlerweile auch Barbies mit verschiedenen Haar- und Hautfarben, sowie eine Barbiepuppe mit Kopftuch.

China richtet Naturschutzgebiet für Pandas ein

Die Parkanlage soll zwei Millionen Hektar umfassen

China hat den Bau eines großen Naturschutzgebiets für Pandas angekündigt. Es werde zwei Millionen Hektar umfassen und in der Provinz Sichuan entstehen, teilte das Forstministerium mit. Die Bank of China habe zugesagt, der Provinzregierung für die Finanzierungs des Parks bis 2023 umgerechnet mindestens 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Dadurch soll die örtliche Wirtschaft gefördert und die Brutbedingungen der wild lebenden Pandas verbessert werden. Riesenpandas sind das inoffizielle Maskottchen Chinas und leben hauptsächlich in den Bergen von Sichuan.

Auslandsstudenten bleiben meist innerhalb der EU

Gesamtzahl der Auslandsstudenten stieg nur leicht

Jeder fünfte der insgesamt rund 137 700 Bundesbürger, die 2015 an ausländischen Hochschulen eingeschrieben waren, studierte im Nachbarland Österreich, teilte das Statistische Bundesamt mit. 16 Prozent zog es in die Niederlande, 11 Prozent in die Schweiz, ebensoviele nach England und Nordirland. In den USA studierten 7 Prozent. Die Gesamtzahl der im Ausland Studierenden stieg im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 0,5 Prozent. Bevorzugt werden Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert.

Aung San Suu Kyi verliert Elie-Wiesel-Preis

Holocaust-Museum in Washington wirft der myanmarischen Politikerin Untätigkeit vor

Das Holocaust-Museum in Washington hat der myanmarischen Politikerin Aung San Suu Kyi den renommierten Elie-Wiesel-Preis aberkannt. Das Museum wirft der Friedensnobelpreisträgerin Untätigkeit angesichts der "zunehmenden Hinweise auf einen Völkermord" an der muslimischen Rohingya-Minderheit vor. Die Schwere der Gräueltaten in den vergangenen Monaten hätten es erfordert, dass Suu Kyi Ihre moralische Autorität nutzt, schrieb das Museum an Myanmars De-facto-Regierungschefin Suu Kyi in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief. Das Museum hatte Suu Kyi den Menschenrechts-Preis vor sechs Jahren verliehen. Sie steht wegen ihres langen Schweigens zur Rohingya-Krise international in der Kritik. Die UNO stufte das Vorgehen der Armee gegen die Rohingya als ethnische Säuberungen ein.

Christopher Ward wird Aachens neuer Generalmusikdirektor

37-Jähriger Brite kommt vom Saarländischen Staatstheater

Christopher Ward wird neuer Generalmusikdirektor in Aachen. Der Stadtrat habe ihn am Abend einstimmig gewählt, teilte die Stadt mit. Ward tritt seine Arbeit am 1. August an und startet mit dem Sinfonieorchester Aachen dann in die neue Saison. Der Brite wird Nachfolger von Kazem Abdullah, der das Sinfonieorchester fünf Jahre lang bis Mitte 2017 geleitet hat. Ward, 1980 in London geboren, wurde 2005 Kapellmeister und Solorepetitor am Staatstheater Kassel. Während dieser Zeit assistierte er Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern.
2009 wurde der Brite an der Bayerischen Staatsoper Kapellmeister und Assistent von Kent Nagano. Seit 2014 ist Christopher Ward 1. Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater.

Daniel Kehlmann erhält Frank-Schirrmacher-Preis

Autor wird für "virtuose Beherrschung der deutschen Sprache" ausgezeichnet

Der Bestsellerautor Daniel Kehlmann ("Tyll", "Die Vermessung der Welt") erhält den Frank-Schirrmacher-Preis 2018. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Schweizer Franken dotiert, teilte die Frank-Schirrmacher-Stiftung mit. Mit der Vergabe werde Kehlmanns "virtuose Beherrschung der deutschen Sprache ebenso gewürdigt wie seine subtile Analyse der deutschen Vergangenheit und Gegenwart", begründete die Stiftung. Die Verleihung ist für den 3. September in der Berliner Niederlassung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" geplant. Die Laudatio soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier halten. Der Preis wird für herausragende Leistungen zum Verständnis des Zeitgeschehens verliehen. Er soll an den 2014 gestorbenen Publizisten Frank Schirrmacher erinnern. Er war seit 1994 einer der Herausgeber der "FAZ" gewesen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger (2015), Michel Houellebecq (2016) und Jonathan Franzen (2017).

Pritzker-Preis für Balkrishna Doshi

Auszeichnung geht erstmalig nach Indien

Der Pritzker-Preis für Architektur geht in diesem Jahr erstmalig nach Indien. Ausgezeichnet wurde der 90-jährige Architekt Balkrishna Doshi. "Poetisch und funktional" sei seine Architektur, heißt es in der Begründung der Pritzker-Foundation. Doshis Arbeit respektiere die indische Kultur und verbessere die Lebensqualität der Bewohner. Zu seinen eindrücklichsten Projekten gehört eine Wohnanlage für vormals obdachlose Familien, in der über 80.000 Menschen wohnen. Doshi selbst sagt über sein Lebenswerk, es sei ihm immer darum gegangen, die Leute zu ermächtigen, die nichts besitzen.

"Junge Freiheit" zieht Teilnahme an Buchmesse zurück

Teilnahme in Leipzig sei "rufschädigend und wirtschaftlich sinnlos"

Die rechtsgerichtete Wochenzeitung "Junge Freiheit" hat ihre Teilnahme an der Leipziger Buchmesse zurückgezogen. Durch eine "einseitige und ungünstige Standplatzierung in einem von der Messe konstruierten 'rechtsextremen Block' von Verlagen" sei eine Messeteilnahme "absolut rufschädigend und wirtschaftlich sinnlos", teilte JF-Geschäftsführer Dieter Stein mit. Dem Direktor der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille, warf er vor, "mit der von linksradikalen Verlagen initiierten Aktion '#verlagegegenrechts' zu kooperieren". Die Messe äußerte sich zunächst nicht, kündigte aber eine Stellungnahme an. Messedirektor Zille hatte zu einem früheren Zeitpunkt erklärt, dass Verlage aus dem rechten Spektrum ebenso in Leipzig ausstellen dürften wie alle anderen Kunden auch, solange sich die Publikationen im Rahmen der Gesetze bewegen. Die Buchmesse sei der Meinungsfreiheit verpflichtet.

Richtfest des Jüdischen Museums in Frankfurt/ Main

Eröffnung für 2019 geplant

Rund 27 Monate nach dem ersten Spatenstich ist am Neubau des Jüdischen Museums Frankfurt Richtfest gefeiert worden. Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer hob die Bedeutung des Museum in einer Zeit hervor, "in der wir erkennen müssen, dass Antisemitismus nicht einfach unter dem Schutt der Geschichte" verschwunden sei. Es gelte sowohl deutschen Rechtsextremisten als auch Menschen aus Ländern mit traditionell antijüdischer Haltung zu zeigen: "Beides hat in diesem Land keinen Platz." Etwa 3500 Quadratmeter zusätzlichen Platz wird das Museum haben, wenn es im Sommer 2019 neu eröffnet werden kann.

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