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Kulturnachrichten

Sonntag, 26. März 2017

Lincke-Ring für Wolfgang Niedecken

Außenminister Gabriel überreicht Preis

Wolfgang Niedecken (65), Gründer der legendären Kölsch-Rock-Gruppe BAP, hat den Paul-Lincke-Ring 2017 der Stadt Goslar erhalten. Der Künstler nahm die Auszeichnung zu Ehren des Komponisten in Goslar-Hahnenklee entgegen, überreicht wurde der Ring von Außenminister Gabriel. Seit den 70er Jahren habe Niedecken mit BAP die deutsche Rockmusik geprägt und kontinuierlich weiter entwickelt, sagte Goslars Oberbürgermeister Junk. Niedecken stehe für authentische, ehrliche Musik. "Kaum jemand verbindet in seinem Werk so erfolgreich eine hohe persönliche Glaubwürdigkeit, die Liebe zur Heimatregion und die Fähigkeit, eingängige, universal gültige Hits zu schreiben, von denen viele längst zum deutschen Popmusikkanon gehören", heißt es in der Begründung der Jury. Der seit 1955 regelmäßig verliehene Paul-Lincke-Ring erinnert an den Komponisten Paul Lincke, der 1946 in Goslar-Hahnenklee beigesetzt wurde. Gewürdigt werden Komponisten, Textdichter und Interpreten, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maß verdient gemacht haben.

Zehntausend Menschen feiern Europa in Berlin

Mehr Menschen denn je beim "Pulse of Europe"

Mehr als zehntausend Menschen sind in Berlin am Wochenende auf die Straße gegangen, um ihre Begeisterung für die Europäische Idee zu bekunden. Nach gut 4000 Teilnehmern beim "March of Europe" gestern kamen am Sonntag nach Angaben des Veranstalters 6500 Menschen zum siebten Berliner Treffen der Initiative "Pulse of Europe" - so viele waren es noch nie gewesen. Die Veranstaltungen fanden am Wochenende des Jahrestages der Römischen Verträge statt, die vor 60 Jahren den Grundstein für die Europäische Union legten und wenige Tage bevor Großbritannien offiziell den Austritt aus der Union beantragen will. Bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gendarmenmarkt hielten die Teilnehmer zunächst eine Schweigeminute für die Opfer des internationalen Terrorismus ab. Nach Reden des Künstlers Wolfgang Tillmans und der Publizistin Lea Rosh zersägten Demonstranten aus verschiedenen EU-Ländern symbolisch einen Schlagbaum. Zu "Let the sun shine" tanzten die Europa-Fans im Kreis und sangen - wie bei jeder "Pulse of Europe"-Veranstaltung - zum Abschluss die Europahymne "Ode an die Freude".

Britische Innenministerin will Zugang zu Whatsapp

Debatte über Botschaften beim Kurznachrichtendienst

Nach dem jüngsten Anschlag von London ist in Großbritannien eine Debatte über die Verschlüsselung von Kurznachrichten entbrannt. Anlass sind Medienberichte, die nahelegen, dass der Attentäter Khalid Masood kurz vor dem Anschlag noch den Kurznachrichtendienst Whatsapp nutzte. Die britische Innenministerin Amber Rudd forderte Whatsapp und andere Social-Media-Unternehmen auf, Sicherheitsbehörden Zugang zu verschlüsselten Nachrichten zu gewähren. "In dieser Situation müssen wir sicherstellen, dass unsere Geheimdienste Zugang zu verschlüsselten Whatsapp-Nachrichten haben", sagte Rudd. Sie kündigte an, in der kommenden Woche auf eine Reihe von Firmen mit Vorschlägen für eine Zusammenarbeit zuzugehen. Die Polizei wollte sich zu möglichen Whatsapp-Chats Masoods nicht äußern. Masood war am Mittwoch mit einem Wagen gezielt in Fußgänger auf der Westminster-Brücke in London gefahren. Er tötete vier Menschen und wurde dann von Sicherheitskräften erschossen.

"Der Penis-Komplex"

Ungewöhnlicher Essay auf Leipziger Buchmesse

Der Religionswissenschaftler Gerhard Staguhn hält Sexualität für absolut individuell: "Es gibt auf dieser Welt 7,5 Milliarden Sexualitäten", sagte er bei der Präsentation seines Essays "Der Penis-Komplex" auf der Leipziger Buchmesse. Staguhn analysiert das männliche Geschlechtsteil aus biologischer, historischer, psychologischer und persönlicher Sicht. Wer den Penis eingehender betrachten wolle, betrete "das heikle Feld des Obszönen" – und Staguhn hatte deshalb lange Zeit Mühe, einen Verlag für das Manuskript zu finden, wie er in Leipzig erzählte. Der renommierte Verlag zu Klampen aus dem niedersächsischen Springe hat schließlich zugegriffen und nun "Der Penis-Komplex" herausgebracht. Um starke Thesen, die Diskussionen auslösen können, ist Staguhn nicht verlegen: Zum Beispiel behauptet er, die Klitoris sei der bessere Penis, weil sie sensibler sei und der Besitzerin mehr Lust verschaffe als der Penis seinem Besitzer.

Leipziger Buchmesse mit Besucherrekord

285 000 Gäste gezählt

Die Leipziger Buchmesse hat 2017 erneut die Besucherzahl gesteigert. Wie die Veranstalter heute mitteilten, kamen 285 000 Gäste auf die Messe und das dazugehörige Festival "Leipzig liest". Im Vorjahr hatte die Messe rund 260 000 Besucher gezählt. Die Frühlingsschau der Branche habe gezeigt, wie lebendig die Begeisterung der Leser für Bücher und Büchermacher sei, erklärte der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner. Auch die Messe an sich wuchs. 2493 Aussteller (Vorjahr: 2250) aus 43 Ländern hatten sich von Donnerstag bis Sonntag in Leipzig präsentiert.

Gedenkfeier für Carrie Fisher und Debbie Reynolds

Hunderte Fans trauern in Los Angeles

Drei Monate nach dem Tod von Debbie Reynolds und ihrer Tochter Carrie Fisher haben Hunderte Fans der beiden Schauspielerinnen bei einer öffentlichen Trauerfeier gedacht. Mehr als 9000 weitere verfolgten die live übertragene Zeremonie in Los Angeles laut Reynolds' Website zudem im Internet. Zu sehen waren Filmausschnitte, Musik und Tanz aus den Karrieren der beiden, die so unterschiedlich waren wie Reynolds' Film-Musical "Singin' In The Rain" und Fishers Rolle als Prinzessin Leia in den ersten "Star Wars"-Filmen. Stunden vor Beginn hatten sich Fans vor dem Forest-Lawn-Friedhof an den Hügeln von Hollywood angestellt, um einen der 1200 Sitzplätze im Auditorium zu ergattern. Teil der Show waren neben einem Film und Fotokollagen auch Reden von Freunden und Familienmitgliedern, Tanz- und Chor-Aufführungen sowie eine militärischen Ehrenwache. Reynolds und Fisher waren im Dezember gestorben, nur wenige Tage auseinander. Im Januar wurden beide im kleinen Kreis auf dem Forest-Lawn-Friedhof bestattet.

Schönstes Buch der Welt

"Die Goldenen Letter" für die Niederlande

Das schönste Buch der Welt kommt in diesem Jahr aus den Niederlanden. Auf der Leipziger Buchmesse hat die Stiftung Buchkunst die Publikation „Ornithology" mit der „Goldenen Letter" ausgezeichnet. Die Autoren Anne Geene und Arjan de Nooy und der Gestalter Jeremy Jansen schließen mit dem Buch auf möglichst unterhaltsame Weise Lücken in der Vogelforschung, begründete eine internationale Jury die Entscheidung. „Die verblüffende, unterhaltsame Reichhaltigkeit in der Gesamtgestaltung steht der selbsterklärenden Gesamtwirkung überhaupt nicht entgegen", hieß es weiter. In dem Fachbuch werden antike Vogelbeschreibungen von Aristoteles mit ausgestopften Vögeln illustriert, Gemälde alter Meister werden nach Vögeln abgesucht, Details werden isoliert und sortiert. Die Stiftung Buchkunst prämiert seit 1963 jährlich die „Schönsten Bücher aus aller Welt". In diesem Jahr wurden rund 600 Einsendungen aus 32 Ländern eingereicht. Neben „Ornithology" wurden auch Bücher aus Tschechien, China und Deutschland ausgezeichnet.

Seltene Chranach-Bilder in Erfurt

Angermuseum erweitert Ausstellung um zehn Gemälde

Das Angermuseum in Erfurt präsentiert seit dem Wochenende zehn selten gezeigte Bilder von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553). Die Dauerausstellung "Cranach vor und nach der Reformation. Leihgaben aus Privatbesitz" stellt einen neu gestalteten Abschnitt der ständigen Ausstellung mittelalterlicher Kunst in dem Museum dar. Die neuen Bilder offenbarten die stilistischen und motivischen Wandlungen im Werk des Künstlers vor und nach dem Beginn der Reformation in Mitteldeutschland, hieß es zur Eröffnung. Zudem spiegelten sie im Kontrast zu anderen Ausstellungsstücken auch die in der Kunst ausgetragenen theologischen Diskussionen wider. Lucas Cranach der Ältere gilt als einer der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker der Renaissance-Zeit und als Förderer der Reformation.

Erstmals Prado-Kunstwerke in Lettland

Madrid verleiht Schätze an das Kunstmuseum Rigaer Börse

Im Baltikum werden erstmals Kunstwerke des Prado-Museums aus Madrid ausgestellt. Bis zum 16. Juli werden im Kunstmuseum Rigaer Börse in Lettland zwölf Porträts von Frauen aus der Sammlung des spanischen Nationalmuseums präsentiert. Gezeigt werden Gemälde von bedeutenden Künstlern aus Spanien, Italien, den Niederlanden und Frankreich vom 16. bis 19. Jahrhundert. Zu sehen sind etwa Gemälde von Peter Paul Rubens und Francisco de Goya. Die seit Samstag laufende Ausstellung ist ein Geschenk zweier privater Mäzene zum 100. Jubläum der Staatsgründung Lettlands 2018. Das Prado gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Buchmesse kämpft kurz mit Zeitumstellung

Verwirrung am Morgen

Die Umstellung auf Sommerzeit hat bei der Leipziger Buchmesse am Sonntagmorgen für Verwirrung gesorgt. Wer sich in Vorbereitung auf den letzten Messetag beim Frühstück aus der App oder von der Internetseite die Zeiten der Lesungen herausschrieb, lief Gefahr, eine Stunde zu spät dran zu sein. Mehrere Twitternutzer monierten den Fehler. Die Buchmesse reagierte und programmierte den Zeitfehler raus. Es habe sich um ein ganz kurzes Problem gehandelt, sagte eine Messesprecherin. Noch bevor die Hallen öffneten, seien alle Zeiten korrekt gewesen. "Es hat alles wie geplant stattgefunden." In der Nacht zu Sonntag waren die Uhren eine Stunde vorgestellt worden. Ein Twitternutzer kommentierte die verlorene Stunde mit "Solltet ihr nochmal auf'nen Tag mit Zeitumstellung fallen, fangt doch bitte, bitte etwas später an" und endete mit dem Schlagwort #furchtbarmüde.

Auf Pferderücken von Athen nach Kassel

documenta-Kunstwerk

3000 Kilometer in drei Monaten: Vier Reiter wollen während der documenta 14 die Strecke von Athen nach Kassel mit Pferden zurücklegen. Sie verbinden so die beiden Ausstellungsorte der Kunstausstellung miteinander - und zeichnen damit auch eine der Fluchtrouten quer durch Europa nach. Die Idee stammt von dem schottischen Konzept-Künstler Ross Birrell. Sein documenta-Beitrag trägt den Titel "The Transit of Hermes". Er nennt es "ein mobiles, partizipatorisches, menschlich-pferdeartiges, 100 Tage andauerndes Ensemble", wie auf der documenta-Homepage angekündigt wird. Der Ritt beginnt am 9. April 2017, am Tag nach der Eröffnung der Weltkunstausstellung in Athen. Die Route führt durch Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich nach Deutschland. Ankommen sollen sie am 9. Juli 2017, etwa einen Monat nach der Eröffnung der documenta in Kassel.

Letzter Tag der Leipziger Buchmesse hat begonnen

Abschlusstag

Zum letzten Mal in diesem Jahr hat die Leipziger Buchmesse am Sonntagvormittag ihre Tore geöffnet. Unter anderem stehen Auftritte der Schriftsteller Lukas Bärfuss, Nora Gomringer, Thomas Brussig und Kirsten Fuchs auf dem Programm. Bestseller-Autor Sebastian Fitzek bewirbt neben seinem neuen Thriller "AchtNacht" auch sein erstes Kinderbuch "Pupsi und Stinki". Die Bloggerszene diskutiert in einer mehrstündigen Veranstaltung, wie sich mit den Online-Rezensionen Geld verdienen lässt - und wie sich die Literaturkritik durch die Internetkonkurrenz verändert hat. Auf der Frühlingsschau der Buchbranche präsentieren sich knapp 2500 Aussteller. Im vergangenen Jahr wurden bei der viertägigen Messe und dem parallel veranstalteten Literaturfestival "Leipzig liest" rund 260 000 Besucher gezählt.

Sieger von Landesfinale "Jugend musiziert"

Die Besten fahren nach Paderborn

In rund 200 Wertungen haben sich junge Brandenburger im Finale des Landeswettbewerbs "Jugend musiziert" der Jury gestellt. Die Sieger vertreten das Land vom 1. bis 8. Juni beim Bundesausscheid in Paderborn. Insgesamt hatten sich 350 junge Künstler für die Teilnahme am Landesfinale in Cottbus qualifiziert, wie das Kulturministerium zum Abschluss mitteilte. Alle Kinder, alle Jugendlichen bräuchten Musik und sollten die Chance haben, zu musizieren, betonte Kulturministerin Münch. Der Musik-Wettbewerb wird seit 1963 auf Regional-, Landes- und Bundesebene ausgetragen. An märkischen Musikschulen werden rund 33 000 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Ab diesem Jahr verdoppele das Land nahezu die finanzielle Unterstützung um 2,1 Millionen auf rund 4,7 Millionen Euro. Damit verbesserten sich entscheidend die Rahmenbedingungen für kulturelle Bildung, so Münch.

Drogenbeauftragte kritisiert Kiffer-Film "Lommbock"

Freigabe ab 12 Jahren "ist ein schlechter Witz"

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat die Kiffer-Komödie "Lommbock" kritisiert. Dass der Film "für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben ist, ist ein schlechter Witz", sagte Marlene Mortler der "Bild am Sonntag". Filme dürften natürlich auch Spaß machen. Aber der Spaß höre da auf, wo Drogen gezielt verharmlost würden, nur um Quote zu machen. Eltern und Lehrer würden sich bemühen, Jugendlichen zu vermitteln, dass man auch ohne Drogen Spaß haben könne, sagte Mortler, "unsere Bildschirmhelden machen diese Bemühungen des bloßen Profits wegen mit einem Federstrich zunichte". "Lommbock" ist die Fortsetzung der Komödie "Lammbock" von 2001 mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz. Sie ist seit Donnerstag im Kino zu sehen.

Anti-Trump-Kunstinstallation erneut abgebrochen

Projekt von Shia La Beouf muss auch in Liverpool aufgeben

Eine Anti-Trump-Kunstinstallation von Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf und zwei anderen Künstlern ist erneut vorzeitig beendet worden. Nach nur einem Tag wurde das umstrittene Projekt "He Will Not Divide Us" (Er wird uns nicht spalten) auch im britischen Liverpool abgebrochen. Das Liverpooler Kunstzentrum FACT erklärte zu seiner Entscheidung, es habe auf den Rat der Polizei reagiert. Das Projekt begann zu Donald Trumps Amtsantritt als US-Präsident am 20. Januar vor dem New Yorker "Museum of the Moving Image" und sollte eigentlich während des gesamten vierjährigen Mandats laufen. In der Zeit sollten Besucher vor einer Webcam den Satz "He Will Not Divide Us" skandieren, die Aktion sollte live im Internet zu verfolgen sein. Doch nach einer Reihe von Auseinandersetzungen mit Trump-Anhängern beendete das Museum die Aktion. Die Installation war aus Sicherheitsgründen gerade von den USA nach Liverpool umgezogen.

Deutsche wünschen meist Abitur nach 13 Jahren

Eine Mehrheit von 66 Prozent laut Emnid-Umfrage

Die Deutschen sind mehrheitlich dafür, dass Schüler das Abitur nach 13 Schuljahren machen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den "Focus". Demnach sind insgesamt 66 Prozent der Bundesbürger für ein Abitur nach 13 Schuljahren, 28 Prozent für ein Abitur nach 12 Jahren. Wenn man allerdings allein die Ergebnisse in den ostdeutschen Bundesländern betrachtet, ist das Ergebnis fast umgekehrt: Dort sprachen sich 65 Prozent für ein Abitur nach 12 Jahren aus und 31 Prozent für einen Schulabschluss nach 13 Jahren. Emnid befragte rund tausend Personen.

Birkenstock-Geschäftsführer verklagt Künstlerin

Ida Ekblad soll Bild der Tochter verwendet haben

Der Geschäftsführer des Sandalenherstellers Birkenstock, Oliver Reichert, hat laut "Welt am Sonntag" die norwegische Künstlerin Ida Ekblad und das Hamburger Kunsthaus verklagt. Grund für die Klage ist demnach, dass Ekblad einen Ausschnitt aus einer Birkenstock-Werbung in einem Kunstwerk verwendet hatte, auf dem Reicherts sechsjährige Tochter zu sehen ist. Die Klage soll dem Zeitungsbericht zufolge Anfang April am Hamburger Landgericht verhandelt werden. Die Künstlerin soll für eine Ausstellung in Hamburg die Wände des Kunsthauses mit einem Porträt von Reicherts Tochter tapeziert haben, das zuvor in der Birkenstock-Werbung verwendet worden war. Ekblad hatte das Foto verfremdet, indem sie den Schriftzug "Ekblad" dazuschrieb. Die Familie Reichert schickte Mitte März 2017 eine richterliche Aufforderung, die Abbildung abzuhängen. "Die Künstlerin scheint einer Generation anzugehören, die unbedarft mit Bildrechten umgeht", sagte ein Rechtsanwalt des Klägers.

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