Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Donnerstag, 18.07.2019
 
Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Kulturnachrichten

Donnerstag, 16. März 2017

Kairorer Statuenfund zeigt definitiv nicht Ramses II

Das meldet die ägyptische Nachrichtenseite Al-Ahram

Er sorgte für Schlagzeilen: Der Fund einer acht Meter großen Statue in Kairo, geborgen von einem deutsch-ägyptischen Archäologenteam. Doch der zerbrochene Koloss zeigt, anders als zunächst vermutet, nicht den Pharao Ramses II. Das teilte Chaled al-Enani mit, Ägyptens Altertumsminister. Erste Untersuchungen wiesen vielmehr auf Pharao Psammetich I. Weil sich am Fundort in der Antike die Stadt Heliopolis und ein Tempel befanden, waren ägyptische Fachleute davon ausgegangen, dass es sich bei der Statue um Ramses II. handelt. Der herrschte ab 1279 v. Chr.. Psammetich I. regierte hingegen im 7. Jahrhundert v. Chr..

Holocaust-Künstler Lurie in Nürnberg

"Wenn Kunst, dann politisch relevant"

Leichenberge aus Konzentrationslagern kombiniert mit Bildern von Pin-Ups: Der US-amerikanische Künstler Boris Lurie (1924-2008) wollte mit seinen Werken provozieren und aufrütteln. Mit einem deutlichen "No" wehrte er sich auch auf vielen seiner Bilder gegen Imperialismus, Heuchelei und Kommerz. Das Neue Museum in Nürnberg zeigt nun das Werk des Künstlers, das bislang vor allem in Dokumentations- und Gedenkstätten oder jüdischen Museen zu sehen war. Boris Lurie und seine Gefährten hätten sich als Gegenpol zur Popkunst und zum abstrakten Expressionismus gesehen, sagte Museums-Chefin Eva Kraus am Donnerstag. "Wenn Kunst, dann politisch relevant", habe Lurie stets betont, ergänzte Kurator Thomas Heyden. Der Künstler jüdischer Abstammung, der im russischen Leningrad geboren wurde und in Riga in Lettland aufwuchs, überlebte von 1941 bis 1945 verschiedene Konzentrationslager. Luries Mutter, Großmutter, Schwester und seine Jugendliebe wurden Opfer des Holocausts. 1946 wanderte er mit seinem Vater in die USA aus. Werke anderer Künstler ergänzen die Ausstellung - etwa von Gerhard Richter oder Sam Goodman. Die Schau "Boris Lurie. Anti-Pop" ist bis zum 18. Juni zu sehen.

Europäischer Comic-Preis für Zep

Er erzählt die Geschichte eines Kartäusers

Der Westschweizer Comic-Autor Zep (Philippe Chappuis, 49) erhält am Samstag den Prix Europeen Gabriel 2017 für christliche Comics. Der Vater der Comicfigur Titeuf wird für sein Buch "Ein seltsamer und schöner Klang" ausgezeichnet. Es erzählt die Geschichte eines Kartäusers, der nach 26 Jahren aus der Stille des Klosters "La Valsainte" im Kanton Freiburg in die Millionenstadt Paris übersiedelt. Die Kartäuser gehören zu den Orden, die das kontemplative Leben am radikalsten umsetzen. In dem Comic wird der Kartäuser Don Marcus auch mit einem Liebeserwachen konfrontiert. "Gott spricht nicht mehr mit ihm. Don Marcus ist, als er Mery trifft, zunächst ratlos", erläutert der Autor. "Für einen Augenblick überwältigt ihn diese Frau, aber er geht seinen Weg weiter. Er bleibt auf der Suche. Diese ist interessanter als das Ziel." Der Prix Europeen Gabriel zur Verbreitung christlicher Comics wird alljährlich vom Religiösen Informations- und Analysezentrum für Comics (CRIABD) verliehen. Die internationale Vereinigung hat ihren Sitz in Brüssel und betreibt dort auch das größte Museum christlicher Comics in Europa.

Ai Weiwei zeigt riesiges Flüchtlings-Schlauchboot

Die dunkle Installation schwebt an Drahtseilen im Raum

Den chinesischen Konzeptkünstler Ai Weiwei lässt das Schicksal der Mittelmeer-Flüchtlinge nicht mehr los. In Prag präsentierte der 59-Jährige sein bisher größtes Werk zu dem Thema: Ein 70 Meter langes Schlauchboot, auf dem 258 überlebensgroße, aufblasbare Figuren von Schutzsuchenden sitzen. Die dunkle Installation schwebt an Drahtseilen im Raum. "Können wir denn wirklich unseren Lebensstil in Europa weiterführen und diese Situation ignorieren", fragte Ai Weiwei. Europa trage eine große Verantwortung, denn es sei bisher keine Lösung in Sicht. Das monumentale Schlauchboot ist Teil der Ausstellung "Law of the journey" (Gesetz der Fahrt), die bis zum 7. Januar 2018 in der tschechischen Nationalgalerie zu sehen ist. Allein in diesem Jahr starben nach Angaben der Migrationsorganisation IOM 525 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer; im vorigen Jahr waren es mehr als 5000. "Das ist sowohl eine Tragödie als auch ein Verbrechen", sagte Ai Weiwei. Der prominente Kritiker des Regimes in Peking pendelt zwischen Ateliers in Berlin und Peking.

Kopierter Kraftwerk-Beat beschäftigt weiter die Gerichte

Möglicherweise wird der Fall beim Europäischen Gerichtshof vorgelegt

Der lange Streit zwischen dem Komponisten und Produzenten Moses Pelham und den Elektropop-Pionieren Kraftwerk um einen Beat von zwei Sekunden beschäftigt möglicherweise auch noch den Europäischen Gerichtshof. In der mittlerweile dritten Verhandlung des Bundesgerichtshofs (BGH) dazu deutete sich am Vormittag an, dass die Karlsruher Richter den Fall wahrscheinlich in Luxemburg vorlegen. Der Vorsitzende Richter Wolfgang Büscher warf eine ganze Reihe europarechtlicher Fragen auf. Ob sich das am Nachmittag entscheidet oder ein Verkündungstermin angesetzt wird, blieb zunächst offen. Mit einer Vorlage würde ein abschließendes Urteil in weite Ferne rücken. Der Streit beschäftigt die Gerichte schon seit fast zwei Jahrzehnten. 1997 hatte Pelham den Rhythmus aus dem Kraftwerk-Titel "Metall auf Metall" kopiert und in Endlosschleife unter den Song "Nur mir" mit der Rapperin Sabrina Setlur gelegt.Um Erlaubnis fragte Pelham nicht. Kraftwerk-Mitbegründer Ralf Hütter sieht sich deshalb um seinen Beat bestohlen und hat geklagt. 2012 hatte der BGH entschieden, dass der Setlur-Song nicht mehr verbreitet werden darf. Das Bundesverfassungsgericht kippte dieses Urteil aber vor knapp einem Jahr: Ein generelles Verbot von Sampling ohne Erlaubnis greife zu stark in die Kunstfreiheit ein. Nun muss der BGH zu einer neuen Entscheidung kommen.

"Die Blumen von gestern" und der Deutsche Filmpreis

Filmakademie gab heute die Nominierungen bekannt

Mit acht Nominierungen ist die Tragikomödie "Die Blumen von gestern" von Chris Kraus der große Favorit beim Deutschen Filmpreis. Der Film mit Lars Eidinger als krisengeschütteltem Holocaust-Forscher hängte Nicolette Krebitz' Drama "Wild" (sieben Nominierungen) und überraschend auch Maren Ades oscarnominierten Vater-Tocher-Film "Toni Erdmann" (sechs Nominierungen) ab. Das gab die Deutsche Filmakademie bekannt. Alle drei Filme sind für den besten Spielfilm nominiert. In dieser Kategorie haben auch "24 Wochen" von Anne Zohra Berrached, "Willkommen bei den Hartmanns" von Simon Verhoeven und "Tschick" von Fatih Akin Chancen auf die Lola. Als beste Schauspielerinnen wurden Sandra Hüller ("Toni Erdmann"), Julia Jentsch ("24 Wochen") und Lilith Stangenberg ("Wild") nominiert. Hoffnung auf eine Lola als bester Schauspieler können sich Lars Eidinger ("Die Blumen von gestern"), Peter Simonischek ("Toni Erdmann") und Bruno Ganz ("In Zeiten des abnehmenden Lichts") machen. Der Preis für den besucherstärksten deutschen Film des Jahres geht an Autor und Regisseur Simon Verhoeven, der mit der Flüchtlingskomödie "Willkommen bei den Hartmanns" mehr als 3,5 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. Der Deutsche Filmpreis wird am 28. April in Berlin verliehen.

Pumuckls allererste Zeichnerin wird heute 75

Und nach fast 40 Jahren gestaltet sie ihn wieder für ein Buch

Die Münchner Künstlerin Barbara von Johnson, die sich selbst als "optische Mutter" des Pumuckl sieht, feiert heute ihren 75. Geburstag. Und nach fast 40 Jahren wird der rothaarige Kobold Pumuckl erstmals wieder von ihr, seiner allerersten Zeichnerin, gestaltet. Johnson wird den Klabautermann für ein neues Vorlesebuch unter dem Titel "Wintergeschichten" zeichnen. Die Schülerin des österreichischen Künstlers Oskar Kokoschka hatte mit 21 Jahren einen von der Autorin und Pumuckl-Erfinderin Ellis Kaut ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen und den kleinen Kobold bis 1978 gezeichnet. Ins Rampenlicht rückte Johnson, als sie um ihre Urheberrechte kämpfte - und schließlich auch mit Kaut in Streit geriet.Dann hatten unterschiedliche Illustratoren den Klabautermann gestaltet. "Gemeinsam mit der Tochter der Pumuckl-Erfinderin Ellis Kaut haben wir uns entschieden, für das neue Pumuckl-Buch wieder mit der ersten Zeichnerin Barbara von Johnson zusammenzuarbeiten", sagte Birgitta Barlet, Programmleiterin Buch bei Kosmos. "Damit nähert sich das Erscheinungsbild des frechen Kobolds wieder dem bekannten Bild von Pumuckl an, das so viele Menschen mit schönen Kindheitserinnerungen verbinden."

Muslimischer Felsendom inspiriert von jüdischem Tempel

Israelischer Archäologe will heute Forschungsergebnisse vorstellen

Der muslimische Felsendom auf dem Jerusalemer Tempelberg ist nach Worten des israelischen Archäologen Asaf Avraham vom einstigen jüdischen Tempel inspiriert. Entsprechende Forschungsergebnisse will der an der Bar-Ilan-Universität lehrende Wissenschaftler laut Bericht des israelischen Senders "Arutz Scheva" heute bei einer Konferenz zum Tempelberg-Erbe vorstellen. Avraham stützt seine unkonventionelle These unter anderem auf 1.000 Jahre alte Schriftfunde aus einem arabischen Dorf nahe Hebron, in dem der Felsendom als "Fels des Heiligen Tempels" bezeichnet werde. Der vor wenigen Monaten entdeckte Text stimme mit Aussagen früher muslimischer Literatur überein, in denen der Felsendom analog zum jüdischen Tempel als "geheiligtes Haus" (arabisch Beit al Maqdis, hebräisch Beit HaMikdasch) bezeichnet werde, so der Archäologe.Die muslimische Verneinung jüdischer Bezüge zum Tempelberg sei ein modernes Phänomen, das erst mit Beginn der zionistischen Bewegung entstanden sei. Andere Forschungstheorien gehen davon aus, dass sich der im Stil frühchristlich-byzantinischer Zentralbauten errichtete Felsendom an der Rotunde der Grabeskirche orientiere. Der Tempelberg ist für Juden, Muslime und Christen eine wichtige Heilige Stätte.

Solidaritätslesung für Deniz Yücel in Berlin

Teilnehmer fordern Freilassung des "Welt"-Korrespondenten

Freunde, Kollegen und prominente Unterstützer haben in Berlin die Freilassung des in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel gefordert. Der Publizist Michel Friedman, der Autor Shahak Shapira und die Journalistin Özlem Topcu lasen am Abend Texte von Yücel im Festsaal Kreuzberg vor. Per Videoeinspieler taten dies außerdem der Schauspieler Robert Stadlober und der TV-Satiriker Jan Böhmermann. Rund 800 Menschen waren zu der Lesung gekommen, Dutzende wurden an der Tür abgewiesen, da die Halle voll war. Als letzten Text verlasen die Veranstalter einen Brief des Inhaftierten. Darin schreibt Yücel, dass es ihm psychisch und physisch gut gehe: "Weder meine eigene Situation, noch die dieses Landes, das ich trotz allem liebe, werden so bleiben wie sie sind." Yücel sitzt seit vier Wochen in Istanbul in Untersuchungshaft. Die türkische Justiz wirft ihm Spionage und die Unterstützung von Terror vor.

Kunstwerk Oscar Niemeyers entsteht in Leipzig

Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk

Aus einer Skizze des brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer soll Jahre nach dessen Tod in Leipzig ein Kunstwerk geschaffen werden. Es handelt sich um eine futuristische Kugel aus Stahlbeton, die auf dem alten Fabrikgebäude des Leipziger Kirow-Werks schweben soll. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk. In der Kugel werde ein Café mit Lounge und Bar eingerichtet. Sie hat einen Durchmesser von zwölf Metern, ihre Hülle besteht aus einer gläsernen Gitterstruktur. Die Eröffnung sei für März 2018 geplant.

75 Millionen mehr für Filmförderung in Deutschland

Das steht im Eckwertebeschluss für den Bundeshaushalt 2018

Umd den Standort Deutschland zu stärken, soll die Filmförderung um 75 Millionen Euro erhöht werden. Damit stünden dem Etat von Kulturstaatsministerin Monika Grütters von 2018 an weitere 75 Millionen Euro jährlich zu. Die Kinofilmförderung würde sich damit verdoppeln. Sie steht künftig auf drei Säulen: Der kulturellen Filmförderung (25 Millionen Euro jährlich), dem Deutschen Filmförderfonds I (50 Millionen Euro) und dem neuen DFFF II (75 Euro). Die Neuerung soll einen zusätzlichen Anreiz für nationale und internationale Großproduktionen schaffen.

Ahmad Shakib Pouya wird in München erwartet

Das teilte der Verein Zuflucht-Kultur mit

Der afghanische Musiker Ahmad Shakib Pouya hat in der deutschen Botschaft in Kabul sein Visum erhalten und soll am Abend in Deutschland eintreffen. Der 33-jährige hatte München am 20. Januar verlassen, um seinen Aufenthaltsstatus in Deutschland mit einem neuen Visum zu festigen. Den Weg zur Rückkehr eröffnet hat ihm ein Projektvertrag der Münchner Schauburg. Das mit den Münchner Kammerspielen und der Otto-Falckenberg-Schule assoziierte Kinder- und Jugendtheater der Stadt München, hatte Pouya die Hauptrolle in einer Neuproduktion angeboten, die Ende April Premiere haben soll. Darüber hinaus hat der Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz Pouya ein Engagement in Aussicht gestellt. Seine Unterstützer hoffen, dass in dieser Zeit entschieden wird, dass Pouya ein Bleiberecht in Deutschland erhält. Sie danken auch den staatlichen Behörden, "die sich in politisch äußerst schwierigen Zeiten für Pouyas Rückkehr eingesetzt haben, allen voran Walter Haßmann, dem deutschen Botschafter in Kabul, Ibrahim Hotak, dem Leiter des Goethe-Instituts Kabul, sowie der zuständigen Ausländerbehörde der Stadt München".

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kunstobjekt Kokosnuss-Kanone

Geprüft wird ein Verstoss gegen das Waffengesetz

Die Berliner Polizei hatte im Bezirk Schöneberg am 1. März eine 'Kokosnuss-Kanone' sichergestellt. Nach einem Bericht des Magazins "Monopol" ist das Objekt ein Kunstprojekt mit dem Titel "The Purchase of the South Pole", die der Schweizer Künstler Julian Charrière für die erste Ausgabe der Antarctic-Biennale gebaut hat. Sie beginnt unter der Schirmherrschaft der Unesco am Freitag. Dort sollte die Kanone Kokosnüsse abfeuern, die Charrière von einer Reise zum Bikini-Atoll mitgebracht hatte, schreibt das Kunst-Magazin. Die von der Polizei auf Facebook veröffentlichten Fotos zeigen eine fünf Meter lange und zwei Meter hohe Metallkonstruktion. Die Beamten waren von einem Anwohner alarmiert worden, der seinen Hund ausführte und nach eigenen Angaben von dem Geschoss beinahe getroffen worden wäre. Die Polizei teilte mit, es sei gefährlich und leichtsinnig gewesen, das skurrile Objekt ohne Sicherheitsvorkehrungen zu
testen.

Kulturnachrichten hören

März 2017
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

70 Jahre FSK Was Kinder sehen dürfen
Ein Filmausschnitt aus "Gier nach Liebe" (1955), mit dem "zu" tiefen Dekolletee von Brigit Bardot und der dazugehörigen Zurückweisung der FSK (Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Aufgenommen am 10.09.2011 im Deutschen Filmhaus in Wiesbaden. Das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden zeigte vom 20. September bis zum 31. Oktober 2011 unter dem Motto "Die erotischen 50er" Filmplakate, Ausschnitte und Werbematerial von "Skandalfilmen" aus den 50er Jahren. Viele der Filme lösten zum Teil politische Debatten über Erotik und Moral aus.  (dpa / Fredrik von Erichsen)

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die Altersempfehlungen für Filme vergibt, feiert Geburtstag. Als erstes prüfte die FSK vor genau 70 Jahren den Film "Intimitäten". Wie der Prüfalltag heute aussieht, berichtet die Gutachterin Annette Lohse.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur